Sie sind hier: Startseite » Veranstaltungen SH » Schleswig-Holstein Veranstaltungen März

Veranstaltungen Schleswig-Holstein
März 2021

 

04. März 2021

online
»Grenzenlos erfolgreich«
Demokratie – ein Erfolgsmodell?

Europäisches Hansemuseum LübeckAm Donnerstag ist es wieder soweit und »Grenzenlos erfolgreich?« – die wirtschaftspolitische Diskussionsreihe des EHM – geht in die nächste Runde.

Dieses Mal geht es um die Frage »Demokratie – ein Erfolgsmodell?« – ein Thema, das dieser Tage wieder besonders aktuell ist.

Als Podiumsgäste begrüßt das EHM mit Dr. Claudia Gatzka (Universität Freiburg / Progressives Zentrum Berlin), Dr. Bettina Greiner (Willy-Brandt-Haus, Lübeck) und Prof. Dr. Wolfgang Merkel (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) wieder drei renommierte Expert:innen.
Moderiert wird die Diskussion von Prof. Dr. Christian Berg (TU Clausthal).

Donnerstag 19:00 Uhr

Eintritt: frei, nur online
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation findet die Veranstaltung digital statt und kann auf dem YouTube-Kanal des Europäischen Hansemuseums oder unter www.hansemuseum.eu/live verfolgt werden.

Ort: Europäisches Hansemuseum Lübeck, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
www.hansemuseum.eu


05. März 2021

online
Online-Führung
»Störtebeker & Konsorten«

EHM Störtebeker & Konsorten © Europäisches HansemuseumMit einer Online-Führung durch den 3D-Scan der Störtebeker-Ausstellung hat das Europäische Hansemuseum ein neues digitales Format entwickelt und geht der Legendenbildung um den vielbeschworenen Klaus Störtebeker virtuell auf den Grund. Bis vorerst 07. März 2021 werden die Online-Führungen, die im Januar ihre Premiere feierten, fortgesetzt. Neue Termine finden statt am Freitag, 19.02., 26.02. und 05.03.2021 um jeweils 16:30 Uhr sowie am Sonntag, 21.02., 28.02. und 07.03.2021um jeweils 11 Uhr. Die Führungen finden über Zoom statt und dauern ca. 60 Minuten. Tickets kosten 3 Euro pro Person und sind im Ticketshop unter www.hansemuseum.eu erhältlich.

Die Sonderausstellung »Störtebeker & Konsorten – Piraten der Hansezeit?« war im vergangen Jahr im Europäischen Hansemuseum gezeigt worden und kann weiterhin als 3D-Rundgang erkundet werden. Anhand historischer Biografien, wie zum Beispiel von Paul Beneke, Johann Hollemann, Hans Pothorst oder Bartholomäus Voet sowie ausgewählten Objekten, hat die Schau gezeigt, was Piraterie im Nord- und Ostseeraum des 14. bis 16. Jahrhunderts bedeutete und darüber hinaus auch einen Blick auf die moderne Piraterie im 21. Jahrhundert geworfen.

Freitag 16:30 – 17:30 Uhr

Eintritt: Die Online-Führung findet via Zoom statt und kostet 3 € pro Person.
Tickets sind im Ticketshop unter www.hansemuseum.eu erhältlich.
Hinweis: Für die Teilnahme ist keine Registrierung bei Zoom notwendig, da dies auch über den Browser genutzt werden kann. Es wird lediglich ein Internetzugang benötigt.

Ort: Europäisches Hansemuseum Lübeck, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
www.hansemuseum.eu

Foto © Europäisches Hansemuseum


07. März 2021

online
Online-Führung
»Störtebeker & Konsorten«

EHM Störtebeker & Konsorten © Europäisches HansemuseumMit einer Online-Führung durch den 3D-Scan der Störtebeker-Ausstellung hat das Europäische Hansemuseum ein neues digitales Format entwickelt und geht der Legendenbildung um den vielbeschworenen Klaus Störtebeker virtuell auf den Grund. Bis vorerst 07. März 2021 werden die Online-Führungen, die im Januar ihre Premiere feierten, fortgesetzt. Neue Termine finden statt am Freitag, 19.02., 26.02. und 05.03.2021 um jeweils 16:30 Uhr sowie am Sonntag, 21.02., 28.02. und 07.03.2021um jeweils 11 Uhr. Die Führungen finden über Zoom statt und dauern ca. 60 Minuten. Tickets kosten 3 Euro pro Person und sind im Ticketshop unter www.hansemuseum.eu erhältlich.

