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Ausstellungen Travemünde und
Schleswig-Holstein November 2017

 

noch bis 06. November 2017

“AUGEN-BLICK III”
Renate Straatmann

Renate Straatmann - tre-nebroo - Acryl-Mischtechnik auf LW 80x100Dies ist bereits die 3. Ausstellung der Künstlerin Renate Straatmann im Rathaus der Stadt Bad Schwartau.

Zu sehen sind 22 neue Bilder von Norwegen und Schottland, von den Lofoten, Jütland und der Insel Fünen.
Die beeindruckenden Berglandschaften und das Meer lassen spüren, dass dies die Urlaubs- und Sehnsuchtsorte der Malerin sind.

Aber es gibt in dieser Ausstellung auch die anderen Bilder, die der menschenleeren Skylines, die eine eigene Anziehungskraft auf den Betrachter ausüben.

Diese Gegensätze bestimmen die  Ausstellung
– AUGEN-BLICK III –

Die abstrakten, großformatigen Bilder  mit  herausstechenden Details, sind  in Acryl-Mischtechnik gepinselt  und  gespachtelt und durch Mehrfachübermalungen entstanden.

Öffnungszeiten:
Mo 09:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 17:45 Uhr
Di – Fr 09:00 – 12:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Foyer, I.OG, Rathaus der Stadt Bad Schwartau, Markt 15, 23611 Bad Schwartau

www.renate-straatmann.de


noch bis 07. November 2017

„Dieter Süverkrüp – Graphiken und Malerei“

Liederbuch © Dieter SüverkrüpDas A. Paul Weber-Museum zeigt in seiner Herbstreihe mit sehenswerten Künstlern aus dem Bereich der kritischen und satirischen Graphik in diesem Jahr Werke von Dieter Süverkrüp.

Der 1934 in Düsseldorf geborene Süverkrüp ist vor allem als Autor und Liedermacher bekannt. 1957 wurde er sogar zum besten Jazz-Gitarristen Deutschlands gekürt. Für die einen galt er als linker Hardliner, für die anderen blieben seine Kinderlieder wie „Der Baggerführer Willibald“ ein Markenzeichen.

In der Liedermacherszene machte er sich vor allem in den 60er und 70er Jahren einen Namen – zusammen mit Franz Josef Degenhardt, Hanns-Dieter Hüsch und Wolfgang Neuss bildete er das „Quartett 67“. Es entstanden zahlreiche Beiträge für Rundfunk und Fernsehen, die durch Süverkrüps virtuose Gitarrentechnik und seine wortwitzigen, politisch-satirischen Texte bestachen.

Die Vielseitigkeit des auch als brillanten Kabarettisten bekannten Künstlers reicht bis hin zu Liedern für „Die Sendung mit der Maus“.

Er erhielt 1976 den Heinrich-Heine-Preis der DDR, 1987 den Deutschen Kleinkunstpreis und 1995 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Weniger bekannt ist jedoch, dass er an der Werkkunstschule in Düsseldorf studiert und auch stets als exzellenter Zeichner, Graphiker und Maler gearbeitet hat und viele Jahre als Art Director tätig war. Besonders seine grotesken Radierungen und Kupferstiche zeichnen sich durch ihre großartige handwerkliche Qualität und ihren skurrilen Einfallsreichtum aus. Seine stilistische Bandbreite ist groß: Von technisch virtuos beherrschten Graphiken mit ernsthaften, kritischen Inhalten, über surreale Ölmalerei und geistreich-witzige Karikaturen reicht der Bogen bis hin zu Plattencovern, fantasievoll bemalten Steinen und fotorealistisch gestalteten Papptellern.

Als in der Bundesrepublik die Diskussion um die Wiederbewaffnung der Bundeswehr begann, fing Süverkrüp an, politisch Position zu beziehen: „Ich bin Jahrgang ’34 und war so elf Jahre, als der Krieg zu Ende war. Ich habe eine ganze Menge vom Krieg mitgemacht und wusste ganz genau, Krieg und Militär und so etwas will ich auf gar keinen Fall.“

Öffnungszeiten:
täglich, außer montags, von 10:00 – 13:00 und 14:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 3,- €, Schüler 1,- €, Familien (2 Erwachsene und Kinder) 6,- €

Hinweis: Es besteht die Möglichkeit, eine Eintrittskarte für beide Kreismuseen (A. Paul Weber-Museum und Kreismuseum) zu erwerben:
Kombikarte mit Kreismuseum:
Erwachsene 5,- €, Schüler 1,50 €, Familien (2 Erwachsene und Kinder) 10,- €

Ort: A. Paul Weber-Museum, Domhof 5, 23909 Ratzeburg
www.weber-museum.de

Foto © Dieter Süverkrüp


noch bis 19. November 2017

„What a family!“ Die Manns von 1945 bis heute

Leonie Mann in den 1940er Jahren © Akademie der Künste Berlin, Heinrich-Mann-ArchivDie Zugehörigkeit zu einer berühmten Familie bietet nicht nur Vorteile, sie kann auch eine Bürde sein.

