Ente

Ausstellungen Travemünde und
Schleswig-Holstein Februar 2018

 

noch bis 03. Februar 2018

„Darüber lacht die Republik –
Friedrich Ebert und ‚seine‘ Reichskanzler in der Karikatur“

Kladderadatsch Karikatur Friedrich Ebert backt sich einen ReichskanzlerIn den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts erlebte die Karikatur einen regelrechten Boom: Es gab knapp 80 humoristisch-satirische Zeitschriften, die Karikaturen veröffentlichten. Dabei standen Reichspräsident Friedrich Ebert und die jeweils amtierenden Reichskanzler als die herausragenden Repräsentanten der jungen Weimarer Republik im Fokus der satirischen Kritik.

Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl von rund 70 Zeichnungen, die Ebert und jene Kanzler ins Visier nehmen, die er zu seinen Lebzeiten ernannt hat. Dies waren die SPD-Politiker Philipp Scheidemann, Gustav Bauer und Hermann Müller, von der Zentrumspartei Constantin Fehrenbach, Joseph Wirth und Wilhelm Marx, der DVP-Vorsitzende Gustav Stresemann sowie die parteilosen Wilhelm Cuno und Hans Luther. Zwei dieser Kanzler, Hermann Müller und Wilhelm Marx, gelangten nach dem Tod Eberts im Februar 1925 erneut ins Amt. Karikaturen aus diesen zweiten Amtszeiten finden ebenfalls Eingang in die Ausstellung, da die Kanzler im ursprünglichen Sinn zu Eberts Reichskanzlern zu zählen sind.

Die Auswahl der Karikaturen erfolgte zum einen nach optischen und künstlerischen Gesichtspunkten; zum anderen sollten die Karikaturen auch heute noch ohne komplizierte Erläuterungen verständlich sein. Auch wenn die Zeichnungen zum großen Teil auf das politische Tagesgeschehen Bezug nehmen und es widerspiegeln, so lassen sie sich zumeist auch ohne Hintergrundwissen intuitiv verstehen. Manche wirken noch heute erstaunlich aktuell. Dies spricht für die außergewöhnliche Qualität der Karikaturisten und ihrer Werke, die der Betrachter auch ohne Vorkenntnisse genießen kann.

Die Ausstellung gliedert sich in verschiedene Themenbereiche, die von den Karikaturisten besonders häufig aufgegriffen wurden. Dabei reicht die Spannweite von harmlos-lustigen Zeichnungen bis zu zutiefst verleumderischen Darstellungen. In drastischen Bildern belegen sie den Hass der politischen Gegner auf das sozialdemokratische Staatsoberhaupt und die demokratische Elite der Weimarer Republik. Sie greifen nicht nur Reichspräsident und Reichskanzler an, sondern auch das demokratische System, das diese verkörpern. Die ausgestellten Karikaturen spiegeln somit die gesellschaftlichen Gegensätze der Weimarer Republik wider. Sie werfen ein Schlaglicht auf die politische Kultur einer Epoche, in der Unsicherheit, Krisen und politische Feindschaft zur Tagesordnung gehören und das Klima prägen.

Zahlreiche Zeichnungen sind erstmals in einer Ausstellung zu sehen. Fantasievolle Installationen ergänzen die Bildexponate und machen die Präsentation, die sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregt, besonders anschaulich.

Öffnungszeiten:
Dienstag 09:30 – 18:00 Uhr
Mittwoch 09:30 – 13:00 Uhr
Donnerstag 09:30 – 19:00 Uhr
Freitag 09:30 – 18:00 Uhr
Samstag 09:30 – 13:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Kreisbibliothek Eutin, Schlossplatz 2, 23701 Eutin
www.kb-eutin.de


noch bis 04. Februar 2018

Weihnachtswünsche.
Die Welt des Spielzeugs um die Jahrhundertwende

Puppe - St. Annen Museum © Sammlung Müller-Albrecht - Foto Ulf-Kersten NeelsenWen fasziniert sie nicht, die Welt der Großen im Kleinen?
In der Biedermeierzeit (ca. 1815–1848) bekamen besser gestellte Bürgerkinder erstmals eigene Spielzimmer und wurden zu Weihnachten reich mit Spielzeug beschenkt. Unter den bürgerlichen Weihnachtsbäumen fand sich häufig eine detailgetreue „Miniaturwelt“ wieder.