Die Sonderausstellung »Störtebeker & Konsorten – Piraten der Hansezeit?« war im vergangen Jahr im Europäischen Hansemuseum gezeigt worden und kann weiterhin als 3D-Rundgang erkundet werden. Anhand historischer Biografien, wie zum Beispiel von Paul Beneke, Johann Hollemann, Hans Pothorst oder Bartholomäus Voet sowie ausgewählten Objekten, hat die Schau gezeigt, was Piraterie im Nord- und Ostseeraum des 14. bis 16. Jahrhunderts bedeutete und darüber hinaus auch einen Blick auf die moderne Piraterie im 21. Jahrhundert geworfen.

Sonntag 11:00 – 12:00 Uhr

Eintritt: Die Online-Führung findet via Zoom statt und kostet 3 € pro Person.
Tickets sind im Ticketshop unter www.hansemuseum.eu erhältlich.
Hinweis: Für die Teilnahme ist keine Registrierung bei Zoom notwendig, da dies auch über den Browser genutzt werden kann. Es wird lediglich ein Internetzugang benötigt.

Ort: Europäisches Hansemuseum Lübeck, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
www.hansemuseum.eu

Foto © Europäisches Hansemuseum


14. März 2021

Vortrag
„… und die Musik spielte dazu“
Mit Orchesterbegleitung zur Hinrichtung

Gedenkstätte AhrensbökMusik in Konzentrationslagern

Musik gehörte – oft – zum Lageralltag. Wenn Arbeitskommandos morgens das Lager verließen und abends nach Arbeitseinsatz wieder ins Lager einmarschierten, ertönte Marschmusik. Musik erschallte, wenn Deportationszüge vor den Rampen anrollten. Und um die Schreie gequälter Häftlinge auszuschalten, ertönte Musik aus den Lautsprechern. Lagerorchester spielten für ranghohe Besucher auf oder wenn SS-Obere sich arbeitsfreie Sonntage verschönern ließen.  Selbst Bestrafungen für Vergehen gegen die Lagerordnung wurden musikalische begleitet, auch auf dem Weg zu Hinrichtungen musste manchmal das Lagerorchester mitmarschieren.

Musik und Konzentrationslager – welch schreckliche Vorstellung! Und doch war es beispielsweise in Auschwitz alltäglich, dass das Mädchenorchester mit der Cellistin Anita Lasker-Wallfish, der Akkordeonistin Esther Bejerano oder der Violinistin und Dirigentin Alma Rose täglich am Tor aufspielten, wenn Häftlinge vorbeimarschierten. Alltag war es auch im Auschwitz-Nebenlager Fürstengrube, wo Harry Hermann Spitz „Kapellmeister“ des Lagerorchesters und Jan-Kurt Behr „der Klavierspieler“ war. Beide machten nach ihrer Befreiung Karriere – Spitz beim NDR, Behr an der Metropolitan Opera in New York. Einen Sonderfall stellte das Konzentrationslager Theresienstadt dar, das den Nazis als Vorzeige-KZ diente. Hier gab es mit den „Ghetto-Swingers“ sogar eine Jazz-Band.

Ein eigenes Orchester gehörte zum guten Ton“, erklärt Wolf Rüdiger Ohlhoff. Am Sonntag wird der Lübecker Musikwissenschaftler in seinem Vortrag „… und die Musik spielte dazu“ über die Rolle der Musik in deutschen Konzentrationslagern sprechen. In zuvor nicht gezeigten Bildern und mit Original-Musikbeispielen will er eines der dunklen Kapitel der deutschen Geschichte beleuchten.

Die Gedenkstätte Ahrensbök liegt direkt an der Bundesstraße 432, Flachsröste 16 (Koordinaten: 54.026198,10.593623) im Ahrensböker Ortsteil Holstendorf.
Extra Parkmöglichkeiten: B 432 Einfahrt Flachsröste, links über das Betriebsgelände der Firma OHZ, Ostholsteinisches Holzkontor

Die Gedenkstätte ist dienstags – freitags von 09:00 bis 13:00 Uhr geöffnet und jeden Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr. Sie kann nach Anmeldung auch an anderen Tagen besucht werden,
Tel. 04525 493 060, E-Mail: gedenkstaetteahrensboek@t-online.de.

