Ente

Ausstellungen Travemünde und
Schleswig-Holstein Dezember 2017

 

noch bis 30. Dezember 2017

„Asienreise. Theater & Figuren“

Felsengrotte des Bodhisattva, chinesische Schattenfigur © Klaus BortoluzziEröffnung der neuen Sonderausstellung Asienreise. Theater & Figuren mit Glanzstücken der asiatischen Sammlung. Sie bildet den Abschluss des Jubiläumsjahres „40 Jahre Theaterfiguren im Kolk“, in dem das TheaterFigurenMuseum und das Figurentheater Lübeck mit Ausstellungen und Gastspielen die 40 Jahre währende Tradition des Figurentheaters in Lübeck feiern.

In der Ausstellung Asienreise. Theater & Figuren präsentiert das TheaterFigurenMuseum Lübeck die Glanzstücke seiner asiatischen Sammlung. Einige der gezeigten Traditionen wie das chinesische Schattenspiel und das indonesische Wayang gehören heute zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

Zwei chinesische Bühnen und zwei Schultertheater, die seit einigen Jahren nicht mehr im Museum zu sehen waren, bilden in der neuen Sonderausstellung die Vielfalt internationaler Figurentheatertraditionen ab und ergänzen somit die in der Dauerausstellung gezeigten asiatischen Figuren.

Ein weiterer Höhepunkt sind eine Reihe von thailändischen Figurenköpfen, die ebenfalls lange nicht in der Ausstellung zu sehen waren.

Hinzu kommen Wassermarionettenfiguren aus Vietnam und eine rekonstruierte indische Schattenbühne.

Besonders reizvoll ist die anschauliche Gegenüberstellung von prachtvollen, mit vergoldeten Schnitzereien verzierten chinesischen Bühnen und einfachsten Textilbühnen aus Usbekistan und Indien.

Die Ausstellung wurde von der Berliner Bühnenbildnerin und Ausstellungsgestalterin Denise Puri kuratiert.

Bitte beachten Sie:
Asienreise. Theater & Figuren ist die letzte Sonderausstellung in den Räumen des TheaterFigurenMuseums, wie Fritz Fey jun. es eingerichtet hat.
Ende Dezember schließt das Museum wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten für zwei Jahre.
Die Sonderausstellung bietet die letzte Gelegenheit, die Atmosphäre des „alten“ TheaterFigurenMuseums zu erleben.

Öffnungszeiten:
01. November – 30. November
Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

01. Dezember – 30. Dezember
Montag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Geschlossen:
24.12. / 25.12. / 31.12. 2017

Eintritt:
Erwachsene|Ermäßigte|Kinder (6-12):
7,00 | 3,50 | 2,00 €

Ort: TheaterFigurenMuseum Lübeck, Kolk 14, 23552 Lübeck
Tel. 0451-78626, Fax 0451-78436
www.theaterfigurenmuseum.de

www.facebook.com/theaterfigurenmuseum

www.twitter.com/TFM_Luebeck

Flyer » TheaterFigurenMuseum « (pdf)

Foto © Klaus Bortoluzzi


noch bis 14. Januar 2018

Edeltraud Wörner – „aus meiner Sicht“

Kurs - offenes Meer © Edeltraud WörnerDie ausgestellten Bilder in Acryl- und Aquarelltechnik zeigen die enge Verbundenheit der Künstlerin Edeltraud Wörner mit ihrer Heimat Schleswig-Holstein und den nördlichen europäischen Regionen, die Farbe „blau“ in allen ihren Nuancen dominiert ihre Bilder.

Die Künstlerin versucht in ihre realistischen Darstellungen, einige auch in leicht abstrakter Spachteltechnik, die Gefühle miteinfließen zu lassen, die sie im Moment des realen Sehens empfunden hat.

Öffnungszeiten:
Mittwoch 15:00 – 18:00 Uhr
Sonntag 11:00 – 13:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Galerie-Bistro „Balsamico“ Essigfabrik, Kanalstraße 26-28, 23552 Lübeck

www.edeltraud-woerner.de

Foto © Edeltraut Wörner


noch bis 18. Januar 2018

100 Meisterwerke

Lyonel Feininger "Lübeck. Alte Häuser" © VG BildAb dem 24. September 2017 bietet das Museum Behnhaus Drägerhaus seiner Sammlung die große Bühne:
Unter dem Titel 100 Meisterwerke werden im gesamten Haus auf gut 1400 Quadratmetern die Highlights des Sammlungsbestandes in noch nie gesehenem Umfang präsentiert. Es wird eine Schau der Superlative – von der Kunst der Romantik über Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts und Werke deutscher Impressionisten bis hin zur klassischen Moderne.
Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Fotografien werden in neuem Zusammenhang gezeigt.

