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Ausstellungen Travemünde und
Schleswig-Holstein Februar 2019

 

noch bis 03. Februar 2019

Grass in Farbe –
Die Aquarelle von Günter Grass

Aquadichte © Steidl Verlag, Günter und Ute Grass StiftungUnter dem Titel Grass in Farbe – Die Aquarelle von Günter Grass beschäftigt sich eine neue Sonderausstellung im Günter Grass-Haus ab dem 16. Oktober 2018 bis zum 3. Februar 2018 mit den Aquarellen des Künstlers.

„Zuletzt war ich in den sechziger Jahren mit wasserlöslichen Farben meiner Sucht nachgegangen, mir von allem – und gegen jedes Bildverbot – Bilder zu machen“, erklärt Günter Grass 1996. Von 1948 bis 1954 studiert der spätere Literaturnobelpreisträger in Düsseldorf und Berlin zunächst Bildhauerei und Grafik. Zahlreiche Bilder entstehen in dieser Zeit, in denen er mit verschiedenen Stilen der Klassischen Moderne experimentiert: Porträts von Freunden, Großstadtszenen, vereinzelt auch Landschaften.

Doch als Grass sich Mitte der 1950er-Jahre vor allem der Literatur zuwendet, legt er die Malutensilien beiseite. Erst rund 40 Jahre später packt den Schriftsteller wieder die Leidenschaft für Wasserfarben. Das Manuskript zu seinem Roman Ein weites Feld (1995), der zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung spielt, ist gerade abgeschlossen. Offenbar ahnt der Autor bereits, dass er damit heftige Diskussionen auslösen wird. So entstaubt er seinen alten Farbkasten und sucht die Ruhe des Waldes: „Und jede Buche, die ich feucht in feucht portraitierte, hielt still. Aber auch ich war, während ich aquarellierte, für den Streit dieser Welt und dessen Nebengeräusche verloren.“

Das Grass-Haus zeigt jetzt aus seiner eigenen Sammlung in einer großen Sonderschau rund 90 Aquarelle des Schriftstellers, Grafikers und Bildhauers aus sechs Jahrzehnten und zahlreiche Utensilien, mit denen der Künstler seine Werke angefertigt hat. Die BesucherInnen können in fünf Stationen die Entwicklung seiner farbigen Arbeiten verfolgen und erfahren, inwiefern sich in Grass‘ Biografie auch ein Teil der deutschen Kunstgeschichte der Nachkriegsjahre spiegelt. In der Schau wird zudem ein Film zu sehen, sein indem der Autor und Journalist Ulrich Wickert mit dem Kurator Jürgen Fitschen über die Arbeiten von Günter Grass spricht.

Öffnungszeiten:
01.04. – 31.12.2018
Montag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

01.01. – 31.03.2019
Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 7 €, Ermäßigte 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren 2,50 €
Kinder unter 6 Jahren frei
Familienkarte 1: 1 Erwachsene/r und ihre/ seine Kinder im Alter bis zu 18 Jahren 8 €
Familienkarte 2: bis zu 2 Erwachsene und deren Kinder im Alter bis zu 18 Jahren 15 €

Ort: Günter Grass-Haus, Glockengießerstraße 21, 23552 Lübeck
www.grass-haus.de

Foto © Steidl Verlag, Günter und Ute Grass Stiftung


noch bis 03. Februar 2019

Der Maler Leonhard Boldt (1875-1963)

Leonhard Boldt, Park der Villa Borghese, 1908, Öl auf Leinwand © Sparkassen-Kulturstiftung OHIn der Zeit vom 25. November 2018 bis 03. Februar 2019 widmet sich das Ostholstein-Museum dem Leben und Werk des Eutiner Malers Leonhard Boldt, der sich in den knapp sieben Jahrzehnten seines Schaffens nicht nur künstlerisch als Porträt- und Landschaftsmaler überregional einen Namen gemacht, sondern auch in der Eutiner Landschaftsgestaltung rund um die Seen großen nachhaltigen Einfluss genommen hat.