Sonntag 15:00 Uhr

Eintritt: frei
Interessierte sind zu diesem Vortrag in die Gedenkstätte eingeladen. Besucher*innen müssen sich per Telefon oder E-Mail anmelden: 04525 493 060, gedenkstaetteahrensboek@t-online.de .
Mit Beginn der kühlen Jahreszeit, wenn Fenster und Türen geschlossen bleiben müssen, wird bei Veranstaltungen Mund- und Nasenschutz verpflichtend.
Es gelten die vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsverordnungen der am Tag des Besuchs gültigen Verordnung des Landes Schleswig-Holstein.

Ort: Gedenkstätte Ahrensbök, Flachröste 16, 23623 Ahrensbök
www.gedenkstaetteahrensboek.de


20. – 27. März 2021

Festwoche
„Heinrich Mann wird 150“

Heinrich, Carla, Thomas und Julia Mann, ca. 1889 © ETH-Bibliothek Zürich, Thomas-Mann-Archiv, Fotograf unbekannt„Solange gelacht wird, ist noch nicht alles verloren…“
Heinrich Mann wird 150

Am 27. März 2021 jährt sich der Geburtstag Heinrich Manns zum 150. Mal.

Zu Ehren des deutschen Schriftstellers, der vor allem mit seinen gesellschaftskritischen Romanen „Professor Unrat“ und „Der Untertan“ berühmt wurde, sind zahlreiche Aktionen geplant.

Das Buddenbrookhaus in Lübeck veranstaltet eine Festwoche zu diesem Anlass.

Früher geht es auf den Social Media Kanälen des Buddenbrookhauses los: Facebook und Instagram-Präsenz des Museums widmen sich dem Thema ab sofort. Unter den Beiträgen finden sich auch sieben kurze Videos mit Museumsmitarbeiter:innen, die darin ihre persönlichen Literaturempfehlungen abgeben.
Davon wird ab dem 22. März pro Tag jeweils eines auf dem Facebook- und Instagram-Account des Museums gezeigt.

Als besonderes Geburtstagsgeschenk an Heinrich Mann haben die Leiterin des Buddenbrookhauses Dr. Birte Lipinski, Archivleiterin und Vizepräsidentin der Heinrich Mann-Gesellschaft Britta Dittmann sowie die wissenschaftliche Projektkoordinatorin Dr. Caren Heuer einen zweiteiligen Podcast aufgenommen. Sie erzählen darin von Heinrich Manns Leben und seinen Werken, diskutieren die Frage, welche Rolle Lübeck für den Autor spielte und wie er seine Rolle als Schriftsteller verstand.
Der Podcast wird in zwei Teilen am 17. und am 23. März auf www.heinrich150.de veröffentlicht und berührt ganz private Seiten aus Heinrich Manns Leben ebenso wie seine öffentliche
Wirkung und seine Aktualität.
Verlinkt ist außerdem der Podcast der Schauspielerin Cornelia Bernoulli, der auf der Homepage der Künstlerin abgerufen werden kann. Cornelia Bernoulli sollte zu Heinrich Manns Geburtstag in Lübeck mit einem eigens zum Jubiläumsjahr geschriebenen Stück auftreten, in dem sie als Schwester Carla Mann auf den älteren Bruder Heinrich blickt. Die Veranstaltung, eine Kooperation zwischen Heinrich Mann-Gesellschaft und dem Buddenbrookhaus, musste verschoben werden. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Direkt an Heinrich Manns Geburtstag am 27. März 2021 werden 150 Bücher von und über den berühmten Lübecker im Museumsshop „Buddenbrooks am Markt“ an all jene Fans verschenkt, die an der Kasse das Codewort „Heinrich 150“ nennen – nur, solange der Vorrat reicht!
Zudem werden drei Exemplare der neu aufgelegten, illustrierten Ausgabe des „Untertan“ an diejenigen gehen, die vorab den schönsten Geburtstagsgruß an Heinrich schreiben. Für diesen Anlass liegen von 20. bis 27. März 2021 in „Buddenbrooks am Markt“ Vordrucke bereit, auf denen die Gäste handschriftlich kreativ werden können.
Berücksichtigt werden auch Grüße, die über den Facebook- und den Instagram-Kanal des Buddenbrookhauses eingehen.
Ein Besuch am Markt lohnt aber auf alle Fälle: Zu Heinrich Manns 150. Geburtstag sind neue Romanausgaben und Lesungen erschienen, wovon auf dem Büchertisch im Shop eine Auswahl zu finden ist.
Buddenbrooks am Markt, Markt 15, 23552 Lübeck