Die in der Ausstellung gezeigten Exponate gehören einer Zeit an, zu der Kinderspielzeug das gesellschaftliche Rollenverständnis widerspiegelte.
Kleine Küchen, Puppen und Kinderwagen bereiteten die Mädchen auf ihre spätere Rolle als Hausfrau und Mutter vor.
Die Jungen durften sich auf Ankerbaukästen, Zinnsoldaten oder Steckenpferde mit Säbeln freuen.
Darüber hinaus entstanden spätestens zu dieser Zeit auch heute noch beliebte Brettspiele wie „Mensch Ärgere Dich nicht“ und Kartenspiele. Bilderbücher weckten die Vorstellungen einer heilen Welt.
All dies galt jedoch lediglich für die Bürgerkinder, während Arbeiterkinder nicht selten bereits in frühen Jahren solche Spielzeuge in Heimarbeit herstellen mussten. Sie selbst hatten weder Kinderzimmer noch Spielzeug, an eine unbeschwerte Kindheit war für sie nicht zu denken.

Das Bild des Kindes, das in seiner Entwicklung gefördert werden muss, wurde seit dem späten 18. und im 19. Jahrhundert geprägt – von Reformpädagogen wie Pestalozzi oder Rousseau mit seinem berühmten Roman „Emile oder über die Erziehung“. Neue, menschenfreundlichere Erziehungsvorstellungen lösten die oft brutale und rein auf Drill beruhende „schwarze Pädagogik“ ab. Die mit viel Liebe zum Detail hergestellten Spielzeuge zeigen den neuen Stellenwert der Kinder.

Das St. Annen-Museum besitzt eine kleine, vielseitige Spielzeugsammlung, die vor allem auf Schenkungen beruht. Hier sind so manche Schätze zu heben, die die kulturgeschichtliche Sammlung des Hauses abrunden und den Blick auch auf diese Thematik zu lenken vermögen.

Die faszinierenden und detailreichen Exponate werden in drei Räumen gezeigt, die die Vorfreude auf das sich nähernde Weihnachtsfest nachempfinden.
Vom „Wünschen“ über das „Warten“ in der spannenden Adventszeit bis zum „Wundern“ am festlichen Heiligen Abend unter dem Tannenbaum vermittelt diese Ausstellung etwas von dem Glanz der bürgerlichen Weihnachtszeit früherer Tage.
Dazu gehören Ensembles mit zahlreichen kleinen, manchmal winzigen Zubehörteilen zu den großen Themen wie etwa Schlafen, Baden, Kochen, Speisen und Nähen ebenso wie die Puppenküche der Familie Mann, Schiffe, Bilderbücher, Brettspiele und Papiertheater, die um die Jahrhundertwende gerade zu Weihnachten von der ganzen Familie bespielt wurden.
Ein Adventskalender scheint täglich einen neuen Wunsch zu erfüllen und bietet zahlreiche Überraschungen für Groß und Klein.
Präsentiert werden auch seltenere Stücke wie wilde Tiere aus Zinn, ein Globus, ein Segelschiff oder alte Sportgeräte.

Ein Begleitheft zur Ausstellung und ein interaktives Kinderheft sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm mit klassischen Führungen, Gespräche mit den Sammlern, Angebote für Familien, Kindergärten und Schulklassen runden die Ausstellung ab.
Das Kinderbegleitheft lädt junge BesucherInnen und Familien dazu ein, die aufregende Weihnachtswelt mit ihren vielen Details im St. Annen-Museum zu entdecken, Wissenswertes zu erfahren und spannende Rätsel zu lösen. Mit den liebevollen Zeichnungen der Kieler Illustratorin Franziska Ludwig, Bastelvorlagen und Spielideen bietet das Heft auch nach dem Museumsbesuch noch gute Unterhaltung.
Es ist kostenlos im Museum oder online unter www.st-annen-museum.de/file/interaktives_kinderheft.pdf erhältlich. Das Begleitheft zur Ausstellung vermittelt in fachlichen Essays und einem Sammlerinterview ergänzende historisch und kulturwissenschaftlich fundierte Einsichten in die Bedeutung des Spielzeugs im vergangenen Jahrhundert.

