Sie sind hier: Startseite » Ausstellungen » Ausstellungen Travemünde und Schleswig-Holstein Oktober

Ente

Ausstellungen Travemünde und
Schleswig-Holstein Oktober 2018

 

noch bis 07. Oktober 2018

Emil Nolde. Farbenzauber
Eine Retrospektive auf Papier

Emil Nolde, Meer mit Dampfer, Aquarell, 193x245 mm © Nolde Stiftung SeebüllDas Museum Behnhaus Drägerhaus befasst sich ab Juli mit Emil Nolde, einem der bedeutendsten Aquarellisten des 20. Jahrhunderts.

Erstmals widmet sich eine Präsentation ausschließlich dem Medium Papier im Schaffen Noldes. Die Ausstellung Emil Nolde – Eine Retrospektive auf Papier in Lübeck spannt einen Bogen von bislang noch nie gezeigten Arbeiten bis hin zu den geschätzten Meisterwerken wie den sogenannten „Ungemalten Bildern“.

Die Ausstellung ist Teil einer einmaligen Ausstellungsreihe in den Jahren 2017/2018 anlässlich des 150. Geburtstags des Expressionisten, der von acht Museen im Norden mit vielfältigen Ausstellungen über nationale und internationale Grenzen hinweg thematisiert wird.

Öffnungszeiten:
01.04. – 31.12.2018
Dienstag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 7 €, Ermäßigte 3,50 €, Kinder 2,50 €

Ort: Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstraße 9-11, 23552 Lübeck
www.museum-behnhaus-draegerhaus.de

Foto © Nolde Stiftung Seebüll


noch bis 07. Oktober 2018

– maritime Orte –
Renate Straatmann

Renate Straatmann - Wuling - Acryl-Misch a.LW 60x80In ihrer Ausstellung – maritime Orte
zeigt die Bad Schwartauer Malerin  Renate Straatmann
–  Skylines
–  rauh-felsige Küstenformationen
–  Schwefel-Vulkane
–  und maritime Sehnsuchtsorte
an der Nord- und Ostsee, in Dänemark und Norwegen.

Die Künstlerin:
„alles Gewaltige, Imposante in der Natur, die Meere, aber auch Skylines, hinterlassen in mir eine Faszination und Spannung, die ich in meinen Bildern sichtbar und nachspürbar machen möchte.
Die Spannung des Gesehenen bringt mich an die Leinwand, sie lässt mich die richtigen Farben für meine Stimmung finden“.

In der Ausstellung werden 32 abstrakte, großformatige Bilder mit realen Details gezeigt, die in Acryl-Mischtechnik gepinselt und gespachtelt  und durch Mehrfachübermalungen entstanden sind.

Ausstellungs-Öffnungszeiten Kulturhaus „Alte Apotheke”:
Mo, Di und Fr 15:00 – 18.00 Uhr
Do 10:00 – 12:00 Uhr und 15:00 -17:30 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Kulturhaus „Alte Apotheke“, Knüllgasse 8, 24217 Schönberg

www.renate-straatmann.de


noch bis 09. Oktober 2018

IN SZENE GESETZT
George Bernard Shaw und die Fotografie

George Bernard Shaw - Lillah McCarthy © National TrustErstmals in Deutschland zeigt das Günter Grass-Haus die Fotografien des Literaturnobelpreisträgers und Oscar-Gewinners George Bernard Shaw.

Ab dem 16. April 2018 präsentiert das Literaturmuseum die neue Sonderausstellung In Szene gesetzt. George Bernard Shaw und die Fotografie.

George Bernard Shaw (1856–1950) ist bekannt für sein dramatisches Werk, das über 50 Theaterstücke umfasst. Darüber hinaus gilt er als eine der meistfotografierten Berühmtheiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Shaw ist jedoch nicht nur ein beliebtes Motiv für Fotografen, er fotografiert auch selbst. 1898, im Alter von 42 Jahren, greift er erstmals zur Kamera: Der Fotoapparat ist fortan sein ständiger Begleiter. Die Ausstellung und der begleitende Katalog präsentieren ausgewählte Bilder aus dem rund 20.000 Aufnahmen umfassenden Nachlass.

George Bernard Shaw (geb. 1856, gest. 1950) hat als Dramatiker, Politiker und Satiriker des 20. Jahrhunderts internationale Berühmtheit erlangt. Der gebürtige Ire erhält 1925 den Nobelpreis für Literatur. 1939 wird ihm der Oscar für das beste Drehbuch für die Verfilmung seiner Komödie ‚Pygmalion‘ verliehen. Das Stück wird später die Grundlage für das Musical und den Film ‚My Fair Lady‘ bilden. Sein Ruf als bärbeißiger Kritiker und Provokateur, gefragter Interviewpartner und Redner, sein markantes Erscheinungsbild ebenso wie sein Talent zur Selbstinszenierung tragen zu seiner Omnipräsenz in den Medien des 20. Jahrhunderts bei. Zeitlebens ist der Atheist, Pazifist und Sozialist ein gefragter Interviewpartner, Redner und Kommentator. Wenn künftige Generationen einst in den Ruinen Londons graben würden, so spottet der mit Shaw befreundete Schriftsteller H. G. Wells, würden sie „Fotografien, mehr Fotografien und noch mehr Fotografien von Shaw” zutage fördern.