Auch über Lübeck hinaus findet Heinrich Mann im Jahr 2021 anlässlich seines Ehrentages große Beachtung: Ebenfalls am 27. März 2021 zeigt der Sender 3sat um 19:30 Uhr eine Dokumentation mit dem Titel „Der unbekannte Rebell“, in der sowohl Dr. Birte Lipinski zum „politischen“ Heinrich Mann als auch Britta Dittmann zum Thema Heinrich Mann und die Frauen zu Wort kommen.
Drehort war das Museum Behnhaus Drägerhaus, in dem sich derzeit die Interimsausstellung „Buddenbrooks im Behnhaus“ befindet. Nach dem Umbau soll in der Dauerausstellung im NEUEN Buddenbrookhaus dem Thema Heinrich Mann und dem so genannten Bruderzwist mit seinem berühmten jüngeren Bruder Thomas mehr Raum geboten werden als bisher.

Samstag – Samstag

Mehr Infos unter:
www.buddenbrookhaus.de/heinrich150/heinrich150

www.buddenbrookhaus.de

Foto © ETH-Bibliothek Zürich, Thomas-Mann-Archiv, Fotograf unbekannt


24. März 2021

online
„Freiheit, Gleichheit und Solidarität heute”

Freiheit, Gleichheit und Solidarität heuteZur Bedeutung sozialdemokratischer Leitbegriffe in der Gegenwart

Der Begriff „Solidarität“ erlebt eine Renaissance, krasse Ungleichheit steht in der Kritik wie lange nicht mehr. Aber steht dies in einem Spannungsverhältnis mit dem Wunsch nach mehr individueller Freiheit? Darüber werden die Historiker Jürgen Kocka und Dietmar Süß diskutieren.
Moderation: Karin Nink, Chefredakteurin des Vorwärts.

Politische Bewegungen benötigen Leitbegriffe, um sich selbst und der Gesellschaft im Ganzen zu verdeutlichen, wofür sie stehen. Die Arbeiterbewegung übernahm in ihrer Gründungsphase das Motto der Französischen Revolution. „Freiheit“ und „Gleichheit“ blieben, „Solidarität“ trat allmählich an die Stelle der „Brüderlichkeit“. Auf keinen der Begriffe kann die Sozialdemokratie ein Monopol reklamieren, aber den Dreiklang findet man nur bei ihr.
Nach 1990 drängte „Freiheit“ die beiden anderen an den Rand. Die Finanzkrise und die Corona-Pandemie haben die Bedeutung eines handlungsfähigen Staates und des gesellschaftlichen Zusammenhangs erneut vor Augen geführt.
Der Begriff „Solidarität“ erlebt eine Renaissance, krasse Ungleichheit steht in der Kritik wie lange nicht mehr.
Aber steht dies in einem Spannungsverhältnis mit dem Wunsch nach mehr individueller Freiheit?
Wie lassen sich die traditionsbehafteten Begriffe so füllen, dass sie nicht nur Reminiszenzen an eine (vermeintlich) glorreiche Vergangenheit wecken?

Am 24. März 2021 werden die Historiker Jürgen Kocka (Berlin) und Dietmar Süß (Augsburg) über diese Fragen diskutieren. Geleitet wird das Gespräch von Karin Nink (Berlin), der Chefredakteurin des Vorwärts.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der sechsteiligen Gesprächsreihe „Erneuerung oder Niedergang? Die Entwicklung der sozialdemokratischen Parteien in Europa 1970–2020“ statt.

Expert*innen aus Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft und Soziologie sowie aktive Politiker*innen diskutieren über verschiedene Facetten der Entwicklung der sozialdemokratischen Parteien in Europa seit 1970 und über gegenwärtige Herausforderungen.

Mittwoch 18:00 Uhr

Eintritt: frei, nur online

Livestream unter YouTube:
www.youtube.com/watch?v=J3fHLXzMPVU

www.willy-brandt.de


25. – 28. März 2021

online
»Game Jam Hanse«
Mehr als Koggen und Kaufleute

Game Jam Hanse © Tim EckhorstDas Europäische Hansemuseum ruft vom 25. bis 28. März 2021 zum »Game Jam Hanse« auf.

Bei dem viertägigen Event werden innerhalb kurzer Zeit digitale Spiele entwickelt und programmiert. Interessierte sind eingeladen, auf Grundlage der Dauerausstellung »Die Hanse« kreative digitale Spiele zu entwerfen. Die aussichtsreichsten Projekte haben die Chance, in den derzeit entstehenden digitalen Rundgang »Abenteuer Hanse« integriert zu werden.