Die Kinder der Schriftsteller Heinrich Mann (eine Tochter) und Thomas Mann (drei Töchter, drei Söhne) sind mit dem Schatten, den ihre erfolgreichen Väter warfen, sehr unterschiedlich umgegangen.

Die Sonderausstellung „What a family!“ Die Manns von 1945 bis heute, die ab 25. Juni 2017 im Buddenbrookhaus zu sehen ist und neue Formen der Vermittlung im Hinblick auf den Umbau des Hauses erprobt, widmet sich den Nachfahren, zeichnet ihre Lebenswege nach und beleuchtet die Verbindungen der Verwandten untereinander.

Es ist eine intime, zutiefst menschliche Ausstellung: Sie wirft einen Blick hinter die Kulissen der berühmten Familie Mann und schenkt Einblicke in die Lebenswege und -entscheidungen der sieben Kinder:
Es geht um Persönliches, etwa um Klaus und sein Gefühl der Heimatlosigkeit, um Monika und ihre ewige Außenseiterstellung in der Familie. Es geht um Erika und ihr kompliziertes Verhältnis zum Vater. Und um Elisabeth, die von den Geschwistern als „Präsidentin der Welt“ verspottet wurde. Die Ausstellung beschäftigt sich mit Michael und dessen gescheiterter Musikerkarriere, mit Golo und dessen Homosexualität.
Und schließlich betrachtet sie auch das einzige Kind von Heinrich Mann: Leonie, aus Heinrichs Ehe mit der Pragerin Maria Kanovä.

Was die Schau außerdem zeigt: Immer wieder ging es bei den Manns auch um die Literatur.

Der Schriftsteller und große Mann-Experte Tilmann Lahme hat die Schau kuratiert. Seinen Blick auf die Schau fasst er so zusammen: „Die Kinder von Heinrich und Thomas Mann suchten ihr Leben lang den eigenen Weg, wollten etwas Eigenes schaffen – und doch kamen sie nur schwer aus dem Schatten der berühmten Väter. Was das bedeutet, soll man in der Ausstellung erkennen und spüren können.“

Öffnungszeiten:
Mo – So 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 7 €, Ermäßigte 3,50 €, Kinder 2,50 €

Ort: Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, 23552 Lübeck
www.buddenbrookhaus.de

Foto © Akademie der Künste Berlin, Heinrich-Mann-Archiv


noch bis 26. November 2017

Friedensreich Hundertwasser
WEGE INS PARADIES

Friedensreich Hundertwasser-Irinaland over the Balkans-Farbserigraphie 1971-72 © 2016 NAMIDA AG, Glarus, SchweizFriedensreich Hundertwasser (1928-2000) war eine der bedeutendsten und phantasiereichsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.

Unter dem Einfluss von Paul Klee und Gustav Klimt entwickelte der österreichische Maler eine Farbenwelt von labyrinthischen Geheimnissen. Und niemals zuvor ist Farbe mit größerem Glanz kühner und einfühlsamer verwendet worden als in den Bildern Hundertwassers.

Hundertwassers Botschaft eines Lebens in Einklang mit den Gesetzen der Natur und sein Streben nach einer individuellen künstlerischen Gestaltung aller Lebensbereiche bildeten die Kernpunkte seines Schaffens.

Sein Anliegen war es, die Schöpfung der Natur mit der Schöpfung des Menschen wieder zu vereinen und der verborgenen Sehnsucht der Menschen nach Vielfalt und nach Schönheit in Harmonie mit der Natur zu ihrem Recht zu verhelfen.

Seine Kunst richtet sich gegen die, aus seiner Sicht, dem puren Rationalismus unterworfenen und verwalteten Lebenswirklichkeit. Gegen die als „geometrisiert“ gescholtene Welt der geraden Linien und rechten Winkel setzte er natürliche Formen. Dem allgegenwärtigen Grau begegnete er durch kraftvolle und leuchtende Farben bis hin zum glänzenden Gold.