1898 wendet sich Shaw der Fotografie zu: Der Fotoapparat ist fortan sein fortwährender Begleiter, eine Art visuelles Notizbuch, mit dem er Menschen und Orte festhält. Als enthusiastischer Amateur experimentiert Shaw – insbesondere im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts – mit Licht und Schatten, Schärfe und Unschärfe, mit Komposition und mit Farbe. Dabei dient ihm die Fotografie auch als Mittel, um seine eigene künstlerische Position zu finden. In zahlreichen Bildern zitiert und kommentiert er literarische, dramatische und bildkünstlerische Ausdrucksformen. In seinen Posen zeigt sich Shaw als Schauspieler und als Regisseur zugleich. Seine Beschäftigung mit der Fotografie ist zugleich aufschlussreich für seine Lebenshaltung: Als ‚Kunst der Zukunft‘ spricht der Sozialist Shaw ihr die Fähigkeit zu, durch die wirklichkeitsgetreue Wiedergabe und Unvoreingenommenheit in der Abbildung als gesellschaftsverändernde Kraft agieren zu können. Zugleich dient die Fotografie Shaw als Medium seiner Selbstinszenierung: „Sie ermöglicht Shaw, in die verschiedenen Rollen zu schlüpfen, denen er als Autor, Journalist oder Redner in der Öffentlichkeit gerecht werden muss. Shaw nutzt die Fotografie, um sich mit dem Kürzel G.B.S. als eine erfolgreiche globale Marke zu etablieren“, so der Kurator der Ausstellung, Philipp Bürger.

Die Ausstellung In Szene gesetzt. George Bernard Shaw und die Fotografie zeigt ausgewählte Bilder aus dem über 20.000 Aufnahmen umfassenden Nachlass Shaws. Präsentiert werden seine facettenreichen Selbstdarstellungen, Landschaftsaufnahmen sowie Porträts von politischen Weggefährten, Schauspielern, Künstlern und Autoren. Die Bilder zeigen Shaw als Modell für bildende Künstler wie Auguste Rodin, der eine Büste von ihm schuf, und Shaw kommt als Kunstkritiker zu Wort. Die Fotos bieten Einblicke in sein Privatleben und zeigen die vielen Gesichter der öffentlichen Figur ‚G.B.S.‘, die Shaw als Meister der Selbstinszenierung selbst erschaffen hat. Auch deshalb animiert eine ‚Selfie-Station‘ die Ausstellungsbesucher, Selbstporträts in der berühmten ‚Denker‘-Pose von Rodin zu machen, in der sich Shaw fotografieren ließ. So wie Shaw den „Denker“, können die Besucher Shaw als Meister der Selbstinszenierung nachvollziehen. Das Foto von sich selbst können die Gäste mit nach Hause nehmen.

Der begleitende Katalog zur Ausstellung In Szene gesetzt. George Bernard Shaw und die Fotografie kostet 5,- €.

Öffnungszeiten:
Montag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 7,- €, Ermäßigte 3,50 €

Ort: Günter Grass-Haus, Glockengießerstraße 21, 23552 Lübeck
www.grass-haus.de


noch bis 21. Oktober 2018

BodenSchätze – Geschichte(n) aus dem Untergrund

Bodenschätze © VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH – Museum und Park KalkrieseMitmachAusstellung für die ganze Familie

Bei der großen Mitmach-Ausstellung BodenSchätze – Geschichten(n) aus dem Untergrund geht es vom 11.3.2018 bis zum 16.09.2018 im Museum für Natur und Umwelt rund um den Boden. Die Schau wurde von „VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH – Museum und Park Kalkriese“ konzipiert und ist ein Vergnügen für die ganze Familie. Sie richtet sich an „Feldforscher“, „Bodenkundler“ und „Schatzsucher“ jeden Alters.

Eigentlich ist der Boden das größte Museum der Welt. Nur leider stellt er seine Schätze nicht aus. Um sie zu finden, muss man die Tricks der Profis kennen – und die lernt man in dieser Ausstellung, die als eine ‚Entdeckungsreise‘ in die Welt der Böden konzipiert ist. „Die Ausstellung bietet viel zur praktischen ‚Spurensuche‘ im Archiv der Vergangenheit. Sie ist Beitrag des Museums für Natur und Umwelt zum Stadtjubiläum ‚Lübeck 875 Jahre‘, denn sie verrät spielerisch, anschaulich und unterhaltsam u. a. die Techniken der Archäologie, die auch in der Erforschung unserer Stadtgeschichte benutzt werden“, so Dr. Susanne Füting.

Viele weitere Facetten des Bodens können an den verschiedenen Stationen der Ausstellung selbstständig erkundet werden. So stellen sich sechs typische Böden Deutschlands selbst vor und erzählen von ihrer Bedeutung und Wichtigkeit: Auf ihnen leben wir und bauen Nahrungs- und Futterpflanzen an. Lebendige Böden filtern das Wasser, speichern Schadstoffe und liefern Rohstoffe. Als Bestandteil der Ökosysteme sind Böden Lebensraum für Tiere und Pflanzen und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Biodiversität und zum Klima.

