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Ausstellungen Travemünde und
Schleswig-Holstein Januar 2017

 

noch bis 08. Januar 2017

„Fremde Heimat. Die Manns, das Exil und die deutsche Kultur“

Buddenbrookhaus in LübeckDie Sonderausstellung „Fremde Heimat. Flucht und Exil der Familie Mann“, die ab 12. Juni 2016 im Buddenbrookhaus in Lübeck zu sehen ist, geht der Frage nach, was die Flucht aus Deutschland für die Mitglieder der Familie Mann bedeutete.

Öffnungszeiten:
01.04. – 31.12. | Mo – So | 10:00 -18:00 Uhr
01.01. – 14.02. | Di – So | 11:00 -17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
7 | 3,50 | 2,50 €

Ort: Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, 23552 Lübeck
www.buddenbrookhaus.de


noch bis 08. Januar 2017

Demokratie als Lebensform. Theodor Heuss und Elly Heuss-Knapp

Ausstellung "Demokratie als Lebensform. Theodor Heuss und Elly Heuss-Knapp" im Willy-Brandt-Haus LübeckVor dem Hintergrund der Wahl zum Bundespräsidenten im März 2017 erinnert das Willy-Brandt-Haus mit der Ausstellung „Demokratie als Lebensform. Theodor Heuss und Elly Heuss-Knapp“ an den ersten Amtsinhaber Theodor Heuss, der das Grundgesetz mitgestaltete und die Demokratie als Staats- und Lebensform etablieren wollte.

Auch das politische Wirken seiner Frau wird gezeigt: Die tatkräftige und selbstbewusste „First Lady“ Elly Heuss-Knapp nutzte die Präsidialzeit ihres Mannes zur Gründung des Müttergenesungswerks.

Öffnungszeiten:
April bis Dezember:
Di – So 11:00 – 18:00 Uhr

Januar bis März:
Di – So 11:00 – 17:00 Uhr

geschlossen: 24./25.12., 31.12. und 1.1.

Sonderöffnungszeiten für Gruppenführungen sind nach Absprache möglich.

Eintritt: frei

Ort: Willy-Brandt-Haus Lübeck, Königstraße 21, 23552 Lübeck
www.willy-brandt.de

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noch bis 08. Januar 2017

zu 2t
Jahresschau des Berufsverbandes Angewandte Kunst Schl.-Holst. e.V.

Rea Högner und Gabi Pfannenstiel - ZuZweit © Bundesverband Angewandte Kunst Schl.-Holst. e.VDer Berufsverband Angewandte Kunst Schleswig-Holstein (BAK-SH) zeigt jährlich in einer großen Ausstellung das aktuelle künstlerische Schaffen seiner Mitglieder.

In diesem Jahr feiert der Berufsverband sein 70-jähriges Bestehen und nimmt dies zum Anlass, die Vielfältigkeit im Schaffen seiner Mitglieder besonders in den Fokus zu stellen.
Unter dem Titel »zu 2t« präsentiert die Jahresschau etwa 160 Exponate und rund 75 Schmuckstücke in den Sonderausstellungsräumen des St. Annen-Museum in Lübeck.

Der Ausstellungstitel repräsentiert das Thema, zu dem die Mitglieder des BAK-SH in diesem Jahr gearbeitet haben. Das bedeutet: Zu zweit haben die KunsthandwerkerInnen an einem Objekt gearbeitet oder jeweils in ihren Werkstücken das Thema der Zweiheit exklusiv für diese Ausstellung gestaltet.
Neben diesen thematischen Arbeiten finden die Besucher auch alltagstaugliche, klassische Produkte der Kunsthandwerker in der Ausstellung sowie im Museumsshop: die Alternative für alle, die noch rechtzeitig Anregungen für qualitätvolle und ungewöhnliche Weihnachtsgeschenke suchen. Für den Museumsshop stellen einige KünstlerInnen Stücke aus dem Bereich Schmuck, Holz und Keramik zur Verfügung, die erworben werden können.

Die vielfältigen Zeugnisse aktueller kunsthandwerklicher Produktionen im Norden werden zudem ergänzt von einer kleinen Sonderausstellung mit Werken der Lübecker Weberin Ruth Löbe, die Anfang des Jahres verstarb, und ausgewählten Werken der Schmuckdesignerin Maria Konschake aus Wismar. Im Rahmen der Ausstellung wird der jungen Goldschmiedin der mit 5000 Euro dotierten „Alen Müller-Hellwig-Förderpreis“ durch den Verband „Frau und Kultur Lübeck“ überreicht. Die 26jährige absolvierte von 2008 bis 2012 eine Ausbildung zur Goldschmiedin an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau und begann danach ein Studium an der Hochschule Wismar in Schmuckdesign. Seit 2010 sind ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen zu sehen.

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
7 | 3,50 | 2,50 €

Ort: St. Annen-Museum / Museumsquartier, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
www.st-annen-museum.de

Foto © Bundesverband Angewandte Kunst Schl.-Holst. e.V.


noch bis 08. Januar 2017

Ausstellung
Puppe, Eisenbahn und Teddybär
Weihnachten zwischen Gründerzeit und Wirtschaftswunder

Gründerzeit und Wirtschaftswunder © WeihnachtshausDer Weihnachtsabend im Spiegel alter Fotos:
Leuchtende Kinderaugen unter dem Weihnachtsbaum. Die vergilbten Fotos aus Kindertagen verraten viel mehr als die typischen Geschenke für die Kinder. Sie zeigen die Veränderungen in Mode und Raumkultur und die wirtschaftliche Entwicklung der jeweiligen Zeit.

Auch der Hintergrund der abgelichteten Familie lässt sich erahnen, großbürgerlich oder aus einfachen Verhältnissen.

Eines verbindet aber alle: Die Freude der Kinder am Heiligen Abend und die Begeisterung, mit der die Gaben in Besitz genommen werden.