1875 in ärmlichen Verhältnissen in Eutin geboren, studierte Leonhard Boldt nach einer Barbierlehre an den Kunstakademien in Berlin und München, besuchte die Académie Julien in Paris und wurde Meisterschüler des bekannten Porträtisten Hubert von Herkomer in London, bevor er nach seiner Heirat 1905 mit der reichen Schweizerin Marie Siegrist in Berlin, Eutin und Hamburg wohnhaft wurde. Zahlreiche Studienreisen führten ihn u. a. in die Schweiz, nach Holland, Italien und Bornholm.

Seine Porträts, die Leonhard Boldt als Auftragsarbeiten zum Teil nach Fotografien schuf, bestechen zum einen durch seinen Blick für die charakteristischen Züge seines Gegenübers, zum anderen durch seine der Wirklichkeit verpflichteten Malweise, die gerade in den Kohle- und Bleistiftzeichnungen eine fotografische Wirkung entfaltet.

Die frühen Landschaftsbilder des Künstlers sind im Gegensatz dazu noch ganz dem Spätimpressionismus verpflichtet. Erst in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg gelangt Leonhard Boldt auch hier zu einer reduzierten, natur- und detailgetreuen Wiedergabe des Motivs.

In seinem ausgewogenen künstlerischen Schaffen widmete sich Leonhard Boldt der Porträt- und hiesigen Landschaftsmalerei, als Privatmann engagierte er sich in besonderem Maße für seine Heimatstadt und deren landschaftliche Umgebung, indem er am großen Eutiner See und am Kellersee Wanderwege und Uferbefestigungen anlegen ließ sowie in der Stadt die Gestaltung von Rosengarten, Stadtbucht und Seepark initiierte. Für seine Verdienste wurde er 1950 zum ersten Ehrenbürger Eutins ernannt.

Heutzutage befinden sich nur wenige Werke des Malers in öffentlichem Besitz. Für die Ausstellung wurde das Ostholstein-Museum durch zahlreiche Leihgaben aus Privatbesitz unterstützt.

Öffnungszeiten:
bis 24.11.2018:
dienstags – freitags 14:00 – 17:00 Uhr
samstags und sonntags, sowie feiertags 11:00 – 17:00 Uhr

25.11. – 30.12.2018
dienstags – sonntags 11:00 – 17:00 Uhr
(24., 25. und 31.12. geschlossen)

01.01. – 03.02.2019:
dienstags – freitags 14:00 – 17:00 Uhr
samstags und sonntags 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © Sparkassen-Kulturstiftung OH


noch bis 03. März 2019

Ausstellung für Kinder:
Segel, Salz und Silberlinge
Seehandel in der Hansezeit

Plakat „Segel, Salz und Silberlinge“ - Europäisches Hansemuseum Lübeck - Gestaltung Julian KlinnerEine interaktive Ausstellung für Kinder ab 6 Jahren

Unberechenbares Meer, keine Funkgeräte oder Radar und als Orientierung nur die Sterne – die Handelsschifffahrt zu Zeiten der Hanse war alles andere als einfach. Trotzdem haben die Kaufleute der Hanse regen Handel in Europa betrieben. Mit „Segel, Salz und Silberlinge“ zeigt das Europäische Hansemuseum ein ganz besonderes Ausstellungsprojekt, das sich dank seines großen aktiven Anteils an Kinder und Familien richtet. Die interaktive Wanderausstellung, die vom Deutschen Schifffahrtsmuseum, dem Kinderkulturbüro Hamburg und dem Museum Schwedenspeicher Stade entwickelt wurde, nimmt Kinder ab 6 Jahren mit auf eine spannende Seereise.

Indem sie sich verkleiden, schlüpfen die kleinen Besucherinnen und Besucher in die Rolle von Händlern und Seeleuten und lernen an insgesamt sechs Mitmach-Stationen, wie Welthandel heute funktioniert, wie mühevoll Seeleute in früheren Zeiten ihre Waren besorgt haben und dass die heutige Vielfalt des Warenangebots ein wertvolles Gut ist. Mit dem Einstieg in die Ausstellung begeben sich die Kinder buchstäblich auf eine mittelalterliche Seereise und planen ihre eigene Handelsfahrt – vom Zusammenstellen der Schiffsmannschaft im Hafen und dem Beladen des Schiffes über das Navigieren bis hin zur Ankunft am Zielhafen und dem Verkauf ihrer Waren. Unterwegs erleben die kleinen Seefahrer*innen und Kaufleute verschiedene Abenteuer. So begegnen sie Piraten und auch das Treffen mit einem selbst gebastelten Seeungeheuer steht ihnen bevor. Insgesamt dauert das mittelalterliche Seeabenteuer etwa anderthalb Stunden.