Darüber hinaus gibt die Schau bspw. auch Einblick in die folgenden Themen:

  • was sich alles im Boden erhält
  • wie man Dinge im Boden aus der Luft erkennt
  • wie man mit dem Metalldetektor sucht
  • wie man Tierknochen unterscheidet
  • wie man mit Bäumen Funde datieren kann
  • warum alte Sachen so tief unten liegen
  • wie man herausfindet, welche Pflanzen hier vor 6.000 Jahren wuchsen
  • was Boden mit Kunst zu tun hat
  • und vieles mehr …

Zentrale Stationen sind die große „BodenZauberMaschine“ und die vier Ausgrabungsstellen. Bei Vorführungen der „BodenZauberMaschine“ kann die Entstehung von Boden nachverfolgt werden. Vier verschiedene Grabungs-Stationen sind Teil des Begleitprogramms und führen nach Einweisung und Anleitung in vier Epochen und zu höchst unterschiedlichen spannenden Entdeckungen.

Ein buntes Begleitprogramm und verschiedene Veranstaltungen ergänzen die Mitmach-Ausstellung. Sie werden im Internet und in der Tagespresse verbreitet.

Weitere Bodenschätze:
Thematisch ergänzend zur Ausstellung BodenSchätze – Geschichten(n) aus dem Untergrund werden 10 Erdschichtenbilder von Walter Hähnel gezeigt. Im Erdgeschoss des Hauses gibt es paläontologische Funde und Gesteine aus der Erdgeschichte, darunter die hervorragenden Walfossilien aus Pampau mit einem Alter von etwa 11 Millionen Jahren.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag 09:00 – 17:00 Uhr
Samstag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 6 €, Ermäßigte 3 €, Kinder 2 €
Für Mitglieder des Fördervereins vom Museum für Natur und Umwelt ist die Eröffnungsveranstaltung kostenfrei.

Ort: Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, 23552 Lübeck
www.museum-fuer-natur-und-umwelt.de

Foto © VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH – Museum und Park Kalkriese


noch bis 28. Oktober 2018

„Es brennt!“
Antijüdischer Terror im November 1938

Ausstellung „Es brennt!“ Antijüdischer Terror im November 1938Vor 80 Jahren – am 09. und 10. November 1938 – brannten in Deutschland mehr als 1200 Synagogen. Das Ausmaß der Gewalt markierte einen unübersehbaren Wendepunkt im Leben der Juden in Deutschland: Sie waren der Staatsmacht und Bevölkerung schutzlos ausgeliefert.

Die Ausstellung „Es brennt!“ Antijüdischer Terror im November 1938 nähert sich dieser Ohnmachtserfahrung über die Geschichte von 24 Synagogen. Zeitgenössische Amateuraufnahmen dokumentieren ihre Schändung und Zerstörung. Archivfotografien zeigen den Umgang der jeweiligen Städte mit dem „Erbe“ der Terrornacht.

Eine eigens für diese Ausstellung kuratierte Tafel erinnert an die besondere Geschichte der Lübecker Synagoge: Sie ging nicht in Flammen auf. Die Nationalsozialisten bauten sie im August 1939 zum „Ritterhof“ um und brachten an der Fassade ein Hakenkreuz an. Im Juni 1945 fand wieder ein jüdischer Gottesdienst statt. 1994 wurde ein antisemitisch motivierter Anschlag auf das Gotteshaus verübt – erstmals seit dem 2. Weltkrieg brannte in Deutschland wieder eine Synagoge.

Frauke Kleine Wächter vom Willy-Brandt-Haus will mit der Ausstellung und insbesondere mit der Geschichte der Lübecker Synagoge einen intensiven Gesprächsraum bieten: „Das Besondere an der Ausstellung ist, dass sie die Synagogen als Opfer der Terrornacht, aber auch als Protagonisten in der Erinnerungskultur in den Mittelpunkt stellen: Wie gingen und gehen die Städte mit dem Erbe der Pogrome um? Wie ist es heute um die noch existierenden Gotteshäuser bestellt? Diese Fragen sind gerade in Lübeck sehr aktuell.“

Am 06. Oktober 2018 um 19:00 Uhr lädt das Willy-Brandt-Haus Lübeck zur Vernissage mit einer Podiumsdiskussion: Wie wird man diesen Tag in der Geschichte nennen? Über Bedeutung und Erinnerung an die Reichsprogromnacht am 09. November 1938 diskutieren Dr. Linde Apel, Leiterin der „Werkstatt der Erinnerung“ Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg, Dr. Ulrich Baumann, stellv. Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Kurator der Ausstellung „Es brennt!“, sowie Mark Inger, Büroleiter und Sprecher der Jüdischen Gemeinde Lübeck.
Moderation: Dr. Wolfgang Schmidt, Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.
Im Anschluß ist die Sonderausstellung geöffnet und es finden Sonderführungen statt.

Die Ausstellung „Es brennt!“ Antijüdischer Terror im November 1938 wurde 2008 anlässlich des 75sten Jahrestages der Reichsprogronnacht kuratiert von der Berliner Stiftungen Topografie des Terrors, Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum.