Die Ausstellung zeigt alte Familienfotos in Verbindung mit ausgewählten Spielsachen, Kleidung oder Tannenbaumschmuck, die beispielhaft für die Zeit und das schönste Fest im Jahreskreis stehen.

Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 18. November, um 19:00 Uhr statt.

Die Weihnachtsfotografie

1960 © WeihnachtshausDie Bescherung zum Weihnachtsfest gilt seit Beginn des 19. Jahrhunderts als Höhepunkt der Familienfeste im Jahreslauf und wird damit zu einem wichtigen Motiv in der Familienfotografie.
Zu Beginn sind es noch fast ausschließlich professionelle Fotografen, die die großbürgerlichen Familien vor dem geschmückten Tannenbaum inmitten der Geschenke dokumentieren, zunächst oft in einem nachträglichen Fototermin festgehalten.
Mit der Entwicklung der Fototechnik und der Entwicklung von Apparaten für den privaten Gebrauch wird das Weihnachtsfoto für immer mehr Familien zur Tradition.
Waren es um 1900 hauptsächlich reich ausgestattete Wohnräume, die auf Fotos festgehalten wurden, so kann man seit Mitte des Jahrhunderts Aufnahmen quer durch alle sozialen Schichten finden.
Das durchkomponierte Familienfoto mutiert zur Momentaufnahme, oft entstehen nur noch Schnappschüsse.

Technik unterm Tannenbaum

Familienfotos des Weihnachtszimmers spiegeln über die Jahre nicht nur Kleidermode und Haartracht wider, sondern geben auch ein genaues Abbild der technischen Entwicklung.
Sowohl beim Kinderspielzeug als auch bei den Erwachsenen kann man anhand der Geschenke das Jahrzehnt ablesen, in dem die Fotos aufgenommen wurden.
Für Mädchen werden aus den mit offener Flamme betriebenen Herden Elektroherde, für Jungen stehen statt der mit Pferden bespannten Kutschen Automobile und Eisenbahn auf dem Wunschzettel.
Bei den Erwachsenen werden moderne Haushaltsgeräte, wie der Staubsauger, das Radio, die Trockenhaube, und Genussmittel auf den Weihnachtstisch oder unter den Tannenbaum gestellt.

Besuch zum Fest

Die Weihnachtsfotos dokumentieren unbemerkt auch die sozial-geschichtliche Entwicklung der Familie.
Wurde um 1900 das Weihnachtsfest im großen Kreis mit Onkel, Tanten und Großeltern unter einem Dach gefeiert, so lassen die kleinen Wohnungen der Nachkriegszeit oft keine Verwandtenbesuche über die Festtage zu.
Man feiert im Kreis der engsten Familie.
Die Kleidung ist der schweren Zeit entsprechend einfach und auch die Ausstattung der Räume beschränkt sich auf das Notwendigste.
Erst mit Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs der 1960er-Jahre wird die Kleidung wieder festlich und die Weihnachtstische wieder voller.
Man genießt Südfrüchte, feine Süßwaren und auch ein guter Schluck gehören zu den Festtagen.
Ein Fahrrad für das Kind zum Fest ist nun keine Seltenheit mehr.

Öffnungszeiten:
täglich 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Kinder bis 6 Jahre frei
Kinder bis 14 Jahre 1,- €
Erwachsene 2,50 €
Familien 7,- €

Ort: Weihnachtshaus, Westerende 46, 25813 Husum
Tel. 04841-6685908 und 04841-83520
www.weihnachtshaus.info

Flyer Weihnachtshaus (pdf)

Foto © Weihnachtshaus


noch bis 08. Januar 2017

Jahresschau der Gemeinschaft Lübecker Künstler

Quallen - Ute Lübbe © die Lübecker MuseenNach der Ausschreibung im Frühsommer dieses Jahres hatten sich insgesamt 95 Künstler (61 Mitglieder, 34 externe Kunstschaffende ) mit 320 Arbeiten um die Teilnahme an der Jahresschau beworben.

Die Jury entschied sich für 44 Bewerber mit insgesamt 87 Arbeiten, 35 von ihnen gehören der Lübecker Gemeinschaft an.

Bereits zum dritten Mal präsentieren die Künstler ihre Werke im Museumsquartier in den unterschiedlichsten Formen und Ausdrucksweisen.
Zu sehen sind Malerei, bildhauerische Arbeiten, Objekte, Rauminstallationen, Collagen und Fotografie. Zahlreiche Werke reflektieren die Lebenswelt der Künstler.

Die Künstlergemeinschaft feiert in diesem Jahr ihr 70jähriges Bestehen.

Jahresschaupreisträger 2016 ist der Künstler Klaus Ammann.

Öffnungszeiten:
dienstags – sonntags 10:00 -17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
7 | 3,50 | 2,50 €

Ort: Kunsthalle St. Annen, St. Annen-Str. 15, 23552 Lübeck
www.kunsthalle-st-annen.de

Foto © die Lübecker Museen


noch bis 08. Januar 2017

Die Kunst des Selbstporträts XI –
Sammlung Leonie von Rüxleben

Udo Lindenberg - Selbstbildnis, 2000 © die Lübecker MuseenIm Untergeschoss der Kunsthalle sind bis zum 8. Januar 2017 Selbstbildnisse namhafter Künstler zu sehen.

Zusammengetragen wurden sie von der 1920 in Berlin geborenen Sammlerin Leonie Freifrau von Rüxleben.
Die Getreidemaklerin aus Hamburg hatte die Kunst des Selbstportraits für sich entdeckt. Über viele Jahre wuchs so nach und nach eine außergewöhnliche Sammlung graphischer Blätter.

Bereits zum elften Mal wird eine Porträtauswahl in der Kunsthalle gezeigt, in diesem Jahr unter anderem Werke von Alfred Kubin, Walter Kunau, Max Liebermann, Udo Lindenberg, El Lissitzky, René Magritte, Gerhard Marcks und Marwan.