Eine weitere Besonderheit ist der kurze Trickfilm „Die Bremer Kogge“, der die Besucherinnen und Besucher gleich zu Beginn der Ausstellung auf das Thema „Seehandel im Mittelalter“ einstimmt. Gedreht wurde er von der Klasse 6c der Geestemünder Oberschule in Bremerhaven in Kooperation mit Filmemachern aus Hamburg und Antwerpen sowie der Londoner Firma Chocolate Films.

täglich geöffnet (außer 24. Dezember) 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: 7 €, erm. 3,50 €, Kinder 2,50 €

Ort: Europäisches Hansemuseum Lübeck, Burgkloster 1. Stock, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
www.hansemuseum.eu


noch bis 29. März 2019

Teil 2 der Gesamtausstellung
Natur und Oldtimer

Plakat Ausstellung Natur und OldtimerGezeigt werden Ölbilder auf Leinen von Doris von Klopotek und Kunst-Photographien auf Leinen von Achim Tsutsui.

Öffnungszeiten:
Mo – Do 08:00 – 16:00 Uhr
Fr 08:00 – 12:30 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Gesundheitsamt Kreis Ostholstein, Holstenstr. 52, 23701 Eutin


noch bis 06. April 2019

Ausstellung – Malerei
Barbara Pröttel

Sven © Barbara PröttelDie Bad Schwartauerin Barbara Pröttel stellt Malerei im Kolosseum  aus

Die Bilder von Barbara Pröttel sind überwiegend großformatig und entstanden in einem vielschichtigen Mal- und Entwicklungsprozess. Sie sind über wiegend figürlich gestaltet. Eine stille Sehnsucht, Gedanken, Ahnungen von Fragilität, Mystik bis androgyn spiegeln sich in Einklang  und Harmonie mit sich selbst wider. Die Inhalte vermitteln sich subtil, doch klar.

Neben Farbigkeit geben das Spiel mit Licht und Schatten eine besondere Stimmung. Dies erreicht sie durch eine Malerei in überwiegend Ölmischtechnik.

Durch eine vielschichtige Lasurtechnik und das experimentieren mit verschiedenen Materialien erscheinen ihre Bilder leicht und nebulös, bis dreidimensional.

Öffnungszeiten:
zu den Veranstaltungen im Kolosseum

Eintritt: frei

Ort: Kolosseum Lübeck, Kronsdorfer Allee 25, 23560 Lübeck

www.barbara-proettel.de

Foto © Barbara Pröttel


noch bis 28. April 2019

»VERTRIEBEN – VERLOREN – VERTEILT«
Drehscheibe Pöppendorf 1945–1951

Flüchtlinge im Lager Pöppendorf 1947 © vintage germany, Foto Theodor ScheererUnter dem Titel »VERTRIEBEN – VERLOREN – VERTEILT« Drehscheibe Pöppendorf 1945–1951 beschäftigt sich eine neue Sonderausstellung im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk mit dem größten Flüchtlingsdurchgangslager Norddeutschlands im Waldhusener Forst.

Die Geschichte beginnt etwa ein halbes Jahr nach Kriegsende im Herbst 1945 und endet nach 5 1/2 Jahren Dauer mit der Lagerauflösung im Frühjahr 1951. Mehr als eine halbe Millionen Vertriebene fanden aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten Aufnahme.

Die Ausstellung veranschaulicht das Lager durch bisher unveröffentlichtes Bildmaterial, Zeugenaussagen und wertvolle Erinnerungsstücke. Es wird die Problematik von Flucht und Vertreibung der Deutschen als unmittelbare Folgen des Krieges und die damit verbundene Bevölkerungsverschiebung aufgegriffen. Verschiedene Phasen, zunächst als Wehrmachtsentlassungsstelle, dann als Durchgangslager und zuletzt als Wohnlager werden dargestellt und einzelne Vertreibungsaktionen detailliert beschrieben. Alles in allem wird ein Überblick über den organisatorischen Aufbau und alle Aspekte der Lagerbetreuung gegeben, die ein umfassendes Bild vom Schicksal der Flüchtlinge widerspiegeln.