Im Rahmen der Sonderausstellung wird ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten mit Sonderführungen, Vermittlungsangeboten und Veranstaltungen:

Samstag, 01. September 2018, 15.30 bis ca. 23.30 Uhr
LANGE NACHT DES FILMS: Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss

Montag, 01. Oktober 2018, 19.00 Uhr
VORTRAG : Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung: Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz
Mit Michael Wildt (Humboldt-Universität zu Berlin) und Jan Lokers (Archiv der Hansestadt Lübeck)

Mittwoch, 12. September 2018, 11 Uhr
Mittwoch, 24. Oktober 2018, 11 Uhr
AUSGRENZUNG UND GEMEINSCHAFT. JÜDISCHE UND NICHT-JÜDISCHE KINDHEIT IM NATIONALSOZIALISMUS.
Workshop für Schulklassen ab Stufe 9 in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Rendsburg

Donnerstag, 13. September 2018, 16 Uhr
FILME IM UNTERRICHT. GESCHICHTE: HOLOCAUST.
Lehrerfortbildung mit Gabriele Blome, vision Kino Berlin

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 20.00 Uhr
FINISSAGE MIT LESUNG: „…dass gegen Abend etwas geschehen solle.“
Hanns Zischler liest aus Berichten von Opfern, Tätern und Zuschauern der Pogromnacht

Öffnungszeiten:
täglich 11:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Willy-Brandt-Haus Lübeck, Königstraße 21, 23552 Lübeck
www.willy-brandt.de/haus-luebeck


noch bis 11. November 2018

„Besuch aus Entenhausen“
Walt Disney’s Comic-Figuren und ihre Zeichner

Micky Maus, Buntstiftzeichnung, 1988, © Carl Barks, Walt Disney Company / Courtesy Sammlung Reichelt und Brockmann, HamburgIn der Zeit vom 25. August bis 11. November 2018 geben sich Donald Duck, Micky Maus, Dagobert Duck, Daisy Duck, Tick, Trick und Track, Goofy, Gustav Gans, die Panzerknacker, Daniel Düsentrieb, Gundel Gaukeley, Minnie Maus, Pluto und viele mehr ein Stelldichein im Ostholstein-Museum – und werden Comic-Fans und Disney-Liebhaber gleichermaßen begeistern!

Die Schöpfer dieser weltberühmten Comic-Figuren blieben lange Zeit unbekannt, die künstlerische Identität von so bedeutenden und das Comic-Genre prägenden Zeichnern und Autoren wie Floyd Gottfredson (1905-1986), Al Taliaferro (1905-1969) und Carl Barks (1901-2000) wurde über Jahrzehnte hinweg hinter der Corporate Identity des Disney-Konzerns und der Unterschrift seines Gründers Walt Disney unter allen Veröffentlichungen geheim gehalten.

Dabei war es der große „Mauszeichner“ Floyd Gottfredson, der die Micky Maus samt Familie seit den frühen 1930er Jahren in seinen Geschichten zum Leben erweckte, zeitgleich kreierte Al Taliaferro das heute bekannte Aussehen von Donald Duck, erfand Daisy Duck und die Neffen Tick, Trick und Track. Carl Barks schließlich, der begabte Geschichtenerzähler und Schöpfer von Entenhausen und deren Bewohnern Dagobert Duck, Daniel Düsentrieb und Gustav Gans, revolutionierte seit den 1940er Jahren mit seinen Geschichten in zeichnerischer, gestalterischer und textlicher Hinsicht die Möglichkeiten des klassischen Comics. Diesen drei einmaligen Pionieren im Walt Disney-Kosmos folgten seit den 1970er Jahren weitere große Comic-Autoren wie die beiden ebenfalls in der Ausstellung mit Arbeiten vertretenen deutschen Zeichner Jan Gulbransson und Ulrich Schröder, die das erfolgreiche zeichnerische Erbe fortführen und weiterentwickeln.

Gerade in der Gegenüberstellung von frühen und späten sowie aktuellen Zeichnungen in der Ausstellung werden die individuellen Besonderheiten der einzelnen Zeichner in der Umsetzung ihrer Figuren deutlich, wird aber auch der Einfluss der jeweiligen Zeitumstände spürbar.

Die Ausstellung gewährt einen außergewöhnlichen Einblick in die Welt der berühmten Disney-Figuren, von der Skizze bis zum fertigen Comic, und stellt die Zeichner und ihre Arbeitsweisen in den Mittelpunkt – von den ersten Vorzeichnungen vor rund 90 Jahren bis heute. Zahlreiche Original-Bleistift- und Tuschezeichnungen für Micky Maus-Hefte, Aquarelle und seltene Tuschevorlagen für Tagesstreifen und Farbandrucke für Sonntagsseiten aus den frühen 1930er bis Ende der 1960er Jahre sowie historische Original-Dokumente aus vier Jahrzehnten der „Goldenen Zeit“ der Disney-Comicgeschichte und aktuelle Zeichnungen zeigen in der Ausstellung unter künstlerischen Gesichtspunkten, wie die „Disney-Comics“ entstanden, die bis heute nicht aus den Kinderzimmern wegzudenken sind. Denn wer kennt nicht den ideenreichen Micky, den tobenden Donald, den leichtgläubigen Pluto oder den geldgierigen Dagobert?