Dadurch sind Repräsentanten von Stilrichtungen vertreten, die vom Realismus über den Symbolismus, Konstruktivismus und Expressionismus bis zum Surrealismus und darüber hinaus reichen.

Die Schau dokumentiert anhand des Selbstporträt-Themas die eindrucksvolle Vielfalt des künstlerischen Schaffens im 20. Jahrhundert

Öffnungszeiten:
dienstags – sonntags 10:00 -17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
7 | 3,50 | 2,50 €

Ort: Kunsthalle St. Annen, St. Annen-Str. 15, 23552 Lübeck
www.kunsthalle-st-annen.de

Foto © die Lübecker Museen


noch bis 08. Januar 2017

Begegnungen. Deutsche und dänische Malerei 1860 bis 1960

Gotthardt Kuehl: Lübecker Waisenhaus, 1894 © Die Lübecker MuseenDeutschland trifft Dänemark:
Die Schau entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Fuglsang Kunstmuseum in Toreby / Dänemark. In Gegenüberstellungen werden 68 Bilder präsentiert.

Der Dialog zwischen den Werken eröffnet dem Publikum die Möglichkeit, in den klassischen Motivkreisen wie Landschaft, Porträt und Stillleben auf Entdeckungsreise zu gehen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen deutscher und dänischer Malerei herauszufinden.

Die Ausstellung wird vom Interregprogramm Deutschland Danmark der EU unterstützt und ist Teil des neugegründeten Museumsnetzwerks NORDMUS, das die deutsch-dänische Zusammenarbeit von Museen und Wissenschaft fördern will.

Führungen:
Öffentliche Führungen finden jeden Sonntag um 11:30 Uhr statt.
Eine Abendführung findet am 11. Oktober um 17 Uhr statt.
Kosten für die Führungen:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder: 11 | 7,50 | 6,50 €

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di – So 10:00 -17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
7 | 3,50 | 2,50 €

Ort: Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstraße 9-11, 23552 Lübeck
www.museum-behnhaus-draegerhaus.de

Foto © Die Lübecker Museen – Michael Haydn


noch bis 15. Januar 2017

Knopfmacher, Bootsbauer, Schriftsetzer
Werkzeuge alter Berufe

Industriemuseum Geschichtswerkstatt HerrenwykMit welchen Werkzeugen arbeitete ein Holzschiffbauer?
Was machte eigentlich ein Schriftsetzer?
Welche Werkzeuge benutzte ein Stellmacher?
Auf diese und weitere Fragen will die neue Sonderausstellung Knopfmacher, Bootsbauer, Schriftsetzer … Werkzeuge alter Berufe im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk Antwort geben.

In der heutigen Wirtschaft wird die Produktion mehr und mehr digitalisiert. Vollkommen neue Berufsbezeichnungen sind in den letzten Jahren entstanden, die diesen Wandel dokumentieren.
Aber wie haben Handwerker und  Kleinproduzenten früher gearbeitet, mit welchen Werkzeugen wurden Produkte hergestellt?

Das Museum besitzt eine große Sammlung historischer Werkzeuge, die in dieser Ausstellung präsentiert werden.

Dazu gibt es ein interessantes Rahmenprogramm.
Bei Aktionstagen können Besucher selbst tätig werden.
Unter dem Obertitel „sägen, hämmern, bohren …“  können sie verschiedene Werkzeuge der Holz- und Metallbearbeitung ausprobieren.
Im Labor können an der Feinwaage Präzisionsgewichtsbestimmungen vorgenommen werden.
An Schmiedetagen präsentieren zwei Hobbyschmiede dieses alte Handwerk in der Museumsschmiede. Wer mag, kann sich selbst am glühenden Eisen versuchen.

Öffnungszeiten des Museums:
Freitag 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
3 | 1,50 | 1,50 €

Ort: Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Kokerstraße 1-3, 23569 Lübeck
www.geschichtswerkstatt-herrenwyk.de


noch bis 15. Januar 2017

Renate Straatmann – SIESTA

Renate Straatmann - SIESTADie  Bad  Schwartauer Künstlerin Renate Straatmann zeigt 30 abstrakte, großformatige Bilder mit herausstechenden Details, gespachtelt und gepinselt in Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.

Es sind malerische Beschreibungen  und  Betrachtungen von Ereignissen, Erlebtem, von Reiseeindrücken und -stimmungen, Beobachtungen von Menschen und Situationen.

„Am Anfang steht für mich immer die Wahl der Farben, noch bevor mir das Thema des Bildes klar ist. Meine Gefühle sind farbig, durch die Malerei kann ich sie zum Ausdruck bringen“.

Wo Erleben und Farbe zusammentreffen, wird die ganz eigene Spannung in diesen Bildern spürbar.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
zu den jeweiligen Öffnungszeiten der Veranstaltungen im Kolosseum

Eintritt: frei

Ort: Foyer Kolosseum, Kronsforder Allee 25, 23560 Lübeck

www.renate-straatmann.de


noch bis 29. Januar 2016

Wenzel Hablik (1881-1934)
– Maler, Kunsthandwerker, Visionär

Wenzel Hablik - Eismeer, 1910 - Öl auf LeinwandIn der Zeit vom 20. November 2016 bis 29. Januar 2017 widmet sich das Ostholstein-Museum dem reichen Schaffen des Malers, Grafikers, Innenarchitekten und Kunsthandwerkers Wenzel Hablik (1881-1934), der bis heute nicht nur zu den bedeutendsten Expressionisten in Schleswig-Holstein gehört, sondern auch deutschlandweit als wichtiger Vertreter der expressionistischen Architektur bekannt ist.

Das facettenreiche Werk Wenzel Habliks umfasst große Ölbilder von Sternenhimmeln mit Planetenbahnen, Porträts und norddeutsche Landschafts- und Meeresbilder, Zeichnungen und Aquarelle von utopischen Weltraumsiedlungen, beeindruckende Möbel und Textilien, kleine Kristallschlösser, exotische Muschelsammlungen, tierische Figuren aus Metall und vieles mehr.