Öffnungszeiten des Museums:
01.01. – 31.03.: 11:00 – 17:00 Uhr
01.04. – 31.12.: 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 
Erwachsene|Ermäßigte|Kinder:
7|3,50|2,50 €

Ort: St. Annen-Museum, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
www.st-annen-museum.de

Foto © Sammlung Müller-Albrecht – Foto Ulf-Kersten Neelsen


noch bis 04. Februar 2018

Bescherung unterm Weihnachtsbaum
Eine Zeitreise durch die Welt der Weihnachtsgeschenke für Kinder

Bescherung unterm Weihnachtsbaum © Industriemuseum Geschichtswerkstatt HerrenwykIn der guten Stube des 20. Jahrhunderts glänzte am Heiligen Abend auch in ärmeren Familien der Weihnachtsbaum. Darunter lagen Geschenke für die Kinder – teils gekauftes oder selbstgebautes Spielzeug, wenn das Geld knapp war, aber auch allerlei Nützliches wie Handschuhe oder Socken.

Die Weihnachtsausstellung des Industriemuseums Geschichtswerkstatt Herrenwyk Bescherung unterm Weihnachtsbaum – Eine Zeitreise durch die Welt der Weihnachtsgeschenke für Kinder zeigt weihnachtliche Gabentische für Kinder durch die letzten 120 Jahre bis in die Gegenwart. Das 20. Jahrhundert war ein bewegtes Jahrhundert mit Höhen und Tiefen, mit Turbulenzen und politischen Umbrüchen, mit entbehrungsreichen und goldenen Zeiten. In den Gabentischen von gestern bis heute spiegeln sich Notzeiten und Überschwang wider.

In kleinen, drapierten Szenen wird in der Ausstellung das wirtschaftliche Auf und Ab innerhalb der letzten hundert Jahre deutlich, vom aufwendig oder einfachen selbstgebauten Holz- und Blechspielzeug bis hin zur Massenware billigen Plastikspielzeugs, von der künstlerisch anmutenden Puppe über die Puppe aus Stoffresten oder Pappmaschee bis hin zur Puppe aus Weichplastik mit Kleidung aus Kunststoffen in schreienden Farben und mit nichtssagenden Gesichtern. Einblicke in die Welt modernen Spielzeugs  – häufig eine Welt aus Plastik und elektrischem Lichterglanz – rundet die Ausstellung ab.

Öffnungszeiten des Museums:
01.01. – 31.12.
Fr 14:00 – 17:00 Uhr
Sa und So 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 4 €, Ermäßigte und Kinder 2 €

Ort: Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Kokerstr. 1-3, 23569 Lübeck
www.geschichtswerkstatt-herrenwyk.de

Foto © Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk


noch bis 11. Februar 2018

“Scratch My Back”
Hans-Meid-Preisträgerin 2017 Line Hoven und Hochschulwettbewerb Illustration

Dachs © Line HovenBildende Kunst, Literatur und die Verbindung von beiden spielen in Lübecks Museumslandschaft traditionell eine wichtige Rolle. In der Buchillustration finden beide künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten idealerweise zusammen.

Die neue Sonderausstellung der Lübecker Kunsthalle St. Annen Scratch My Back Hans-Meid-Preisträgerin 2017 Line Hoven und Hochschulwettbewerb für Illustration bietet vielfältige Einblicke in die Welt der Buchillustration.

In einem Querschnitt durch die moderne, aber auch historische Illustrationskunst werden Werke der aktuellen Hans-Meid-Preisträgerin 2017 Line Hoven, aller Nominierten im Hochschulwettbewerb zur Buchillustration der Hans-Meid-Stiftung sowie Beispiele der Illustrationskunst von Hans Meid aus dem frühen 20. Jahrhundert gezeigt.

Um die ungeheure Bandbreite illustratorischer Arbeiten vor Augen zu führen, werden zudem Werke des Preisträgers 2015, Lars Henkel, ausgestellt.

Die Präsentation zum Hans-Meid-Preis findet in diesem Jahr erstmals in Lübeck statt.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag
01.04. – 31.12.2017: 10:00 – 17:00 Uhr
01.01. – 31.03.1018: 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 7,- €
Ermäßigte 3,50 €
Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren 2,50 €
Kinder unter 6 Jahren frei

Ort: Kunsthalle St. Annen, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
www.kunsthalle-st-annen.de

Foto © Line Hoven


noch bis 11. Februar 2018

DIE KUNST DES SELBSTPORTRÄTS XII
Sammlung Leonie von Rüxleben
Von Meid bis Z

Hans Meid - 1883 Pforzheim – 1957 Ludwigsburg - Selbstbildnis, 1917, Radierung, Kaltnadel, Kupferdruckkarton - Sammlung Leonie von Rüxleben © Kunsthalle St. Annen/die LÜBECKER MUSEENBereits zum 12. Mal präsentiert die Kunsthalle eine Ausstellung zur Sammlung Leonie von Rüxleben.