Die Ausstellung wird begleitet durch ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm. Informationen dazu finden Sie unter www.oh-museum.de.

Die Sammlung wurde zusammengestellt und kuratiert von Ina Brockmann und Peter Reichelt, Hamburg.

Öffnungszeiten:
bis 30. September 2018:
Dienstag – Sonntag/Feiertag: 11:00 – 17:00 Uhr
01. Oktober bis 28. Januar:
Dienstag – Freitag: 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag: 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © Carl Barks, Walt Disney Company/Courtesy Sammlung Reichelt und Brockmann, Hamburg


noch bis 25. November 2018

Susanne Kraißer – „Zweite Bronzezeit“

Mädchen mit Mini-Gruppe II © Susanne KraißerIn der Zeit vom 7. September bis 25. November 2018 widmet sich das Ostholstein-Museum dem bildhauerischen Werk Susanne Kraißers und zeigt mit einer Auswahl von über 100 großen und kleinen Bronzen einen Überblick über ihr bisheriges künstlerisches Schaffen, das geprägt ist von einem spannungsreichen Zusammenspiel von Motiv, künstlerischer Umsetzung und Behandlung des Materials.

Im Mittelpunkt steht für Susanne Kraißer stets die menschliche, vornehmlich weibliche Figur, die jedoch in der Formgebung keinem allgemein gegenwärtigen Schönheitsideal entsprechen: So sind die meist jungen Frauen- und Männerkörper zwar in ihrer Gesamterscheinung in hohem Maße ästhetisch – in der Regel aber nicht unbedingt „schön“ in klassischem Sinne. Nicht selten haben die Figuren O-Beine, wirken geradezu mager und signalisieren auch durch ihre Körperhaltung eine Existenz fernab des Perfekten. Es ist in den Skulpturen von Susanne Kraißer vielmehr die gestalterische Ausgewogenheit, das zutiefst Menschliche in der Darstellungsweise der Figuren, die die Bronzearbeiten zu dem machen, was sie sind und sein wollen: nichtidealisierte Abbilder des menschlichen Daseins.

Ganz aus dem Leben gegriffen sind in diesem Zusammenhang auch die Posen, in denen Susanne Kraißer ihre Figuren darstellt. Dabei ist ihnen allen eines gemeinsam: Die Normalität, die Alltäglichkeit des Motivs, die dem Betrachter das Gefühl von Unmittelbarkeit geben.

Dies wird auch durch den für Susanne Kraißers bildhauerische Arbeit charakteristischen Umgang mit dem Material Bronze deutlich: Nur selten finden sich glatte, glänzend polierte Skulpturen in ihrem Werk, vielmehr ist es die scheinbar unbehandelte, raue Oberfläche der Figuren, die in Kontrast zu den zarten Frauenkörpern und ihren häufig gefühlvollen, in sich gekehrten Posen stehen und dadurch den Betrachter faszinieren.

Nach einer Ausbildung zur Holzbildhauerin in München studierte Susanne Kraißer (*1977) 2000-06 Freie Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Christian Höpfner und daran anschließend Freie Kunst, Fachrichtung Bildhauerei, an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Bernd Altenstein. Sowohl in Nürnberg als auch in Bremen war sie Meisterschülerin. Seit 2006 lebt und arbeitet Susanne Kraißer in Bad Belzig.

Öffnungszeiten:
bis 30. September 2018:
Dienstag – Sonntag/Feiertag: 11:00 – 17:00 Uhr
01. Oktober bis 28. Januar:
Dienstag – Freitag: 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag: 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © Susanne Kraißer


noch bis 02. Dezember 2018

„Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939 – 1945″

Georg Elser - Schreiner und Widerstandskämpfer - wollte „größeres Blutvergießen verhindern“Die meisten hoben die Hand zum Hitlergruß, folgten begeistert der NS-Diktatur in den Untergang. Manche blieben passiv, resignierten, „dass man doch nichts tun kann“. Nur wenige leisteten Widerstand, wollten durch ihre Taten „größeres Blutvergießen verhindern“, wie der schwäbische Schreiner Georg Elser.

„Was konnten sie tun?“, heißt eine Ausstellung, die den Widerstand gegen den Nationalsozialismus dokumentiert und vom 26. August bis 2. Dezember 2018 in der Gedenkstätte Ahrensbök gezeigt wird.

Georg Elser war einer der ersten, der schon im Sommer 1939 im Münchner Bürgerbräukeller ein Attentat auf Hitler ausführte – vergeblich.

Hans Oster - Berufsoffizier und Widerstandskämpfer - verriet AngriffspläneAuch der Berufsoffizier Hans Oster beteiligte sich bereits im Herbst 1938 an Umsturzversuchen und verriet militärische Angriffspläne.

Beide, Elser und Oster, bezahlten den Widerstand mit ihrem Leben.

Die Ausstellung wurde von der Stiftung 20. Juli 1944 in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Berlin) erstellt. Sie zeigt, wie vielfältig der Widerstand gegen den Nationalsozialismus war.