Ungewöhnlich:
Die Ausstellung wurde erstmals unter Mitwirkung der Besucher des Museums Behnhaus Drägerhaus kuratiert, die in den vergangenen Monaten durch ihre Voten die Auswahl der 100 Meisterwerke mitgestaltet haben.

Die Top10 der Besucher:

1.Platz:
Lyonel Feiningers „Lübeck. Alte Häuser“
Das Bild zeigt den Blick in die Lübecker Schmiedestraße. 1921 besuchte Feininger mit seiner Frau Lübeck; trotz der Kürze des nur dreitägigen Aufenthaltes schlugen sich die Eindrücke nachhaltig in Feiningers Werk nieder. Zehn Jahre später malte er das berühmte Lübecker Straßenbild und betitelte es „Lübeck. Alte Häuser“.

2. Platz:
Hermann Lindes „Lübecker Stadtgarten“
Das Bild zeigt den Garten und die rückwärtige Fassade von Lindes Geburtshaus in der Johannisstraße, heute die Dr.-Julius-Leber-Straße 64. Nach Aufenthalten in Sizilien, Ägypten, Tunesien und Indien malte Linde das Bild im Jahr 1891, als er in seine Heimatstadt Lübeck zurückgekehrt war.

3. Platz:
Edvard Munchs „Die Söhne des Dr. Linde“
Anfang des Jahres Anfang 1903 beauftragte der Lübecker Augenarzt und Kunstsammler Dr. Max Linde Munch seine vier Söhne zu malen. Munch realisierte daraufhin das bekannte Gruppenbild, das fast wie eine spontane Momentaufnahme erscheint.

4. Platz:
Johann Wilhelm Cordes „Der wilde Jäger“
Zwischen 1864 und 1869 entstand das Bild mit seiner düsteren Jadgszenerie nach einer Ballade von Gottfried August Bürger. Mit ihm bewarb sich Cordes für einen Auftrag der Berliner Nationalgalerie – allerdings erfolglos.

5. Platz:
Heinrich Eduard Linde-Walther „Kind im Spielzimmer“
Das Bild stammt aus dem Jahr 1901. Die Charakterstudie des kleinen Mädchens im Spielzimmer stellt Else Gensel dar, Tochter des Kunsthistorikers Walther Gensel, mit dem sich Linde-Walther 1898 in Paris angefreundet hatte. Das Bild zeigt einen Moment der Unsicherheit und Unvertrautheit mit der Situation, charaktervoll und eindrücklich.

6. Platz:
Hermann Linde „Schuhflicker in Kairo“
Das Bild von 1891 zeigt den Orient nicht verklärend als mythischen Ort der Dekadenz, sondern dokumentiert – untypisch für seine Zeit – die Arbeit und Lebensumstände in den Arbeitervierteln Kairos.

7. Platz:
Carl Blechen „Landschaft im Winter bei Mondschein“
Nach 1829 entstanden zeigt das Werk eine frostige Winterlandschaft im Licht des Monds. Als Vorbilder dienten Blechen Caspar David Friedrich und der Norweger Johan Christian Dahl.

8. Platz:
Oskar Kokoschka „Jakobikirche in Lübeck“
Im Auftrag der Hansestadt Lübeck kam der Künstler 1958 nach Lübeck, um eine Stadtansicht von Lübeck zu malen. Nach zwei Tagen Suche wurde ein passender Standort gefunden und Kokoschka entschied sich, die Jakobikirche von Norden aus, aus dem dritten Stock des Hauses Koberg 19, zu malen.

Platz 9:
Gotthardt Kuehl „Lübecker Waisenhaus“
Das Bild von 1894 zeigt das Lübecker Waisenhaus in der Nähe des Doms.