Über einen Zeitraum von fast vier Jahrzehnten hat Leonie Freifrau von Rüxleben (1920– 2005) etwa 1300 Selbstporträts von Künstlern gesammelt, darunter Selbstbildnisse von Heinrich Vogeler, Max Liebermann, Oskar Kokoschka, Max Slevogt, Horst Janssen oder Ernst Ludwig Kirchner.

Die umfangreiche Sammlung wurde den Lübecker Museen 2004 geschenkt und ist seitdem jährlich in einer Ausstellung in der Kunsthalle St. Annen zu sehen.

In diesem Jahr steht die Ausstellung unter dem Titel „Von Meid bis Z“. Den Auftakt für die diesjährige Ausstellung bildet dabei ein Selbstbildnis Hans Meids, Namensgeber des Hans-Meid-Preises für Buchillustration, dessen Preisträger in der zeitgleichen Ausstellung Scratch My Back präsentiert werden.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag
01.04. – 31.12.2017: 10:00 – 17:00 Uhr
01.01. – 31.03.1018: 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 7,- €
Ermäßigte 3,50 €
Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren 2,50 €
Kinder unter 6 Jahren frei

Ort: Kunsthalle St. Annen, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
www.kunsthalle-st-annen.de

Foto © Kunsthalle St. Annen/die LÜBECKER MUSEEN


noch bis 01. April 2018

Ringelnatz: Kunst und Komik

Ringelnatz, Das Urtier © Joachim Ringelnatz-Museum CuxhavenDie Gedichte von Joachim Ringelnatz erfreuen sich seit mehr als 100 Jahren ungebrochener Beliebtheit.

1883 wird der Lyriker als Hans Bötticher im sächsischen Wurzen geboren. Als er seine Verse mit 25 Jahren zum ersten Mal in der Münchener Künstlerkneipe Simplicissimus auf der Bühne vorträgt, ist das Publikum von seinem anarchischen Sprachwitz sofort gebannt. Legendär wird später seine Bühnenfigur des Matrosen Kuttel Daddeldu.

Anders als seine Lyrik ist das bildkünstlerische Werk des reisenden Artisten, als der er sich selbst bezeichnet, deutlich weniger bekannt. Bereits 1905 beginnt er während einer Ausbildung zum Kaufmann in Hamburg erste Ölbilder zu malen. Ab 1922 wendet Ringelnatz sich intensiv der Malerei zu.

Die neue Sonderausstellung Ringelnatz: Kunst und Komik, die ab Sonntag, 10. September 2017, im Lübecker Günter Grass-Haus zu sehen sein wird, nimmt die Malerei als Ausgangspunkt, um der komplexen Persönlichkeit des Künstlers Ringelnatz nachzuspüren, der in seinen Bildern die Absurdität und Zerrissenheit einer sich im Wandel begriffenen Gesellschaft zu bannen versucht.
So öffnet die Ausstellung dem Publikum ein Fenster in die Welt des enigmatischen Artisten und setzt den zu Unrecht meist auf seine humoristischen Verse reduzierten Künstler in Bezug zu den gesellschaftlichen Entwicklungen und künstlerischen Strömungen der 1920er-Jahre. Insgesamt werden rund dreißig Aquarelle, Zeichnungen und Ölgemälde gezeigt.

Die in der Ausstellung Ringelnatz: Kunst und Komik gezeigten Werke sind u. a. Leihgaben des Joachim Ringelnatz-Museums Cuxhaven, das parallel zur Ausstellung im Günter Grass-Haus Werke von Günter Grass als Leihgaben erhält und in der Schau Plappernde Fundsachen präsentiert.

Öffnungszeiten:
01.04. – 31.12.2017
Montag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

01.01. – 31.03.2018
Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 7,- €
Ermäßigte 3,50 €
Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren 2,50 €
Kinder unter 6 Jahren frei

Ort: Günter Grass-Haus, Glockengießerstraße 21, 23552 Lübeck
www.grass-haus.de


noch bis 15. April 2018

»Im Westen nichts Neues«
Remarques Roman in Text und Bild

Nebel - Im Westen nichts Neues © Peter EickmeyerAb dem 25. Januar 2018 zeigt das Literaturmuseum die Ausstellung „Im Westen nichts Neues“ – Remarques Roman in Text und Bild in Kooperation mit dem Erich Maria Remarque-Friedenszentrum.