Mit Ölbildern, Zeichnungen, Aquarellen, ausgewählten Möbeln und Designobjekten zeigt die Ausstellung einen repräsentativen Querschnitt aus dem beeindruckenden Schaffen dieses vielseitigen Künstlers, der viele Jahre gemeinsam mit seiner Frau, der Webmeisterin Elisabeth Lindemann, in Itzehoe lebte und arbeitete.

1881 in Böhmen geboren, studierte er in Wien und Prag und ließ sich schließlich 1907 in Itzehoe nieder. Während ihm in seiner Malerei vor allem das Meer, die Küsten, die Heide- und Hügellandschaften als Motive dienten, waren es die Berge mit ihren Kristallvorkommen, die ihn zu seinen atemberaubenden Architekturutopien inspirierten. Der Idee folgend, dass künstlerische Qualität für die Ausgestaltung aller Lebensbereiche Geltung habe, entwarf Hablik zudem extravagante Raumkonzepte für zahlreiche öffentliche und private Interieurs in Norddeutschland.

Sämtliche Exponate in der Ausstellung stammen aus dem Bestand des Wenzel-Hablik-Museums in Itzehoe, dem wir herzlich für die Unterstützung bei diesem Ausstellungsvorhaben danken.
Unser Dank gilt ebenfalls der Sparkassen-Kulturstiftung Ostholstein, die diese Ausstellung finanziell gefördert hat.

Öffnungszeiten des Museums:
mi – fr 15:00 – 17:00 Uhr
sa, so und feiertags 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de


noch bis 29. Januar 2017

„Ansichtssache“
(Hätten Sie’s erkannt?)
– Postkarten und Fotos von Eutin aus 100 Jahren

011_plakat_ansichtssache_oh_museumAm Ende eines ereignisreichen Jahres widmet sich das Ostholstein-Museum in der letzten Ausstellung seiner Museumssaison 2016 einem Thema mit besonderem Lokalkolorit.

Mit einer großen Auswahl an Fotografien und Postkarten, die hauptsächlich aus dem Bestand des Museums stammen, wird Eutin im Wandel ab 1870 präsentiert – eine Zeitreise, die bei so manch einem Erinnerungen wecken wird und durch die alten Straßen und Gassen der Stadt, vorbei an längst vergessenen, verlorenen oder auch vollkommen anders gestalteten Häusern führt.

Hätten Sie’s erkannt?
Die Besucher sind dabei aufgefordert, in der Ausstellung selber aktiv zu werden: Denn bei einigen der Aufnahmen finden sie neben einer Beschriftung und näheren Informationen auch eine inhaltliche Frage zum abgebildeten Motiv. Die Antwort darauf erfahren sie dann auf einer beiliegenden Beschriftungstafel. Die Besucher dürfen sich somit auf ein wenig Rätselraten, einen regen Austausch vor den Bildern und einige Überraschungen bei den Antworten freuen! Denn die immer wiederkehrende Frage in der Ausstellung lautet: „Hätten Sie’s erkannt?“.

Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Bürgergemeinschaft Eutin stattfindet, wird durch ein buntes Veranstaltungsprogramm mit Anekdoten-Führung, Foto-Sprechstunde, Abendvortrag und Finissage begleitet. Die Termine hierzu werden in der Tagespresse und auf der Homepage des Museums bekannt gegeben.

Bitte beachten Sie, dass es im Rahmen dieser Ausstellung keine Eröffnungsfeier geben wird!

Die Ausstellung ist ab dem 2. Dezember 2016 zu den regulären Öffnungszeiten zu besichtigen.

Öffnungszeiten des Museums:
mi – fr 15:00 – 17:00 Uhr
sa, so und feiertags 11:00 – 17:00 Uhr
24.,25. und 31.12. geschlossen

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de


noch bis 12. Februar 2016

Winston Churchill. Schriften. Reden. Bilder.

Winston Churchill © Maciek SalamonWinston Churchill ist eine der bekanntesten und wichtigsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.
Als Politiker und Staatsmann traf er bedeutsame und weitreichende Entscheidungen, seine schriftstellerischen Darstellungen zur Zeitgeschichte prägen die Wahrnehmung einer ganzen Epoche bis heute.
1953 wurde ihm der Literaturnobelpreis verliehen.

Das Günter Grass-Haus präsentiert zum ersten Mal in Deutschland in einer umfassenden Auseinandersetzung, wie das politische, literarische und bildkünstlerische Schaffen Churchills einander bedingen und kontrastieren.
Die Schau steht unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.

Jeden Sonntagnachmittag findet jeweils um 15:00 Uhr eine 30-minütige Kurzführung („Churchill Express“) durch die Schau statt:
Teilnahme:
Erwachsene | Ermäßigte:
9 | 5,50 €

Öffnungszeiten der Ausstellung:
01.04. – 31.12. Mo – So 10:00 – 17:00 Uhr
01.01. – 31.03. Di – So 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
7 | 3,50 | 2,50 €

Ort: Günter Grass-Haus, Glockengießerstraße 21, 23552 Lübeck

www.grass-haus.de

Foto © Maciek Salamon


noch bis 26. Februar 2017

Silberglanz & Silbergier – Der Silberschatz aus Bergen

Silberglanz & Silbergier – Der Silberschatz aus Bergen © Europäisches Hansemuseum/Foto: Olaf MalzahnDie Sonderausstellung „Silberglanz & Silbergier – Der Silberschatz aus Bergen“ gibt Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Edelmetalls – und präsentiert eine Sammlung kostbarer norwegischer Objekte aus der Blütezeit des Silbers, die erstmalig in Deutschland zu sehen sind.