Es wird die Verschwörung der Männer des 20. Juli 1944 und ihre militärischen Umsturzversuche ebenso dokumentiert wie die zivile Gegenwehr des Ehepaars Hampel, das mit handschriftlich verfassten Postkarten zur Kriegsverweigerung aufrief. Sie erinnert an die Geschwister Scholl und ihre Freunde, die Flugblätter verfassten und verteilten.
Und auch eher unbekannter Widerstand wird beschrieben: Männer und Frauen, die Verfolgte versteckten, ihnen zur Flucht halfen, Ausweise fälschten; alle wurden wegen ihres Einsatzes hingerichtet.

Große Fotos und kurze Texte machen die 25 Tafeln leicht verständlich.

Die Ausstellung ist insbesondere für junge Menschen gut geeignet, zumal sie eindringlich den Gegensatz zeigt, wie lebensgefährlich Widerstand in einer Diktatur war, während Zivilcourage in einer Demokratie heute ohne Gefahr für Leib und Leben ist. Deshalb sind auch und insbesondere Schulklassen und junge Erwachsene zum Besuch dieser Ausstellung eingeladen.
Mitglieder des Trägervereins bieten eine Einführung an und laden zur anschließenden Diskussion ein.

Besuche der Ausstellung an anderen Tagen während der nächsten drei Monaten können telefonische (04525 493 060) oder schriftlich per E Mail (gedenkstaetteahrensboek@t-online.de) vereinbart werden.

Öffnungszeiten:
April bis September:
Sonntag 14:00 – 18:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag 09:00 – 12:00 Uhr

November bis März:
Sonntag 14:00 – 17:00 Uhr

Die Gedenkstätte kann nach Anmeldung auch an anderen Tagen besucht werden.
Das Gebäude liegt an der Flachsröste 16 im Ahrensböker Ortsteil Holstendorf an der Bundesstraße 432, Tel. 04525–493 060
Extra Parkmöglichkeiten: B 432 Einfahrt Flachsröste, links über das Betriebsgelände der Firma OHZ, Ostholsteinisches Holzkontor

Eintritt: frei, Spenden sind willkommen.

Ort: Gedenkstätte Ahrensbök, Flachröste 16, 23623 Ahrensbök
www.gedenkstaetteahrensboek.de


noch bis 15. Dezember 2018

»Neue Bahnen – Schumann und Brahms«Robert Schumann © Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck

Zum Schumann-Schwerpunkt des Schleswig-Holstein Musik Festivals stellt das Brahms-Institut an der MHL seine neue Ausstellung zu Robert Schumann und Johannes Brahms vor, die das Verhältnis beider Komponisten anhand wertvoller Exponate aus der Institutssammlung beleuchtet. Für Schumann war der junge Johannes Brahms einer der „schönsten und genialsten Jünglinge“.

Im Mittelpunkt der Schau steht unter anderem Schumanns prophetischer Artikel „Neue Bahnen“ aus dem Jahr 1853, in dem der ambitionierte Musikschriftsteller Lobeshymnen auf den jungen Brahms schreibt. Außerdem thematisieren die Exponate Brahms‘ enge Freundschaft zum Ehepaar Clara und Robert Schumann. Die konkrete Auseinandersetzung von Brahms mit der Musik seines Mentors Schumann spiegelt sich zudem in Programmzetteln, Briefen sowie eigenen Kompositionen. Zu den besonderen Kostbarkeiten der Schau gehören die Titelblatt-Illustrationen, die Ludwig Richter zu Schumanns pädagogischen Werken gefertigt hat. In seinen liebevollen und detailreichen Zeichnungen und Blättern wird die „Kinderwelt“ des 19. Jahrhunderts in der Ausstellung lebendig.

Öffnungszeiten:
mittwochs und samstags 14:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Villa Brahms, Jerusalemsberg 4, 23568 Lübeck
www.brahms-institut.de

www.mh-luebeck.de

Foto © Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck


noch bis 06. Januar 2019

„875 Jahre – Lübeck erzählt uns was“
Die Ausstellung zum Stadtjubiläum

Lange Halle des Burgklosters - Ausstellungsort 875 Jahre Lübeck © Thomas RadbruchDie Kulturinstitute feiern das Jubiläum mit einer besonderen Ausstellung, die nicht nur die eine Geschichte der Stadt von den Anfängen bis zur Gegenwart präsentiert.

Aus den reichen Lübecker Sammlungen werden neben faszinierenden Grabungsfunden, wertvollen Urkunden und Büchern erstmalig viele wundersame, überraschende Dinge gezeigt, die ihre eigenen spannenden Geschichten erzählen.

Wer wissen will, was es mit dem Reichsfreiheitsbrief auf sich hat, weshalb der Scharfrichter den Fuß amputieren musste, warum die Apothekermumie so einzigartig ist, wieso Napoleon den Nachttopf schmückt oder warum das Gemäuer des Burgklosters von der frühen „Dänenzeit“ erzählt, der wird aus dem Staunen nicht herauskommen.

Und das gemeinsame Ausstellungsstück der Lübecker Bürger? In der Ausstellung wird es zu sehen sein!