Seine Kunst war dabei nie bloße Galerie- oder Museumskunst. Schon sehr früh forderte er, dass Kunst, wenn sie die Welt verändern will, in den Alltag der Menschen eindringen muss.
Wenn er sich daher später intensiv der „angewandten“ Kunst zuwandte und Alltagsgegenstände wie Bucheinbände, Gläser, Tassen, ja Briefmarken und am Ende gar ganze Häuser entwarf, entsprach dies nicht einer Neuausrichtung seiner Bemühungen, sondern setzte den schon zu Beginn seiner Karriere gewählten Weg lediglich konsequent fort: „Ich will den Menschen Dinge geben, die schön und brauchbar sind, die für sie etwas bedeuten und sie bereichern.“

Hundertwasser begriff seine Kunst schon früh als gesellschaftspolitische Intervention. Vor allem seine Plakate zu politischen, sozialen und ökologischen Fragestellungen aus den 1970er und 1980er Jahren verblüffen durch ihre Aktualität:„Heute , wo unsere Existenzgrundlagen verloren gehen, wo wir die Vegetation so sehr vergewaltigt haben (…), wo wir in die größte Krise kommen, die die Menschheit je gehabt hat, wo wir vorfabrizierte Dinge annehmen, sterile Architektur und giftiges Essen, ohne zu revoltieren, weil Geist und Körper sich scheinbar an diese Gifte gewöhnt haben, ist es von eminenter Bedeutung für uns alle, dass es Menschen gibt, die anders denken und anders handeln und anders leben.“ (Hundertwasser, 1981)

Die Ausstellung Friedensreich Hundertwasser — Wege ins Paradies zeigt das Genie dieses Ausnahmekünstlers und die ungeheure Vielfalt seines Schaffens.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 7,00 €, ermäßigt 5,00 €, Gruppen ab 10 Personen 5,00 €

Ort: Ernst Barlach Museum Ratzeburg, Barlachplatz 3, 23909 Ratzeburg
www.ernst-barlach.de

Foto © 2016 NAMIDA AG, Glarus, Schweiz


noch bis 26. November 2017

Sonderausstellung
„Geld. Macht. Glaube“

Einführungstafel „Geld. Macht. Glaube“, Foto: Olaf Malzahn, LübeckDritte Sonderausstellung des Europäischen Hansemuseums – Zum Ende des Reformationsjahres werden die ökonomischen Aspekte der Glaubensspaltung beleuchtet – Interaktives Ausstellungsdesign verbindet Schautafeln, Touchscreens und ausgewählte Exponate – Geschichte kehrt an ihren historischen Ort zurück.

Ein leises Murmeln empfängt die Besucherinnen und Besucher im Beichthaus des Europäischen Hansemuseums. Es handelt sich um das Vaterunser in lateinischer Sprache – ein Geräusch, das vor 500 Jahren fest zu diesem Ort gehörte. Im Beichthaus des ehemaligen Maria-Magdalenen-Klosters nahmen die Dominikaner-Mönche den Lübeckern die Beichte ab. Gleichzeitig waren sie in das Geschäft mit dem Ablass involviert.

Schon beim Ablasshandel ging es Anfang des 16. Jahrhunderts ums Geld. Während sich die Gläubigen von ihren Sünden freikaufen wollten, rieben sich die römische Kirche und zahlreiche Fürsten angesichts der enormen Einnahmen die Hände. Luthers Vorwurf gegen die Kirche zielte somit auch auf einen wirtschaftlichen Betrug.

Die dritte Sonderausstellung „Geld. Macht. Glaube“ des Europäischen Hansemuseums, die gemeinsam mit dem Historiker Dr. Tillmann Bendikowski von der Medienagentur Geschichte realisiert wurde, greift die ökonomischen Aspekte der Glaubensspaltung auf und widmet sich damit einem bislang wenig betrachteten Teil der europäischen Geschichte.

Anhand von Schautafeln, zwei Touchscreens und ausgewählten Exponaten, die u. a. aus dem St. Annen-Museum Lübeck stammen, wird aufgezeigt, welche Folgen die Reformation für Wirtschaft
und Handel in Europa besaß.

Mit der Reformation begann zugleich der Streit um den wertvollen Besitz der Kirche:
Wem gehörten eigentlich die Klöster und die vielen anderen Immobilien der Kirche?
Was sollte aus dem Schatz der Kirchen werden?
Dieser Streit wurde zwischen dem protestantischen und katholischen Lager gerade in Deutschland erbittert geführt – es ging um viel Geld.

Über ein besonderes Exponat eröffnet die Schau dabei auch einen Lübeck-Bezug: Eine vergoldete Monstranz aus der Zeit um 1500, die einst der Vernichtung des Lübecker-Kirchenschatzes entging, weil sie aus Kupfer bestand, erzählt heute vom Umgang mit dem Kirchenbesitz in der Hansestadt.