Im Zentrum der ersten Sonderausstellung des Europäischen Hansemuseums stehen kunsthandwerklich bedeutende Silberobjekte, die im 16. bis 18. Jahrhundert in Bergen, Norwegen, gefertigt wurden. Diese Sammlung der KODE Kunstmuseen in Bergen, die von dem Sammler Christen Sveaas erweitert wurde, wird zum ersten Mal außerhalb Norwegens gezeigt.

Besucherinnen und Besucher können elf Wochen lang kunstvolle Exponate bewundern, die aus einer Zeit stammen, in der Silber noch die Weltwirtschaft beherrschte. Dabei erfahren sie Wissenswertes über die Geschichte, den Abbau und die Verwendung des Edelmetalls in verschiedenen Jahrhunderten.

Auf rund 250 m² Ausstellungsfläche werden wahre Meisterwerke der Silberschmiedekunst präsentiert: Filigrane Löffel, mit Wappen verzierte Trinkgefäße und Hochzeitsschmuck, der teilweise
sogar mit klingenden Kugeln dekoriert oder vergoldet ist. Die Auswahl der Objekte unterstreicht das einzigartige Talent der Goldschmiede aus Bergen. Muster und Motive auf den glänzenden Exponaten markieren dabei die Epochen ihrer Entstehung.

Neben den wertvollen Originalen wird auch die Geschichte des Silbers, die bis in die Antike reicht, anhand von Schautafeln, Bildern und Texten erzählt. Der wortwörtliche Glanz der Objekte steht in der Ausstellungsinszenierung dialektisch neben der historischen Gier: Die europäischen Entdecker beuteten die Silberadern in Südamerika rücksichtlos aus, bauten gewaltige Minen, wie zum Beispiel in Potosí, Bolivien, und schreckten auch vor Massakern an der indigenen Bevölkerung nicht zurück. Je unersättlicher der Abbau, desto schneller wurden die Schattenseiten des Edelmetalls auch in Europa sichtbar: Der Überfluss an Silber führte zur Entwertung – und die Welt, in der die Geschäfte mit der wertvollen Ware schon tiefe Spuren hinterlassen hatten, erlebte ihre erste Inflation.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder schlägt eine Brücke von der Vergangenheit der Norweger Kaufleute und Goldschmiede in die Lübecker Gegenwart.

Der begleitende Katalog rundet das Ausstellungserlebnis ab.

Öffnungszeiten:
täglich 10:00 – 17:00 Uhr (außer Heiligabend)

Eintritt: Erwachsene 5 €, Kinder/ermäßigt 2,50 €
Sonderpreise für Familientickets sowie Kombitickets

Ort: Europäisches Hansemuseum, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck, Tel. 0451-8090990
www.hansemuseum.eu

Foto © Europäisches Hansemuseum/Olaf Malzahn


noch bis 28. Februar 2017

Friedensreich Hundertwasser
WEGE INS PARADIES

Friedensreich Hundertwasser-Irinaland over the Balkans-Farbserigraphie 1971-72 © 2016 HAMIDA AG, Glarus, SchweizFriedensreich Hundertwasser (1928-2000) war eine der bedeutendsten und phantasiereichsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.

Unter dem Einfluss von Paul Klee und Gustav Klimt entwickelte der österreichische Maler eine Farbenwelt von labyrinthischen Geheimnissen. Und niemals zuvor ist Farbe mit größerem Glanz kühner und einfühlsamer verwendet worden als in den Bildern Hundertwassers.

Hundertwassers Botschaft eines Lebens in Einklang mit den Gesetzen der Natur und sein Streben nach einer individuellen künstlerischen Gestaltung aller Lebensbereiche bildeten die Kernpunkte seines Schaffens.

Sein Anliegen war es, die Schöpfung der Natur mit der Schöpfung des Menschen wieder zu vereinen und der verborgenen Sehnsucht der Menschen nach Vielfalt und nach Schönheit in Harmonie mit der Natur zu ihrem Recht zu verhelfen.

Seine Kunst richtet sich gegen die, aus seiner Sicht, dem puren Rationalismus unterworfenen und verwalteten Lebenswirklichkeit. Gegen die als „geometrisiert“ gescholtene Welt der geraden Linien und rechten Winkel setzte er natürliche Formen. Dem allgegenwärtigen Grau begegnete er durch kraftvolle und leuchtende Farben bis hin zum glänzenden Gold.

Seine Kunst war dabei nie bloße Galerie- oder Museumskunst. Schon sehr früh forderte er, dass Kunst, wenn sie die Welt verändern will, in den Alltag der Menschen eindringen muss.
Wenn er sich daher später intensiv der „angewandten“ Kunst zuwandte und Alltagsgegenstände wie Bucheinbände, Gläser, Tassen, ja Briefmarken und am Ende gar ganze Häuser entwarf, entsprach dies nicht einer Neuausrichtung seiner Bemühungen, sondern setzte den schon zu Beginn seiner Karriere gewählten Weg lediglich konsequent fort: „Ich will den Menschen Dinge geben, die schön und brauchbar sind, die für sie etwas bedeuten und sie bereichern.“

Hundertwasser

begriff seine Kunst schon früh als gesellschaftspolitische Intervention. Vor allem seine Plakate zu politischen, sozialen und ökologischen Fragestellungen aus den 1970er und 1980er Jahren verblüffen durch ihre Aktualität:„Heute , wo unsere Existenzgrundlagen verloren gehen, wo wir die Vegetation so sehr vergewaltigt haben (…), wo wir in die größte Krise kommen, die die Menschheit je gehabt hat, wo wir vorfabrizierte Dinge annehmen, sterile Architektur und giftiges Essen, ohne zu revoltieren, weil Geist und Körper sich scheinbar an diese Gifte gewöhnt haben, ist es von eminenter Bedeutung für uns alle, dass es Menschen gibt, die anders denken und anders handeln und anders leben.“ (Hundertwasser, 1981)