Ein Gemeinschaftsprojekt der LÜBECKER MUSEEN, des Europäischen Hansemuseums, des Archivs, der Stadtbibliothek und des Bereichs Archäologie und Denkmalpflege der Hansestadt Lübeck.

Ausstellungsorte: Burgkloster des Europäischen Hansemuseums und Museumsquartier St. Annen

Öffentliche Führung
WEITWINKEL
Im Rahmen des Führungsformats WEITWINKEL gewinnen die BesucherInnen einen Rundumeinblick in die Ausstellung: Wer sich fragt, was eine Apothekermumie, ein amputierter Fuß, ein Schlauchboot und ein mit Napoleon geschmückter Nachttopf mit der Hansestadt zu tun haben, erhält hier erstaunliche Antworten.Preis: Erwachsene: 16 / Ermäßigte: 14 / Kinder: 10 Euro
SO | 09.09., 06.01. 2019 |12:00 – 13:30 Uhr
SO | 16.09., 23.09., 30.09., 07.10., 21.10., 28.10., 04.11., 11.11., 25.11., 02.12., 09.12., 23.12., 30.12. |15:00 – 16:30 Uhr
Teilnahme: Erwachsene 16 €, Ermäßigte 14 €, Kinder 10 €

Öffentliche Führung
HAUTNAH
In der Kuratoren-Führung HAUTNAH mit Kurator Dr. Jörg Rosenfeld können die BesucherInnen einen Blick hinter die Kulissen der Ausstellung werfen.
Ob außerirdischer Meteorit, geheimnisvolle Miniatursärge oder Fischfiletiermaschine, in dieser Kuratorenführung werden die Dinge zum Sprechen gebracht.
SO | 09.09., 14.10., 18.11., 16.12., 06.01. | 15:00 – 16:30 Uhr
Teilnahme: Erwachsene 16 €, Ermäßigte 14 €, Kinder 10 €

Öffnungszeiten Europäisches Hansemuseum:
täglich 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 12,50 €
Ermäßigte 11,- €
Kinder (6-16 Jahre) 7,50 €

Ort: Europäisches Hansemuseum, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
www.hansemuseum.eu

Öffnungszeiten Museumsquartier St. Annen:
01.04. – 31.12.2018
Dienstag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

01.01. – 31.03.2019
Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 12,- €
Ermäßigte 10,- €
Kinder 6,- €

Ort: Museumsquartier St. Annen, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
www.museumsquartier-st-annen.de

www.luebeck-hat-geburtstag.de

Foto © Thomas Radbruch


noch bis 08. Januar 2019

FARBE trifft FORM
Bildhauer Peer Oliver Nau
Malerin Renate Straatmann

Mops © Peer Oliver NauPeer Oliver Nau
verschwindet im bunten Treiben seines geräumigen Ateliers, fliegende Schwäne, Ballerinas und durch die Luft wirbelnde Römer, unter neugierigen Giraffen und Elefantenrüsseln hindurch, sieht man in einen gesellschaftlichen Spiegel kurioser Situationen.
Dabei geht es Ihm nicht vordergründig um eine natürliche Abbildung eines gegebenen Zustandes, sondern vor allem um die Theatralik eines Augenblicks.
Durch div. Ausstellungen auf der Nord-Art und in verschiedenen Kunsthäusern von Schwerin, Neubrandenburg Schwedt, Lüneburg usw. zählt er zu den bekanntesten Holzbildhauern Norddeutschlands.
Auf die Frage was er am liebsten mal machen  würde, war die Antwort „einen Altar, in voller Größe, aber auch Tore, wie das jüngst realisierte „Glückstor“ mit 5,50 m höhe in Dresden, stellen mich vor spannende Herausforderungen – Geschichten die die Menschen zum lächeln bringen“ – man darf gespannt sein!
www.peerolivernau.de

Skyline © Renate StraatmannRenate Straatmann
zeigt Bilder maritimer Sehnsuchtsorte an Nord- und Ostsee, sowie in Skandinavien.
Die Künstlerin: „mich fasziniert der Gedanke, dass alle Meere unserer Erde durch ihre Strömungen miteinander verbunden sind. Seefahrt, Wind und die frische Luft am Meer, Schiffe, Brücken, Häfen und Leuchttürme, Berge und Skylines, die sich über dem Meer erheben, regen meine „Malgefühle“ an, meine Bilder sind
–  SehEindrücke,
–  Ausdruck meines Wahrnehmens
–  Ausdruck meiner Gefühle und meines Berührt seins in Farbe
–  meist abstrakt,
–  mit realen Details
Die Spannung des Gesehenen bringt mich an die Leinwand, sie lässt mich die richtigen Farben für meine Stimmung finden.“
In der Ausstellung werden 38 groß- und kleinformatige, abstrakte Bilder gezeigt, die in Acryl-Mischtechnik gepinselt und gespachtelt, durch Mehrfachübermalungen entstanden sind.
www.renate-straatmann.de

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 08:00 – 18:00 Uhr
Samstag 09:00 – 13:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Galerie Premium Mobile Kuntz GmbH, Eichkoppel 1, 24214 Gettorf


02. – 28. Oktober 2018

Edeltraud Wörner
„!Augenblick!“

Tür in Tavira © Edeltraud WörnerDie freischaffende Künstlerin Edeltraud Wörner aus Altenholz bei Kiel zeigt eine kleine Auswahl ihrer Bilder in Acryl bzw. Acrylmischtechnik im Kunst-Café St. Annen in Lübeck unter dem Titel „!Augenblick!“.