Von Exkursen in die Lübecker Geschichte abgesehen hat sich die Ausstellung insbesondere einer europäischen Perspektive verschrieben, denn der Kontinent erlebte zahlreiche Reformationen, und früh waren Religionsflüchtlinge eine europäische Realität. Diese Fluchtbewegungen veränderten ihrerseits die Wirtschaftswelt – Migranten brachten technisches Knowhow in ihre neuen Heimaten und manche Herrscher setzen daher aus ökonomischer Vernunft auf eine intelligente Einwanderungspolitik, andere auf strikte Abschottung. Doch darüber hinaus markierte die Glaubensspaltung den Beginn einer religiösen Toleranz in Europa.
Für diese gab es praktische Gründe: Je toleranter ein Land auftrat, desto besser war es für seine ökonomische Entwicklung. Eine Einsicht, die heute wieder aktueller denn je ist.

Dank des interaktiven Ausstellungsdesigns sind am Ende der Ausstellung die Besucherinnen und Besucher gefragt: Sie haben die Gelegenheit, anhand von neun Fragen ihre persönliche Einschätzung über die Reformation und den heutigen Zusammenhang von Geld und Glauben mitzuteilen.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm setzt die Auseinandersetzung mit dem Reformationsjubiläum fort.
Erstmals werden für diese Sonderausstellung auch öffentliche Führungen angeboten und Gruppen haben die Möglichkeit, sich für diese anzumelden. Der Ausstellungseintritt beträgt 5 €(ermäßigt 2,50 €), zugleich gibt es attraktive Kombi-Preise mit der Dauerausstellung und dem Baudenkmal Burgkloster.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband, der für 13,80 € im Museumsshop erhältlich ist und Platz für eigene Notizen bietet.

Öffentliche Führungen:
September 14.09. | 19.09. | 28.09.2017
Oktober 03.10. | 12.10. | 17.10. | 26.10. | 31.10.2017
November 09.11. | 14.11. | 23.11.2017
jeweils 17:00 Uhr
Kosten: 4,00 € plus Eintritt
Gruppenführungen auf Anfrage

täglich geöffnet (außer 24. Dezember) 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt zur Ausstellung:  5 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Beichthaus im Europäisches Hansemuseum, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
www.hansemuseum.eu

Foto © Olaf Malzahn


noch bis 26. November 2017

„THE MAKING OF“
Der Fotograf Frank Stöckel

Frank Stöckel Ausstellung im Ostholstein-Museum EutinIn der Zeit vom 15. September bis 26. November 2017 widmet sich das Ostholstein-Museum in einer Ausstellung der Produkt- und Werbefotografie des Fotografen Frank Stöckel. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf das sogenannte „Making of“ gelegt, indem unter anderem Arbeitsabläufe im Fotostudio für die Besucher nicht nur sichtbar, sondern auch nachvollziehbar gemacht werden.

Man kann den Arbeiten Frank Stöckels beinahe täglich begegnen – beim Essen von RITTER SPORT Schokolade, beim Lesen der Zeitschrift BEEF!, beim Durchblättern der Magazine des Impressionen Versand oder von Ernsting’s Family. Der gebürtige Eutiner ist seit 1990 selbständiger Fotograf mit Studio in Hamburg. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in den Bereichen Still-Life-, Food- und Interieur-Fotografie. Freiberuflich ist er für große Unternehmen tätig und widmet sich in seiner weiteren fotografischen Tätigkeit mit Vorliebe der Landschafts-Fotografie, deren Ursprung für ihn in seiner ostholsteinischen Heimat liegt. Die Fotoserien „Forest’s Eyes“ oder die weißen Hirsche aus der Serie „Eekholt“ sind vielen bekannt. Mit seinen Fotografien ist er bundesweit auf unterschiedlichsten Ausstellungen vertreten.

Darüber hinaus ist Frank Stöckel seit vielen Jahren Mitglied und aktuell Vorstandssprecher im Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF).