Sammlung Gottschalk © Fotoarchiv der Hansestadt LübeckVor rund siebzig Jahren gab es eine Flüchtlingswelle. Damals klagten die Schleswig-Holsteiner: „Seit Monaten ist diese Flut von Flüchtlingen in unser Land geströmt und droht unseren nordischen Volkscharakter zu ersticken oder doch ihn biologisch zu überfremden.“ Bis Kriegsende waren hunderttausende von Flüchtlingen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten bereits nach Schleswig- Holstein geflohen. Im Herbst 1945 begannen dann die Vertreibungen der Deutschen und es folgten weitere Hunderttausende.
Ihr Ziel: Pöppendorf.

Pöppendorf, das verbindet man mit dem dortigen Hünengrab, dem Ringwall und dem beschaulichen Dorfe, und in jüngerer Zeit auch mit dem Schicksal der Exodus-Juden, aber mit Hundertausenden von Flüchtlingen und Vertriebenen?

Im Waldhusener Forst, zwischen dem alten Bahnhof Kücknitz und Pöppendorf, befand sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges das größte Flüchtlingsdurchgangslager Norddeutschlands. Zwischen Ende 1945 und Anfang 1951 fanden hier mehr als eine halbe Million Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten Aufnahme. Errichtet wurde das Lager auf Anweisung der Britischen Militärregierung, die den Ort zunächst seit Juli 1945 als Entlassungslager für die fast 80.000 Wehrmachtangehörigen der deutschen Norwegen-Armee eingerichtet hatten. Die ersten Vertriebenen trafen im November des Jahres ein.

Dieser stille Ort im Wald war damals eine Drehscheibe für die Verschiebung riesiger Menschenmengen aus Danzig, Königsberg oder Stettin in den gesamten norddeutschen Raum. 1946 wurden das ganze Jahr über durch das Lager täglich bis zu 3.000 Menschen durchgeschleust. Es war eine gewaltige logistische Leistung, diese Menschen aufzufangen, zu versorgen und an einen sicheren Bestimmungsort weiterzuleiten.

Über die Aufnahme der Flüchtlinge und Vertriebenen hinaus musste der Transport zehntausender von Menschen von einer Besatzungszone in die andere organisiert werden. Durch die Auswirkungen des Krieges waren Millionen Deutsche nicht an ihrem Wohnort; die Suche nach Angehörigen bestimmte ihren Alltag. Im Frühjahr 1947 waren die Aufnahmekapazitäten in den Städten und Kreisen Schleswig-Holsteins erschöpft und die nun eintreffenden Flüchtlinge verblieben teilweise Wochen und Monate lang im Lager. Im Herbst des gleichen Jahres wurden hier schließlich im
Rahmen der „Operation Oasis“ tausende jüdische Flüchtlinge der „Exodus“ untergebracht. Das Lager wurde danach noch bis zum Sommer 1950 als Wohn- und Durchgangslager genutzt. Im Frühjahr 1951 wurde das Lager schließlich aufgelöst und abgerissen.

Aber der Zuzug fremder Menschen, die hier heimisch werden sollten, hielt stetig an. Ab den 50er Jahren wurden tausende sogenannter Gastarbeiter vor allem aus der Türkei angeworben. Später, besonders verstärkt nach 1990, folgten noch einmal tausende Spätaussiedler aus Russland, Polen und Rumänien.
Zum Vergleich, auf dem Höhepunkt der sogenannten Flüchtlingskrise 2015 nahm das ganze Land Schleswig Holstein insgesamt 55.000 Menschen auf.