10. Platz:
Heinrich Eduard Linde-Walther „Die Hartengrube in Lübeck“
Eine moderne Stadtimpression von 1902.

Der Katalog zur Ausstellung und zur Sammlung des Museums Behnhaus Drägerhaus kann für 24,95 € im Handel oder im Museumsshop erworben werden.

Öffnungszeiten:
01.1. – 31.03. | Di -So | 11:00 – 17:00 Uhr
01.4. – 31.12. | Di -So | 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
7 | 3,50 | 2,50 €

Ort: Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstraße 9-11, 23552 Lübeck
www.museum-behnhaus-draegerhaus.de

Foto © VG Bild


noch bis 28. Januar 2018

„Mensch und Meer“
– Gemälde der Düsseldorfer Malerschule
aus der Sammlung der Dr. Axe-Stiftung

Carl Irmer, Maler am Ostseestrand © Dr. Axe-StiftungIn der Zeit vom 15. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018 zeigt das Ostholstein-Museum in Eutin unter dem Titel „Mensch und Meer“ rund 60 Landschafts- und Genrebilder der im 19. Jahrhundert international bekannten Düsseldorfer Malerschule aus der Sammlung der Dr. Axe-Stiftung Bonn.
Zu den in der Ausstellung vertretenen Künstlern gehören so bekannte Düsseldorfer Maler wie Andreas Achenbach, Carl Irmer, Olof August Anders Jernberg, Rudolf Jordan, Otto Karl Kirberg und viele mehr.

Schon früh wurde von den Düsseldorfer Landschaftsmalern die pleinair-Malerei, das Malen im Freien, praktiziert. Ihre Motive fanden die Künstler dabei nicht nur im näheren städtischen Umfeld und in der Landschaft am Niederrhein, sondern vor allem auch an den Küsten: Nord- und Ostsee wurden schon bald zu einem beliebten Motiv bei den Vertretern der Landschaftsmalerei, aber auch Figuren- und Genremaler aus Düsseldorf zog es an die Küsten Norddeutschlands und der benachbarten Niederlande, wo sie das Leben der Fischer und Seeleute studierten.
Zeigen die Landschaftsbilder des 19. und frühen 20. Jahrhunderts die vielseitigen Landstriche an den Küsten in ihren unterschiedlichen charakteristischen Ausprägungen, so stellen die Genremaler den Alltag der dortigen Bevölkerung zum Teil in humoristischer, zum Teil in dramatischer Weise in ihren Bildern dar.

Die Dr. Axe-Stiftung mit Sitz in Bonn wurde im Jahr 1997 von Dr. Hans Günther Axe (1920-2008) gegründet, der nach dem Zweiten Weltkrieg ein erfolgreiches Versicherungsmaklerunternehmen aufbaute. Die Dr. Axe-Stiftung übernahm 2008 das Lebenswerk des Stifters und führt es seitdem in seinem Sinne weiter. Sie ist auf ein breites Spektrum gemeinnütziger, sozialer und mildtätiger Zwecke ausgerichtet.

Mit dem 2011 eröffneten Hasenberghof in Kronenburg/Eifel verfügt die Stiftung über ein außergewöhnliches, von Dr. Axe ausgewähltes Domizil, das die Verbindung höchst unterschiedlicher Stiftungszwecke zulässt. In dem dort neu eingerichteten Kunstkabinett finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen mit Gemälden aus der Sammlung der Dr. Axe-Stiftung statt, deren Schwerpunkt auf Werken der Düsseldorfer Malerschule liegt.

Dr. Axe besaß selbst Werke von Künstlern wie Andreas und Oswald Achenbach, die den Grundstock der Sammlung der Dr. Axe-Stiftung bilden.
Die bestehende Sammlung wird durch Neuankäufe ständig erweitert und auch an andere Museen und Institutionen ausgeliehen.