Im Westen nichts Neues“ gilt als der zentrale Antikriegsroman des 20. Jahrhunderts. Seine Aktualität hat er nicht eingebüßt:
100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs bietet der Roman immer noch Anlass für die Beschäftigung mit den Leiden des Krieges.

Die Ausstellung zeigt neben Remarques Roman auch eine moderne Interpretation von „Im Westen nichts Neues“:
Originalgrafiken aus Peter Eickmeyers gleichnamiger Graphic Novel (2014). Dieser Zugang ermöglicht neue Perspektiven auf den Klassiker, vertieft wesentliche Aspekte und macht die historischen Ereignisse auf andere Weise erfahrbar als der Roman.

Öffnungszeiten:
01.01. – 31.01.2018
Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

01.02. – 31.03.2018
Montag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

01.04. – 31.12.2018
Montag – Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 7 €, Ermäßigte 3,50 €, Kinder 2,50 €

Ort: Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, 23552 Lübeck
www.buddenbrookhaus.de

Foto © Peter Eickmeyer


01. – 28. Februar 2018

Gunnar Asmus
STEP BY STEP

Step by Step © Gunnar AsmusDer Hobbyfotograf Gunnar Asmus aus Malente stellt vom 01. bis 28. Februar 2018 im Bistro des Bahnhofs Plön einige besondere Exponate seines Schaffens aus.

Gunnar Asmus widmet sich seit vielen Jahren dem Hobby der Fotografie. Früher, auf Fernreisen überwiegend dokumentarisch. Seit einigen Jahren am liebsten in der örtlichen Umgebung Malentes oder in Schleswig-Holstein, um sich der Landschafts- und Naturfotografie zu widmen.

In Plön stellt Asmus 14 Fotografien von Treppenhäusern Hamburgs im Großformat als fine-Art-print aus. Diese Treppenhäuser sind in historischen Kontorhäusern oder in modernen Bürohäusern der Metropole zu finden.

Nachdem die Tradition der reinen Kaufmannshäuser mit dem Ende des 19 Jh. ausgedient hatte und die Waren nur noch in der Speicherstadt gelagert wurden, blieb allein das Büro übrig. Kontor genannt, abgeleitet vom französischen „comptoir“ hier ging es nur noch um Zahlgeschäfte. Anfangs des 20. Jh. entstanden die heutigen Kontorhäuser Hamburgs, einschließlich des bekannten Chile-Hauses. Im Jahr 2015 wurde das Kontorhausviertel und die Speicherstadt Hamburgs zum UNESCO Weltkulturerbe anerkannt.

Seit drei Jahren ist Asmus immer wieder auf der Suche nach ihm unbekannten Treppenhäusern. Oft vermutet er durch die Architektur der Häuser einen entsprechenden „Schatz“ hinter den Mauern. Dabei wird er noch heute oft von einem Concierge begrüßt und erhält meistens die Erlaubnis diese Architektur ins Bild zu setzen.

Asmus besucht auch immer wieder ihm bereits bekannte Treppenhäuser, um sie anders in Szene zu setzen. Meistens in Farbe, aber auch in schwarz-weiß, mal mit Personen, mal ohne, mal von unten und mal von oben.   Personen geben der Architektur Leben, menschlos wirken sie wie Kunstwerke.

Auch in der Landschafts- und Naturfotografie setzt der Künstler auf eine kreative und nicht auf eine dokumentarische Präsentation. Die Fotos werden in dem Umfang digital bearbeitet, wie sie in früheren Jahren entwickelt wurden. Das Fotografieren steht deutlich im Vordergrund, nicht die Bildbearbeitung.

Diesen Ansatz vermittelt Asmus auch im Kurs „Kreatives Fotografieren“ an der Volkshochschule Eutin oder in Wochenendworkshops „Natur erleben und festhalten“. Für nähere Informationen besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme (Gunnar.Asmus@t-online.de).

Am 02. Februar 2018, in der Zeit von 14:00 bis 16:30 Uhr wird Gunnar Asmus in den Ausstellungsräumen anwesend sein, um sich mit Interessierten  über seine Werke und die Fotografie auszutauschen.

Öffnungszeiten:
Mo – Fr von 06:00 – 16:30 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Tourist Info Großer Plöner See, Bahnhofstrasse 5, 24306 Plön

Foto © Gunnar Asmus


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