Die Ausstellung Friedensreich Hundertwasser — Wege ins Paradies zeigt mit ca. 150 Werken das Genie dieses Ausnahmekünstlers und die ungeheure Vielfalt seines Schaffens.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 11:00 – 18:00 Uhr
Für angemeldete Gruppen und Schulklassen: 09:00 – 19:00 Uhr

Eintritt: 8,- / ermäßigt 6,- €

Ort: Ernst Barlach Museum Wedel, Mühlenstraße 1, 22880 Wedel
www.ernst-barlach.de

Flyer » Hundertwasser – Wege ins Paradies « (pdf)

Foto © 2016 HAMIDA AG, Glarus, Schweiz


noch bis Ende April 2017

Kunst & Wohl – Buntigramme
Harald Nöding

Plakat Harald Nöding - Ausstellung "Kunst & Wohl - Buntigramme" in MalenteNachdem ich in früheren Jahren alles von Karl May gelesen und begeistert verschlungen hatte, habe ich mich an seine Zitate zur Kunst erinnert, die ich sehr erhebend im Geiste empfinde; Geistreich, erhebend und friedenstiftend ist für mich auch in jedem Falle die Praxis des echten, leichten Humors – meine runden fröhlich-humorvollen Kreisbilder sollen auch diesen Geist in die Welt bringen, viel Spaß!

Zitate von Karl May:
„… menschliches Sein, menschliche Entwicklung  soll die Kunst,  was sie auch schaffe, nach außen darstellen und tun … und durch diese Erkenntnis des göttlichen Einen zum Frieden zwischen allen führen.“

„So tritt die Kunst,  aus dem Heiligtum des innern Menschen in die alltägliche, äußere Welt hinaus … als sinnvolle Einheit … dem Schöpfer zur Ehre und den Menschen zum wachsenden Frieden.“

„… Für die Seele des Volkes und  für die Seele des Kindes sei das Kunstwerk rein, erhebend und heilig wie ein Gebet, was die Seele erhebt …“

“ Die Kunst  ist  jene  Betätigung des menschlichen Geistes und  der menschlichen Seele, die ins Innere des Gegenstandes eindringt, um ein Wesen zu erfassen, und dann wieder nach außen zurückkehrt, um das Äußere im Einklang mit dem Innern darzustellen.“

Öffnungszeiten:
täglich 08:30 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Haus des Kurgastes, Bahnhofstraße 4a, 23714 Bad Malente

www.freiekreiskunst.de


noch bis 01. Mai 2017

Kaltwassserkorallenriffe in unseren Meeren

Kaltwasserkorallenriff © Tomas LundälvKorallen lassen an Strände und Palmen, an azurblaues Wasser und die bunte Unterwasserwelt der Tropen denken.
Überraschend ist, dass es manche Korallenarten kalt und dunkel mögen und dass sie in den Tiefen der Ozeane leben.

Die Schau Kaltwassserkorallenriffe in unseren Meeren, die die Schwerpunkt-Ausstellung des Museums für Natur und Umwelt im ersten Halbjahr des kommenden Jahres darstellt, präsentiert die Vielfalt, Schönheit und Bedeutung von Kaltwasserkorallen.

In den Tiefen des Nordatlantiks von Norwegen bis zu den Azoren sind sie Baumeister eines einzigartigen Lebensraumes.
Die Jahrtausende alten Riffe mit ihren verschiedenartigen Bewohnern werden erst seit den 1990er Jahren intensiv erforscht. Die „Korallendickichte“ der Riffe bieten einer Vielzahl von Lebewesen Schutz und Nahrung. So sind sie z.B. der Laichgrund und die Kinderstube vieler Fischarten. Krebse, Tiefsee-Seeigel oder Schlangenseesterne finden reiche Nahrungsgründe.

Über 4000 Arten konnten bereits in den Kaltwasserkorallenriffen bestimmt werden – und bei jedem Tauchgang entdecken die Meeresforscher neue. Mit ihrer Vielfalt und ihrem Artenreichtum stehen Kaltwasserkorallenriffe den tropischen Flachwasserriffen nur wenig nach.

Weil es in ihrem Lebensraum finster ist, ernähren sich die Kaltwasserkorallen anders als ihre tropischen Verwandten. Mit ihren klebrigen Tentakeln fangen sie Plankton und organische Partikel, die ihnen die Strömung zutreibt. Eindrucksvolle Kaltwasserkorallenriffe mit erstaunlichen Ausmaßen wachsen an den Kontinentalhängen und Seebergen – wo die Strömung stark ist.

In der Ausstellung kann der Besucher zwischen überdimensionalen Korallennachbildungen in die Tiefsee „eintauchen“. Originale Exponate von Forschungstauchgängen z.B. von Riff bildenden Kaltwasserkorallen und anderen erstaunlichen Lebewesen bereichern die Schau.
Spannende Filme ermöglichen Blicke in eine unbekannte verborgene Welt. Faszinierende Bilder geben dem Besucher einen lebhaften Eindruck der Unterwasserwelt in den Tiefen.

Eine Gefahr für Kaltwasserkorallenriffe stellt die Fischindustrie dar. Bodenschleppnetze, die heute bis in 1500 Metern Tiefe reichen, können die Korallen und damit die fragilen Lebensräume großflächig zerstören. Sie pflügen über den Meeresboden und hinterlassen innerhalb kürzester Zeit eine Schneise der Verwüstung in zum Teil Jahrtausende alten Riffen, kritisieren Umweltschützer.

In der Ausstellung wird über diese schädlichen Einflüsse informiert, auch das Thema „Plastikmüll im Meer“ wird aufgegriffen. Zugleich wird aufgezeigt, wie der Korallengürtel in europäischen Meeren geschützt werden kann.

Der WWF, der an der Konzeption der Ausstellung beteiligt war, engagiert sich für einen umfassenden Schutz der Korallen und für umweltschonende Fischereimethoden. Die Organisation konnte bereits einige Regierungen zum Umdenken bewegen. So stellte Norwegen das größte bislang bekannte Kaltwasserkorallenriff vor den Lofoten unter Schutz. Auch die irische Regierung kündigte die Einrichtung von Schutzzonen an.