Wie kann man die komplexe Geschichte der Hanse Kindern und Jugendlichen zielgruppengerecht vermitteln?
Derzeit entsteht im Europäischen Hansemuseum der interaktive Rundgang »Abenteuer Hanse«, bei dem die Museumsgäste auf einer digitalen Reise die Dauerausstellung kreativ und spielerisch entdecken. Dabei sollen Games und Augmented Reality zum Mitmachen und Gestalten eines individuellen Museumsbesuchs auffordern.

Vom 25. bis 28. März 2021 ruft das Europäische Hansemuseum zum »Game Jam Hanse. Mehr als Koggen und Kaufleute« auf. Bei einem Game Jam – ein Hackathon für digitale Spiele – kommen die Teilnehmenden für kurze Zeit zusammen, um Prototypen für PC, Konsolen oder Smartphone zu entwerfen und zu programmieren.

Das Europäische Hansemuseum möchte dieses Konzept anbieten nutzen, um Interessierte aus verschiedenen Fachrichtungen und Interessengebieten zusammenzubringen und gemeinsam mit den Teilnehmenden kreative Ideen und Ansätze im Bereich der Kulturvermittlung entwickeln. »Als Bildungs- und Lernort halten wir das Wissen um die Hanse lebendig und wir sehen große Chancen in digitalen Formaten, um komplexe Themen modern, an-schaulich und mit Spaß zu vermitteln«, sagt Timo Knoth, der als Mitarbeiter der Abteilung Bildung & Vermittlung das Projekt leitet. »Der Game Jam bietet die Gelegenheit eines einmaligen Austauschs zwischen Young Professionals aus den Bereichen Game Design und Geschichtswissenschaften. Wir freuen uns auf neue Perspektiven und sind gespannt auf innovative Ideen«, so Knoth.

Bei dem viertägigen Event haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich auf Grundlage der Dauerausstellung »Die Hanse« miteinander auszutauschen und innovative Lösungen für Games zu finden. Außerdem besteht für die Teilnehmenden die Chance, dass ihre entstandenen Prototypen mit in den finalen Rundgang »Abenteuer Hanse« einfließen werden.

Der Game Jam findet digital über Zoom und Discord statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter invitation@hansemuseum.eu ist bis zum 19. März 2021 erforderlich.
Informationen zum genauen Ablauf des Game Jams sowie die Teilnahmebedingungen gibt es unter www.hansemuseum.eu/game-jam-hanse/

Der viertägige Game Jam wird gemeinsam mit dem im Bereich Public History engagierten Historiker Dr. Nico Nolden sowie der Initiative »IFgameSH e.V.« durchgeführt.

Im Rahmen des Game Jams finden außerdem zwei Vorträge statt, die auch für Interessierte zugänglich sind, die nicht am Game Jam teilnehmen.
Am Donnerstag, 25. März spricht Dr. Angela Huang, Leiterin der Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums, um 19:00 Uhr in ihrem Impulsvortrag über »Mehr als Koggen und Kaufleute: Die Vielfalt der Hansefor-schung im 21. Jh.«.
Am Freitag, 26. März spricht Dr. Nico Nolden um 18:30 Uhr über das Thema »Digital Game Based Learning«.
Beide Vorträge werden auf dem YouTube-Kanal des EHM übertragen und sind ohne Anmeldung und kostenfrei zugänglich.

Der Game Jam ist Teil des Projektes »Abenteuer Hanse«.
»Abenteuer Hanse« wird entwickelt im Rahmen von »dive in. Programm für digitale Interaktionen« der Kulturstiftung des Bundes, gefördert durch die Beauftragte für Kultur und Medien (BKM) im Programm NEUSTART KULTUR.

Donnerstag – Sonntag

Eintritt: Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter invitation@hansemuseum.eu ist bis zum 19. März 2021 erforderlich.
Der Game Jam findet digital über Zoom und Discord statt.
Informationen zum genauen Ablauf des Game Jams sowie die Teilnahmebedingungen gibt es unter www.hansemuseum.eu/game-jam-hanse/

Ort: Europäisches Hansemuseum Lübeck, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
www.hansemuseum.eu

Foto © Tim Eckhorst


25. März 2021

online
»Stadtspuren – Zwischen Altstadt und EHM«

Stadtspuren © Europäisches HansemuseumAm Donnerstag bietet das Europäische Hansemuseum wieder ein Live-Gespräch auf Instagram an.