Rahmenprogramm:
SO | 11.11.2018 | 11:00 – 13:00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung

SA | 17.11.2018 | 11:00 – 13:00 Uhr
Vortrag – Dänemarkrückkehrer aus dem Lager Oksbøl
mit Jane Kischel, Jugendbuchautorin

SO | 18.11.2018 | 14:00 – 16:00 Uhr
SO | 20.01.2019 | 14:00 – 16:00 Uhr
SO | 17.02.2019 | 14:00 – 16:00 Uhr
SO | 17.03.2019 | 14:00 – 16:00 Uhr
Workshop “Mit Sack und Pack”
Angebote für Kinder und deren Eltern/ Großeltern

SO | 13.01.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung

DO | 17.01.2019 | 18:00 – 20:00 Uhr
Vortrag – Die Vertreibungslager in Stettin mit Lea Märtens, Historikerin

SO | 03.02.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Sonderführung “Archäologische Spurensuche im Waldhusener Forst” mit Dr. Holger Kähning

SO | 10.02.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung

MI | 13.02.2019 | 18:00 – 20:00 Uhr
Ein Nachmittag voller Erinnerungen – “Klönschnack” zum Lageralltag

SO | 10.03.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung

SA | 30.03.2019 | 16:00 – 18:00 Uhr
Lesung “Wie soll es weitergehen…?”
Aus Zeitzeugenerinnerungen und Fluchtberichten mit Heidi Züger, Schauspielerin aus Lübeck

SO | 31.03.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Sonderführung “Exkursion zum Pöppendorfer Lager”
mit dem Revierförster a.D. Hans-Rathje Reimers

MI | 03.04.2019 | 19:00 – 21:00 Uhr
Lesung “Angekommen”
Lesung aus Zeitzeugenberichten mit Dr. Karen Meyer-Rebentisch, Kulturwissenschaftlerin aus Lübeck

SO | 07.04.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Sonderführung “Spurensuche im Waldhusener Forst”
besonders geeignet für Kinder und deren Eltern

SO | 14.04.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung

SO | 28.04.2019 | 11:00 – 13:00 Uhr
Finissage

Ergänzend zu der Ausstellung hat der Verein für Lübecker Industrie und Arbeiterkultur e. V. eine Dokumentation in Buchform herausgegeben.
Dieses ist zu beziehen für 10 € im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk.

Öffnungzeiten der Ausstellung:
Freitag 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 4 €
Kinder und Jugendliche 6 – 15 Jahre 2 €
Kinder und Jugendliche 16 – 18 Jahre 4 €
Kinder unter 6 Jahren frei

Ort: Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Kokerstraße 1-3, 23569 Lübeck
www.geschichtswerkstatt-herrenwyk.de

Foto1 © vintage germany, Foto Theodor Scheerer
Foto 2 © Fotoarchiv der Hansestadt Lübeck


noch bis Oktober 2019

Schokolade –
Vom Trank der Götter zur süßen Verführung für alle

Schokolade Anzeige Fa. Kasseler 1907 © Weihnachtshaus HusumDie Geschichte der Schokolade beginnt bei den Azteken, die schon um 1500 aus Wasser, Kakao, Chili und Vanille ein berauschendes Gebräu herstellten und es Xokolatl nannten. Nach Europa kam die neue Frucht durch Christoph Kolumbus Anfang des 16. Jahr­hunderts. Bereits 1657 wurde in London das erste Schokoladencafé eröffnet.

Bis in Dresden die erste als Tafel ausgeformte Schokolade angeboten wurde, sollten noch gut 150 Jahre vergehen. Zunächst als kleine Blöcke mit Bruchrillen angeboten, wurde Schokolade später auch mittels Hohlformen gestaltet. Die älteste und später auch bedeutendste Firma wird von Anton Reiche in der Nähe von Dresden gegründet. Ihr Angebot umfasst Formen in einer Vielfalt an Modellen und Grüßen, wie man es sich heute kaum vorstellen kann.

Die Ausstellung vollzieht die Geschichte der Schokolade und ihrer Herstellung nach und zeigt Beispiele aus der vielfältigen Entwicklung von Formen und Verpackungen sowie der Schokoladen-Werbung. Verschiedene Schokoladenqualitäten, feinste handgeschöpfte Pralinen aus der Confiserie Lauenstein, der „Genussmanufaktur aus Franken“, Führungen mit Verkostung von Kakaobohnen und Heißer Schokolade vermitteln einen sinnlichen Eindruck der Vielfältigkeit dieses Genussmittels.