Öffnungszeiten:
bis 30. Dezember 2017:
Dienstag – Freitag: 11 – 17 Uhr
Samstag/ Sonntag/Feiertag: 10 – 17:30 Uhr

01. Oktober – 29. Januar:
Mittwoch – Freitag: 15 – 17 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag: 11 – 17 Uhr

Eintritt: 6,00 €, ermäßigt 3,00 €

Ort: Ostholstein-Museum Eutin, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

www.axe-stiftung.de

Foto © Dr. Axe-Stiftung


noch bis 04. Februar 2018

Bescherung unterm Weihnachtsbaum
Eine Zeitreise durch die Welt der Weihnachtsgeschenke für Kinder

Bescherung unterm Weihnachtsbaum © Industriemuseum Geschichtswerkstatt HerrenwykIn der guten Stube des 20. Jahrhunderts glänzte am Heiligen Abend auch in ärmeren Familien der Weihnachtsbaum. Darunter lagen Geschenke für die Kinder – teils gekauftes oder selbstgebautes Spielzeug, wenn das Geld knapp war, aber auch allerlei Nützliches wie Handschuhe oder Socken.

Die Weihnachtsausstellung des Industriemuseums Geschichtswerkstatt Herrenwyk Bescherung unterm Weihnachtsbaum – Eine Zeitreise durch die Welt der Weihnachtsgeschenke für Kinder zeigt weihnachtliche Gabentische für Kinder durch die letzten 120 Jahre bis in die Gegenwart. Das 20. Jahrhundert war ein bewegtes Jahrhundert mit Höhen und Tiefen, mit Turbulenzen und politischen Umbrüchen, mit entbehrungsreichen und goldenen Zeiten. In den Gabentischen von gestern bis heute spiegeln sich Notzeiten und Überschwang wider.

In kleinen, drapierten Szenen wird in der Ausstellung das wirtschaftliche Auf und Ab innerhalb der letzten hundert Jahre deutlich, vom aufwendig oder einfachen selbstgebauten Holz- und Blechspielzeug bis hin zur Massenware billigen Plastikspielzeugs, von der künstlerisch anmutenden Puppe über die Puppe aus Stoffresten oder Pappmaschee bis hin zur Puppe aus Weichplastik mit Kleidung aus Kunststoffen in schreienden Farben und mit nichtssagenden Gesichtern. Einblicke in die Welt modernen Spielzeugs  – häufig eine Welt aus Plastik und elektrischem Lichterglanz – rundet die Ausstellung ab.

Öffnungszeiten des Museums:
01.01. – 31.12.
Fr 14:00 – 17:00 Uhr
Sa und So 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 4 €, Ermäßigte und Kinder 2 €

Ort: Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Kokerstr. 1-3, 23569 Lübeck
www.geschichtswerkstatt-herrenwyk.de

Foto © Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk


noch bis 11. Februar 2018

„Scratch My Back“
Hans-Meid-Preisträgerin 2017 Line Hoven und Hochschulwettbewerb Illustration

Dachs © Line HovenBildende Kunst, Literatur und die Verbindung von beiden spielen in Lübecks Museumslandschaft traditionell eine wichtige Rolle. In der Buchillustration finden beide künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten idealerweise zusammen.

Die neue Sonderausstellung der Lübecker Kunsthalle St. Annen Scratch My Back Hans-Meid-Preisträgerin 2017 Line Hoven und Hochschulwettbewerb für Illustration bietet vielfältige Einblicke in die Welt der Buchillustration.

In einem Querschnitt durch die moderne, aber auch historische Illustrationskunst werden Werke der aktuellen Hans-Meid-Preisträgerin 2017 Line Hoven, aller Nominierten im Hochschulwettbewerb zur Buchillustration der Hans-Meid-Stiftung sowie Beispiele der Illustrationskunst von Hans Meid aus dem frühen 20. Jahrhundert gezeigt.

Um die ungeheure Bandbreite illustratorischer Arbeiten vor Augen zu führen, werden zudem Werke des Preisträgers 2015, Lars Henkel, ausgestellt.

Die Präsentation zum Hans-Meid-Preis findet in diesem Jahr erstmals in Lübeck statt.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag
01.04. – 31.12.2017: 10:00 – 17:00 Uhr
01.01. – 31.03.1018: 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 7,- €
Ermäßigte 3,50 €
Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren 2,50 €
Kinder unter 6 Jahren frei

Ort: Kunsthalle St. Annen, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
www.kunsthalle-st-annen.de

Foto © Line Hoven


noch bis 11. Februar 2018

DIE KUNST DES SELBSTPORTRÄTS XII
Sammlung Leonie von Rüxleben
Von Meid bis Z

Hans Meid - 1883 Pforzheim – 1957 Ludwigsburg - Selbstbildnis, 1917, Radierung, Kaltnadel, Kupferdruckkarton - Sammlung Leonie von Rüxleben © Kunsthalle St. Annen/die LÜBECKER MUSEENBereits zum 12. Mal präsentiert die Kunsthalle eine Ausstellung zur Sammlung Leonie von Rüxleben.