Dieses Mal geht es gemeinsam mit dem Stadtführer Axel Schattschneider auf einen Spaziergang durch die Lübecker Altstadt, denn dort sind überall noch Spuren der Hanse zu entdecken.

Beim Schlendern durch das Gründungsviertel rund um die Marienkirche und das Rathaus, schaltet sich Sören Affeldt aus dem EHM dazu. Beim Gespräch zwischen Affeldt und Schattschneider erfahren die Zuschauer:innen spannende Details aus der Lübecker Stadtgeschichte und wie diese in der Dauerausstellung im EHM erzählt werden.

Die Führung ist wie immer kostenfrei und kann über den Instagram-Kanal des EHM (@hansemuseum.eu) verfolgt werden.

Donnerstag 17:30 Uhr

Eintritt: frei, nur online

Ort: Europäisches Hansemuseum Lübeck, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
www.hansemuseum.eu

Foto © Europäisches Hansemuseum


25. März 2021

online
„Fiktion versus Realität“
Lesung und Gespräch
mit Nora Bossong

Nora Bossong © SuhrkampZum Abschluss der Ausstellung #DieUNundWir liest Schriftstellerin Nora Bossong aus ihrem aktuellen Roman „Schutzzone“ (Suhrkamp 2019) und diskutiert im Rahmen der Online-Veranstaltung mit UN-Diplomat Daniel Maier über literarische Erkundungen und reale Erfahrungen bei UN-Friedensmissionen.

Schutzzone“ handelt vom Völkermord in Burundi und beleuchtet die Arbeit der Vereinten Nationen, für die Daniel Maier als Senior Mission Planning Officer bei MONUSCO in der Demokratischen Republik Kongo tätig ist.

Moderiert wird die Live-Veranstaltung von Bettina Greiner, Leiterin Willy-Brandt-Haus Lübeck.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung #DieUNundWIR der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen statt, die noch bis Ostern zu Gast im Willy-Brandt-Haus Lübeck ist. Die multimediale und interaktive Ausstellung stellt die supranationale Organisation und ihren Einsatz für Friedenssicherung, Menschenrechte und globale Zusammenarbeit vor.

Donnerstag 19:00 Uhr

Eintritt: frei, online
Livestream auf dem YouTube-Kanal der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung

Ort: Willy-Brandt-Haus Lübeck, Königstraße 21, 23552 Lübeck
www.willy-brandt-luebeck.de


27. März 2021

15. Earth Hour

Plakat Earth Hour

Am Samstag gehen weltweit für 60 Minuten die Lichter aus,

nicht, um Strom zu sparen,

sondern als Botschaft für mehr Klimaschutz!!!

Am 27. März 2021 gehen von 20:30 – 21:30 Uhr rund um den Globus die Lichter aus. Während der sogenannten Earth Hour werden unzählige Privatpersonen zuhause das Licht ausschalten und viele tausend Städte symbolisch ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit hüllen, darunter Wahrzeichen wie den Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro.

Jedes Jahr werden es mehr Menschen und Unternehmen, die sich ums Klima sorgen und vorangehen. Das Tolle an Earth Hour ist, dass jeder mitmachen kann.

Schalten Sie für eine Stunde zuhause das Licht aus und werden Sie Teil einer weltweiten Bewegung!

Die Aktion motiviert weltweit Millionen Menschen dazu, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus. Nicht nur zur Earth Hour, sondern auch im alltäglichen Leben.

Nur mit einem zügigen Ausstieg aus Atom- und Kohleenergie könnten die wichtigen Klimaschutzziele erreicht werden. Unterstützen kann dies jeder durch den Wechsel zu einem Ökostrom-Tarif.

Die Hansestadt Lübeck beteiligt sich auch dieses Jahr an der Earth Hour. Vor diesem Hintergrund wird eine Stunde lang die Beleuchtung von Museum für Natur und Umwelt, Zentralklärwerk (ZKW), Entsorgungsbetriebe Lübeck, Musik-und Kongresshalle Lübeck (MuK), Aegidienkirche, Hotel zur alten Stadtmauer, Buddenbrookhaus, Burgtor, Dom, Heiligen-Geist-Hospital, Holstentor, Jakobikirche, Kanzleigebäude, Rathaus, Katharinenkirche, Marienkirche, Museumshafen, Petrikirche und Alter Leuchtturm Travemünde abgeschaltet.

Samstag 20:30 – 21:30 Uhr

Veranstalter: WWF – World Wide Fund For Nature
www.wwf.de/earthhour

www.earthhour.org


weiter zum April »


Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.