Kaltwassserkorallenriffe in unseren Meeren ist eine Wanderausstellung des Deutschen Meeresmuseums (DMM), des World Wide Fund For Nature (WWF) und des Forschungsinstitutes Senckenberg am Meer, Wilhelmshaven.

Die Ausstellung ist zweisprachig (englisch / deutsch).

Öffnungszeiten:
Di – Fr 09:00 – 17:00 Uhr und Sa – So 10:00 – 17:00 Uhr
montags geschlossen

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
6 | 3 | 2 €

Ort: Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, 23552 Lübeck
www.museum-fuer-natur-und-umwelt.de

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Foto © Tomas  Lundälv, Universität Göteborg


noch bis 02. Juli 2017

„Böden schreiben Geschichte“
Erdschichtenbilder von Walter Hähnel

Böden schreiben Geschichte © Museum für Natur und UmweltErdschichtenbilder zeigen die verborgenen Schönheiten des Erdreichs und geben die Folge der Ablagerungen im Boden mit ihren interessanten Schichtungen wieder.

Das Museum für Natur und Umwelt in Lübeck präsentiert in der Schau „Böden schreiben Geschichte. Erdschichtenbilder von Walter Hähnel“, die ab dem 29. September im Museum zu sehen ist, 17 Arbeiten von Walter Hähnel. Der 1913 in Hamburg-Bergedorf geborene und in Lübeck lebende geologische Präparator hat die Bilder in den 1970er Jahren angefertigt. Bei den im Museum für Natur und Umwelt ausgestellten Lackabzügen handelt es sich zu großen Teilen um Abbilder der Ablagerungen aus dem Zeitraum von vor 120.000 Jahren bis vor 250.000 Jahren, als die Gletscher der Saaleeiszeit und Weichseleiszeit die Landschaft Schleswig Holsteins veränderten.

Ursprünglich wurde die Technik der Lackfilmmethode oder Lackabzüge um 1930 durch den Geologen und Paläontologen Ehrhard Voigt entwickelt, um Wirbeltier-Fossilien zu bergen und um Boden- und Sedimentprofile zu konservieren. Voigts Methode der Erdschichtenbilder wurde in der Folge verfeinert und bis zur heutigen Perfektion weiterentwickelt.

Dabei hat Walter Hähnel entscheidende Beiträge geleistet: In einer Sandgrube werden die Sandschichten an einer senkrechten Wand mit einem Speziallack besprüht, mit einem Mulltuch bedeckt und noch einmal mit Lack bestrichen. Wenn der getrocknete „Lackfilm“ von der Wand abgezogen wird, sind die originalen Sandschichten fest durch den Lack fixiert. Dieser „Lackfilm“ wird dann auf eine Hartfaserplatte aufgeklebt. So können Bodenprofile sowie auch archäologische oder paläontologische Objekte und Spuren dauerhaft dokumentiert werden.

Neben dieser wissenschaftlichen Dokumentation stellen die Bilder ebenfalls ästhetische Unikate einzelner Orte der hiesigen Region dar.
Die Bilder zeigen Linien, Bögen, Schleifen und geheimnisvolle Figuren, die durch die Abfolge der Sedimente und die Einwirkung unterschiedlichster Kräfte entstanden sind. Sie sind einzigartige Zeugnisse der Vergangenheit und Momentaufnahmen von geologischen und bodenkundlichen Formen und Strukturen.

Besucher des Museum für Natur und Umwelt haben bis Juli 2017 die Möglichkeit, die Einmaligkeit, Vielfalt und Schönheit jahrtausend alter Prozesse der Geologie zu besichtigen.

Öffnungszeiten:
Di – Fr  09:00 – 17:00 Uhr und  Sa – So 10:00 – 17:00 Uhr
montags geschlossen

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
6 | 3 | 2 €

Ort: Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, 23552 Lübeck
www.museum-fuer-natur-und-umwelt.de

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Foto © Museum für Natur und Umwelt


02./03. und 06./07. Januar 2017

Neujahrs-Ausstellung – Bilder vom Segeln – Frauke Klatt

Frauke Klatt - Gut weggekommen IIFrauke Klatt hat das Thema „Marine Malerei“ quasi neu definiert und völlig neue moderne Aspekte und Interpretationen hinzugefügt.

Seit über 20 Jahren verfolgt sie diesen Weg konsequent und ist inzwischen in Europa und den USA Impuls- Stil gebend geworden.

Die Vielfältigkeit Ihrer Bilder ist außergewöhnlich, sowohl, was die Darstellung, die Medien als auch die Formate angeht.
Die Bilder haben nichts mit der klassischen Marine Malerei gemein, Frauke Klatt gibt das selbst auf dem Wasser Erlebte direkt unverfälscht und authentisch wieder. Aus vielen Bildern scheint das Wasser direkt ins Zimmer zu spritzen, man hört die Wellen, die Geräusche an Bord, auch die Hektik während der Regatta, der Betrachter ist nicht weit weg vom Geschehen. Die Klassiker sind reduziert in der Form auf die Dreiecke der Segel. Diese Reduktion geht heute soweit, dass auch die Farbe auf Weiß in allen Nuancen ein zentrales Thema geworden sind, Ihre Aufarbeitung ganz persönlicher Erlebnisse im warmen Sommernebel der Ostküste der USA, diffuse Sonne an Deck, kaum Sicht voraus, und der Nebel schluckt alle Geräusche. „Newport Mist“ ist typisch für diese Stimmung.

Neu aber konsequent sind in der Entwicklung weitere Reduktionen, das Meer ohne Schiffe, und Bilder, so wie die Menschheit das Meer seit ewig gesehen hat, die Wellen laufen auf den Strand auf, unendlich gleichförmig und doch ist jede Welle anders. Dem Titel des Bildes „Restless Beach“ ist nichts hinzuzufügen.