Öffnungszeiten:
täglich 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Kinder bis 6 Jahre frei
Kinder bis 14 Jahre 1,- €
Erwachsene 3,- €
Familien 7,- €
Gruppen ab 10 Pers. 2,50 € p.P.

Ort: Weihnachtshaus, Westerende 46, 25813 Husum
Tel. 04841-6685908 und 04841-83520
www.weihnachtshaus.info

Flyer Weihnachtshaus (pdf)

Foto © Weihnachtshaus Husum


01. Februar 2019

Vernissage
„Geteilte Stadt. 1945-1990“
Ausstellung 01.02.-31.03.2019

Berliner Mauer 1989 © Miniatur WunderlandGeschichte en miniature im Willy-Brandt-Haus:
Sonderausstellung zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

Geteilte Stadt. 1945-1990“ – so heißt die Sonderausstellung, die das Willy-Brandt-Haus Lübeck in Kooperation mit dem Miniatur Wunderland zeigt.

En miniature wird die Geschichte der deutschen Teilung vom Kriegsende bis zum Mauerfall nacherzählt. Am Beispiel einer fiktiven Straßenkreuzung werden die dramatischen Auswirkungen der internationalen Politik auf den Alltag der Menschen in Ost und West sichtbar.

Dr. Bettina Greiner, Leiterin des Willy-Brandt-Hauses: „Der Mauerfall jährt sich in diesem Jahr zum dreißigsten Mal. Mit der Ausstellung ermöglichen wir einen ganz anderen Blick auf die deutsche Teilung. Die Monströsität der menschenverachtenden Mauer verlieren wir dabei nicht aus dem Blick. Dennoch können die Besucher bei der ein oder anderen Szene auch etwas kurioses entdecken.

Im Rahmen der Ausstellung wird ein umfangreiches Begleitprogramm mit Sonderführungen, Vermittlungsangeboten, Veranstaltungen und einer Foyer-Ausstellung angeboten:

Freitag, 1. Februar 2019, 13 Uhr
VERNISSAGE DER SONDERAUSSTELLUNG: Gelegenheit zum Gespräch mit Dr. Bettina Greiner, Frauke Kleine Wächter und Sebastian Drechsler

Donnerstag, 7. Februar 2019, 10 Uhr
LESUNG FUR GRUNDSCHULEN: „Hübendrüben. Als deine Eltern noch klein und Deutschland noch zwei waren“
Die Autorin Franziska Gehm erzählt und der Illustrator Horst Klein „ermalt“ die Geschichte von Ost und West.

Mittwoch, 13. Februar , 16 Uhr
LEHRERFORTBILDUNG: „Problemorientierte Geschichtserzählung selbst gestalten!“
Für Lehrkräfte Geschichte, Politik, Gesellschaftskunde ab Stufe 5 bis zum Abitur

Freitag, 15. März 2019, 19 Uhr
FUHRUNG FUR KINDER: „Mit Lampe und Lupe“
Nachts im Museum! Wenn es dunkel wird, wollen wir mit Taschenlampe und Lupe die Ausstellung genauer betrachten. Bringt Geschwister, Freunde und Eltern mit und eure Taschenlampe.
Für Kinder ab 8 Jahren.

Montag, 25. März 2019, 19 Uhr
BILDVORTRAG „Und dann war einfach zu.“
Lübeck war die einzige Großstadt an der innerdeutschen Grenze. Die Historikerin Dr. Karen Meyer-Rebentisch berichtet über den Alltag und das Leben in der Grenzstadt mit zahlreichen Bildern aus den Jahren 1945 bis 1990.

„… und die Mauer wird fallen.“
Während der gesamten Dauer der Sonderausstellung werden unter dem Titel „… und die Mauer wird fallen.“ im Foyer des Willy-Brandt-Hauses Fotografien präsentiert, die Willy Brandt vor der Berliner Mauer aus den Jahren 1961 bis 1989 zeigen.

Öffnungszeiten:
täglich 11:00 – 18:00 Uhr

Freitag 13:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Willy-Brandt-Haus Lübeck, Königstraße 21, 23552 Lübeck
www.willy-brandt.de/haus-luebeck/

Foto © Miniatur Wunderland


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