Einer der zentralen Aspekte, die die Ausstellung beleuchtet, ist die Frage:
Wie entstehen die Aufnahmen von appetitlichen Speisen, inszenierten Wohnräumen und aufs Wesentliche reduzierten Produkten, die uns als Betrachter in den Bann schlagen (sollen)?
Wie sieht heutzutage die Arbeit in einem großen Fotostudio aus?
Schnell wird dabei deutlich: Die Arbeitsabläufe in der professionellen Fotografie sind komplex, das Team im Studio je nach Bedarf variabel zusammengesetzt. Die Eutiner Ausstellung gibt hier nicht nur Einblicke in die Arbeitswelt eines Berufsfotografen und in die Arbeitsabläufe im Studio, sondern zeigt darüber hinaus in verschiedenen Momentaufnahmen auch die schrittweise Annäherung an das finale Foto. Ein Filminterview mit Frank Stöckel beleuchtet diese Aspekte noch einmal eingehender aus Sicht des Fotografen.

Öffnungszeiten:
bis 30. Dezember 2017:
Dienstag – Freitag: 11 – 17 Uhr
Samstag/ Sonntag/Feiertag: 10 – 17:30 Uhr

01. Oktober – 29. Januar:
Mittwoch – Freitag: 15 – 17 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag: 11 – 17 Uhr

Eintritt: 6,00 €, ermäßigt 3,00 €

Ort: Ostholstein-Museum Eutin, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de


noch bis 14. Januar 2018

Edeltraud Wörner – „aus meiner Sicht“

Kurs - offenes Meer © Edeltraud WörnerDie ausgestellten Bilder in Acryl- und Aquarelltechnik zeigen die enge Verbundenheit der Künstlerin Edeltraud Wörner mit ihrer Heimat Schleswig-Holstein und den nördlichen europäischen Regionen, die Farbe „blau“ in allen ihren Nuancen dominiert ihre Bilder.

Die Künstlerin versucht in ihre realistischen Darstellungen, einige auch in leicht abstrakter Spachteltechnik, die Gefühle miteinfließen zu lassen, die sie im Moment des realen Sehens empfunden hat.

Öffnungszeiten:
Mittwoch 15:00 – 18:00 Uhr
Sonntag 11:00 – 13:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Galerie-Bistro „Balsamico“ Essigfabrik, Kanalstraße 26-28, 23552 Lübeck

www.edeltraud-woerner.de

Foto © Edeltraut Wörner


noch bis 01. April 2018

Ringelnatz: Kunst und Komik

Ringelnatz, Das Urtier © Joachim Ringelnatz-Museum CuxhavenDie Gedichte von Joachim Ringelnatz erfreuen sich seit mehr als 100 Jahren ungebrochener Beliebtheit.

1883 wird der Lyriker als Hans Bötticher im sächsischen Wurzen geboren. Als er seine Verse mit 25 Jahren zum ersten Mal in der Münchener Künstlerkneipe Simplicissimus auf der Bühne vorträgt, ist das Publikum von seinem anarchischen Sprachwitz sofort gebannt. Legendär wird später seine Bühnenfigur des Matrosen Kuttel Daddeldu.

Anders als seine Lyrik ist das bildkünstlerische Werk des reisenden Artisten, als der er sich selbst bezeichnet, deutlich weniger bekannt. Bereits 1905 beginnt er während einer Ausbildung zum Kaufmann in Hamburg erste Ölbilder zu malen. Ab 1922 wendet Ringelnatz sich intensiv der Malerei zu.

Die neue Sonderausstellung Ringelnatz: Kunst und Komik, die ab Sonntag, 10. September 2017, im Lübecker Günter Grass-Haus zu sehen sein wird, nimmt die Malerei als Ausgangspunkt, um der komplexen Persönlichkeit des Künstlers Ringelnatz nachzuspüren, der in seinen Bildern die Absurdität und Zerrissenheit einer sich im Wandel begriffenen Gesellschaft zu bannen versucht.
So öffnet die Ausstellung dem Publikum ein Fenster in die Welt des enigmatischen Artisten und setzt den zu Unrecht meist auf seine humoristischen Verse reduzierten Künstler in Bezug zu den gesellschaftlichen Entwicklungen und künstlerischen Strömungen der 1920er-Jahre. Insgesamt werden rund dreißig Aquarelle, Zeichnungen und Ölgemälde gezeigt.

Die in der Ausstellung Ringelnatz: Kunst und Komik gezeigten Werke sind u. a. Leihgaben des Joachim Ringelnatz-Museums Cuxhaven, das parallel zur Ausstellung im Günter Grass-Haus Werke von Günter Grass als Leihgaben erhält und in der Schau Plappernde Fundsachen präsentiert.

Öffnungszeiten:
01.04. – 31.12.2017
Montag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

01.01. – 31.03.2018
Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 7,- €
Ermäßigte 3,50 €
Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren 2,50 €
Kinder unter 6 Jahren frei

Ort: Günter Grass-Haus, Glockengießerstraße 21, 23552 Lübeck
www.grass-haus.de


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