Die Medien sind dreidimensionales Acryl auf Leinwand mit verschiedenen Sänden, und fast durchsichtige Aquarellfarben auf Segel, leicht wie ein Sommertag auf See.

Mit Formaten scheint Frauke Klatt fast zu spielen, es können auch ungewöhnliche Hochkantformate sein oder extreme Querformate bis 250 cm Breite, oder ganz normale, oder ganz kleine Studien.

Im persönlichen Gespräch mit Frauke Klatt wird man schnell gefangen von Ihrer Begeisterung, aber auch von Ihren Erklärungen und den Geschichten, die sie mit den Bildern verbindet.
Ihre Bilder sind die ganzheitliche Verarbeitung der Wahrnehmungen aller Sinne auf dem Wasser. Und das spürt man im Gespräch.

Frauke Klatt ist international tätige Malerin. Neben der regionalen Verbundenheit liegt Ihr Schwerpunkt im Ausland insbesondere im englischsprachigen Raum, insbesondere in den USA.
Sie ist heute Core-Artist in der Maritime Gallery at Mystic Seaport, the Museum of America and the Sea und ist Mitglied der ASMA (American Society of Marine Artist). Ihre Bindung an Ihren Heimathafen Travemünde ist ihr sehr wichtig.

Das Plakat der Travemünder Woche wird seit 1997 nach Motiven Ihrer Bilder gestaltet. Das ist einzigartig und Kult zugleich.

Vernissage 01.01.2017 um 15:00 Uhr

Öffnungszeiten:
jeweils 12:00 – 16:00 Uhr
Außerhalb der Öffnungszeiten Besuch des Ateliers nach Vereinbarung möglich!
Kontakt: 0170-8526443

Eintritt: frei

Ort: Atelier Frauke Klatt, Werkhof hinter Landhaus Bode, Fehlingstr. 67, 23570 Lübeck-Travemünde
www.frauke-klatt.de

Foto © Frauke Klatt


07. Januar bis 31. März 2017

Sehnsucht nach Meer
Edeltraud Wörner

Westwind © Edeltraud WörnerNur Motive, die sie mit eigenen Augen gesehen hat, kann die Künstlerin Edeltraud Wörner auch mit Farbe auf die Leinwand bzw. aufs Papier bringen.

Gefühle, Empfindungen und Erinnerungen werden mit eingebracht und beeinflussen somit auch die Sichtweise des Betrachters.
Wenn sie dies bewirkt, ist sie dankbar und zufrieden.

Zumeist sind es maritime Motive, denn ihr ganzes bisheriges Leben hat Edeltraud Wörner an der Küste gelebt, die Farbe „blau“ in allen ihren Nuancen dominiert ihre Bilder.

Im Marlistro-Museumscafé zeigt die  Altenholzer Künstlerin eine kleine Auswahl mit maritimen Motiven in Acryl und Aquarell.

Öffnungszeiten:
Mo – Fr  09:00 – 18:00 Uhr
Sa und So 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Marlistro-Museumscafé, Königstraße 15, 23552 Lübeck

www.edeltraud-woerner.de

Foto © Edeltraud Wörner


19. Januar 2017

Vernissage
„Zwischen den Meeren“
Karen Behrendt-Voigt
Ausstellung 19.01. – 11.03.2017

bei uns zu Haus © Karen Behrendt-VoigtGezeigt werden abstrakte, farbfrohe, Freude ausstrahlende Acrylbilder, sowie maritime Motive auf großformatigen Leinwänden.

Musikalisch begleitet wird die Vernissage von Stefan Leisegold.

Donnerstag 19:00 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung:
zu den jeweiligen Öffnungszeiten der Veranstaltungen im Kolosseum

Eintritt: frei

Ort: Kolosseum, Kronsforder Allee 25, 23560 Lübeck

www.behrendtvoigt.de

Foto © Karen Behrendt-Voigt


29. Januar 2017

Vernissage
»Impressionen an der Werksbahn«
Ausstellung 29.01. – 28.05.2017

Werksbahn © Helga MartensDer Ortsteil Herrenwyk entwickelte sich im 20. Jahrhundert vom kleinen Fischer- und Bauerndorf zum Industrievorort Lübecks.

1907 nahm das Hochofenwerk seinen Betrieb auf, 1917 wurde die Flenderwerft im benachbarten Siems gegründet. Beide Werke gehörten lange Zeit zu den bedeutendsten industriellen Arbeitgebern der Stadt.

Heute ist von dem riesigen Gelände des ehemaligen Hochofenwerks fast nichts mehr zu erkennen. Die Werksbahn im Innern ist nach dem Konkurs schnell dem Abbruch zum Opfer gefallen. Lediglich ein Teil des äußeren Ringes ist noch vorhanden und wird, wenn auch selten, betrieben.

Helga Martens hat das Gebiet fotografiert und Impressionen rund um die Reste der alten Bahn eingefangen.

Die Fotografien werden im Rahmen einer Sonderausstellung ab dem 29. Januar 2017 im Industriemuseum Geschichswerkstatt Herrenwyk gezeigt.

Führungen durch die Ausstellung finden statt am
Sonntag, 19.02.2017, 11:30 Uhr
Sonntag, 16.04.2017, 11:30 Uhr

Führungen über die Gleisstrecke und einen Teil des ehemaligen Hochofengeländes
Sonntag, 19.03.2017, 11:30 Uhr
Sonntag, 28.05.2017, 11:30 Uhr
Treffpunkt: Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk

Öffnungszeiten der Ausstellung:
freitags 14:00 – 17:00 Uhr
samstags und sonntags 10:00 – 17:00 Uhr

Sonntag 11:30 – 13:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
3 | 1,50 | 1,50 €

Ort: Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Kokerstraße 1-3, 23569 Lübeck
www.geschichtswerkstatt-herrenwyk.de

Foto © Helga Martens


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