Über einen Zeitraum von fast vier Jahrzehnten hat Leonie Freifrau von Rüxleben (1920– 2005) etwa 1300 Selbstporträts von Künstlern gesammelt, darunter Selbstbildnisse von Heinrich Vogeler, Max Liebermann, Oskar Kokoschka, Max Slevogt, Horst Janssen oder Ernst Ludwig Kirchner.

Die umfangreiche Sammlung wurde den Lübecker Museen 2004 geschenkt und ist seitdem jährlich in einer Ausstellung in der Kunsthalle St. Annen zu sehen.

In diesem Jahr steht die Ausstellung unter dem Titel „Von Meid bis Z“. Den Auftakt für die diesjährige Ausstellung bildet dabei ein Selbstbildnis Hans Meids, Namensgeber des Hans-Meid-Preises für Buchillustration, dessen Preisträger in der zeitgleichen Ausstellung Scratch My Back präsentiert werden.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag
01.04. – 31.12.2017: 10:00 – 17:00 Uhr
01.01. – 31.03.1018: 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 7,- €
Ermäßigte 3,50 €
Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren 2,50 €
Kinder unter 6 Jahren frei

Ort: Kunsthalle St. Annen, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
www.kunsthalle-st-annen.de

Foto © Kunsthalle St. Annen/die LÜBECKER MUSEEN


noch bis 01. April 2018

Ringelnatz: Kunst und Komik

Ringelnatz, Das Urtier © Joachim Ringelnatz-Museum CuxhavenDie Gedichte von Joachim Ringelnatz erfreuen sich seit mehr als 100 Jahren ungebrochener Beliebtheit.

1883 wird der Lyriker als Hans Bötticher im sächsischen Wurzen geboren. Als er seine Verse mit 25 Jahren zum ersten Mal in der Münchener Künstlerkneipe Simplicissimus auf der Bühne vorträgt, ist das Publikum von seinem anarchischen Sprachwitz sofort gebannt. Legendär wird später seine Bühnenfigur des Matrosen Kuttel Daddeldu.

Anders als seine Lyrik ist das bildkünstlerische Werk des reisenden Artisten, als der er sich selbst bezeichnet, deutlich weniger bekannt. Bereits 1905 beginnt er während einer Ausbildung zum Kaufmann in Hamburg erste Ölbilder zu malen. Ab 1922 wendet Ringelnatz sich intensiv der Malerei zu.

Die neue Sonderausstellung Ringelnatz: Kunst und Komik, die ab Sonntag, 10. September 2017, im Lübecker Günter Grass-Haus zu sehen sein wird, nimmt die Malerei als Ausgangspunkt, um der komplexen Persönlichkeit des Künstlers Ringelnatz nachzuspüren, der in seinen Bildern die Absurdität und Zerrissenheit einer sich im Wandel begriffenen Gesellschaft zu bannen versucht.
So öffnet die Ausstellung dem Publikum ein Fenster in die Welt des enigmatischen Artisten und setzt den zu Unrecht meist auf seine humoristischen Verse reduzierten Künstler in Bezug zu den gesellschaftlichen Entwicklungen und künstlerischen Strömungen der 1920er-Jahre. Insgesamt werden rund dreißig Aquarelle, Zeichnungen und Ölgemälde gezeigt.

Die in der Ausstellung Ringelnatz: Kunst und Komik gezeigten Werke sind u. a. Leihgaben des Joachim Ringelnatz-Museums Cuxhaven, das parallel zur Ausstellung im Günter Grass-Haus Werke von Günter Grass als Leihgaben erhält und in der Schau Plappernde Fundsachen präsentiert.

Öffnungszeiten:
01.04. – 31.12.2017
Montag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

01.01. – 31.03.2018
Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 7,- €
Ermäßigte 3,50 €
Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren 2,50 €
Kinder unter 6 Jahren frei

Ort: Günter Grass-Haus, Glockengießerstraße 21, 23552 Lübeck
www.grass-haus.de


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