Sie freut sich, wenn der Betrachter ihrer realistischen, meist maritimen Bilder für einen Augenblick im Alltagsgeschehen inne hält und sich in die Welt der Farben entführen läßt.

Öffnungszeiten:
dienstags bis sonntags 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Kunst-Café im Museumsquartier St. Annen, St.-Annen-Straße 15, 23552 Lübeck

www.edeltraud-woerner.de

Foto © Edeltraud Wörner


05. – 14. Oktober 2018

„Der Wald unter der Lupe“
Makro-Fotoausstellung
Dr. Maike Tournier

© Dr. Maike TournierFür ein Kind, das  in einem  Elternhaus aufwächst, das in der Einsamkeit des Teutoburger Waldes liegt, wird der Wald zum Lebensraum. Auf diese Weise hat Maike Tournier schon als kleines Mädchen aufmerksam alle Einzelheiten ihrer natürlichen Umgebung erkundet und eine eigene Art der Naturbeobachtung entwickelt. Insbesondere Kleinstlebewesen fesselten früh ihr Interesse. Frösche, Molche, Libellen(-larven), Käfer, Raupen, Ameisen, Schnecken, Würmer etc. beschäftigten sie besonders. Jedes Blatt wurde gewendet, jede Brennnessel untersucht, der Teich aufmerksam beobachtet.

Diese Leidenschaft verließ Maike Tournier auch nicht als Erwachsene. Sie begann zu fotografieren. Wer mit ihr den Wald betritt, erlebt die Welt unter der Lupe. Sie macht mit ihren Makro Aufnahmen sichtbar, was für viele Waldspaziergänger unsichtbar bleibt und fasziniert durch ungewöhnliche und überraschende Perspektiven.

Vernissage
Freitag 05.10.2018 um 19 Uhr

Öffnungszeiten:
donnerstags und freitags 14:00 – 18:00 Uhr
samstags und sonntags 11:00 – 16:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Kunsttankstelle Defacto Art, Wallstraße 3-5, 23560 Lübeck
www.defacto-art.de

Foto © Dr. Maike Tournier


26. Oktober – 10. November 2018

Tina Schönwald
Lost in Lübeck

Lost in Lübeck © Tina SchönwaldIn der Ausstellung sind großformatige Fine Art Prints von Lübecker Stadtansichten zu sehen. Die Fotos zeigen nicht  die farbenfrohen, backsteinigen Blümchenhinterhöfe, sondern die andere Seite, den rauhen Charme dieser kleinen Großstadt, bei der manchmal durch die spezielle Inszenierung ein kleines New York Feeling entsteht. Es liegt ein Schwerpunkt auf verlassenen, oft unbeachteten Ecken in Lübeck.

Schönwald: “Beispielsweise das Foto vor den Supermärkten in der Moislinger Allee, dieser Augenblick an diesem eigentlich alltäglichen Ort hatte für mich etwas Merkwürdiges, Mystisches. Es kann an dem Licht gelegen haben, oder an den Wolken oder an meiner dehydrierten Unterzuckerung. Ich hatte den Eindruck nicht mehr in Lübeck zu sein, sondern in Tulsa, Oklahoma. Mitten im Film „Rumble Fish“ von Francis Ford Coppola von 1983. Die Einstellungen und Bildausschnitte in diesem Film sind unerreicht und unbeschreiblich! Und wie Matt Dillon in der Blüte seiner testosteronüberfluteten Jugend und Nicolas Cage sich in Schwarzweiss und Cinemascope vor schnell dahinziehenden Wolken anzicken, muss man gesehen haben, bevor man den Löffel abgibt. Ich versuche mein Gefühl beim Anblick bestimmter Orte in die Kamera zu übertragen und dann auf die Fotos, jeder Fotograf versucht das wohl, und mein Gefühl ist eben sehr von solchen modernen Film Noir Klassikern geprägt.”

Seit 2015 erscheint der Fotokalender “Lost in Lübeck” mit ausgewählten Lübeck-Fotos des jeweiligen Jahres, zu beziehen auf www.atelier-roststaette.de  Auch erhältlich in größeren Lübecker Buchläden.

Im Rahmen der Fotoausstellung am 27.10.2018  Konzert der Newcomerband “Disgusting Beauty“, eine hypnotisierende Psych-Rock-Band aus Berlin. (Eintritt: 8 €)

Vernissage 26. Oktober 2018 20:00 Uhr

Öffnungszeiten:
donnerstags und freitags 15:00 – 18:00 Uhr
samstags und sonntags 11:00 – 16:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Kunsttankstelle Defacto Art, Wallstraße 3-5, 23560 Lübeck
www.defacto-art.de

www.atelier-roststaette.de

Foto © Tina Schönwald


weiter zum November »


Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.