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Ausstellungen Travemünde und
Schleswig-Holstein April 2018

 

noch bis 01. April 2018

Ringelnatz: Kunst und Komik

Ringelnatz, Das Urtier © Joachim Ringelnatz-Museum CuxhavenDie Gedichte von Joachim Ringelnatz erfreuen sich seit mehr als 100 Jahren ungebrochener Beliebtheit.

1883 wird der Lyriker als Hans Bötticher im sächsischen Wurzen geboren. Als er seine Verse mit 25 Jahren zum ersten Mal in der Münchener Künstlerkneipe Simplicissimus auf der Bühne vorträgt, ist das Publikum von seinem anarchischen Sprachwitz sofort gebannt. Legendär wird später seine Bühnenfigur des Matrosen Kuttel Daddeldu.

Anders als seine Lyrik ist das bildkünstlerische Werk des reisenden Artisten, als der er sich selbst bezeichnet, deutlich weniger bekannt. Bereits 1905 beginnt er während einer Ausbildung zum Kaufmann in Hamburg erste Ölbilder zu malen. Ab 1922 wendet Ringelnatz sich intensiv der Malerei zu.

Die neue Sonderausstellung Ringelnatz: Kunst und Komik, die ab Sonntag, 10. September 2017, im Lübecker Günter Grass-Haus zu sehen sein wird, nimmt die Malerei als Ausgangspunkt, um der komplexen Persönlichkeit des Künstlers Ringelnatz nachzuspüren, der in seinen Bildern die Absurdität und Zerrissenheit einer sich im Wandel begriffenen Gesellschaft zu bannen versucht.
So öffnet die Ausstellung dem Publikum ein Fenster in die Welt des enigmatischen Artisten und setzt den zu Unrecht meist auf seine humoristischen Verse reduzierten Künstler in Bezug zu den gesellschaftlichen Entwicklungen und künstlerischen Strömungen der 1920er-Jahre. Insgesamt werden rund dreißig Aquarelle, Zeichnungen und Ölgemälde gezeigt.

Die in der Ausstellung Ringelnatz: Kunst und Komik gezeigten Werke sind u. a. Leihgaben des Joachim Ringelnatz-Museums Cuxhaven, das parallel zur Ausstellung im Günter Grass-Haus Werke von Günter Grass als Leihgaben erhält und in der Schau Plappernde Fundsachen präsentiert.

Öffnungszeiten:
01.04. – 31.12.2017
Montag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

01.01. – 31.03.2018
Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 7,- €
Ermäßigte 3,50 €
Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren 2,50 €
Kinder unter 6 Jahren frei

Ort: Günter Grass-Haus, Glockengießerstraße 21, 23552 Lübeck
www.grass-haus.de


noch bis 07. April 2018

Einblicke 2018
Jahresschau der Künstler des Vereins Defacto Art e. V.

Aquarell © Klaus Gunther WieseIn ihrer Galerie  direkt am Wasser der Trave, Herz an Herz mit dem alten Holstentor stellen die Defacto – Künstler ihre künstlerische Weltsicht in vielfältiger Weise zur Schau.

Fotografen, Acrylmaler, Aquarellisten, Bildhauer in Holz, Stein und Eisen, Installationsexperten und Zeichner schaffen ein hochinteressantes Kaleidoskop.

Öffnungszeiten:
samstags und sonntags 11:00 – 16:00 Uhr
donnerstags und freitags 15:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Kunsttankstelle, Wallstraße 3-5, 23560 Lübeck
www.defacto-art.de

Foto © Klaus Gunther Wiese


noch bis 15. April 2018

»Im Westen nichts Neues«
Remarques Roman in Text und Bild

Nebel - Im Westen nichts Neues © Peter EickmeyerAb dem 25. Januar 2018 zeigt das Literaturmuseum die Ausstellung „Im Westen nichts Neues“ – Remarques Roman in Text und Bild in Kooperation mit dem Erich Maria Remarque-Friedenszentrum.

Im Westen nichts Neues“ gilt als der zentrale Antikriegsroman des 20. Jahrhunderts. Seine Aktualität hat er nicht eingebüßt:
100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs bietet der Roman immer noch Anlass für die Beschäftigung mit den Leiden des Krieges.

Die Ausstellung zeigt neben Remarques Roman auch eine moderne Interpretation von „Im Westen nichts Neues“:
Originalgrafiken aus Peter Eickmeyers gleichnamiger Graphic Novel (2014). Dieser Zugang ermöglicht neue Perspektiven auf den Klassiker, vertieft wesentliche Aspekte und macht die historischen Ereignisse auf andere Weise erfahrbar als der Roman.

Öffnungszeiten:
01.01. – 31.01.2018
Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

01.02. – 31.03.2018
Montag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

01.04. – 31.12.2018
Montag – Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 7 €, Ermäßigte 3,50 €, Kinder 2,50 €

Ort: Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, 23552 Lübeck
www.buddenbrookhaus.de

Foto © Peter Eickmeyer


noch bis 21. Mai 2018

Thomas Judisch:
Ein Gast und viele Musen

Thomas Judisch Das letzte Abendmahl, 2014, Latexdruck auf PVC, courtesy the artistDer Bildhauer Thomas Judisch (*1981) ist ein Agent des Unscheinbaren und des Alltäglichen. Selbst Einwegprodukte erfahren eine künstlerische Aufwertung, indem er sie aus wertvollen Materialien nachformt. Nun schleust Judisch eigene Arbeiten in die Beletage von Schloss Eutin ein, kommentiert barocke Raumsituationen oder einzelne Sammlungsobjekte.

Entstanden ist so ein abwechslungsreicher Rundgang, bei dem die Besucher mal augenzwinkernde, mal überraschende Gegenüberstellungen erwarten, die das historische Inventar in ein gegenwärtiges Licht rücken.

Die Ausstellung begleitet die letzten Wochen der Sammlungspräsentation in ihrer jetzigen Form, bevor der Südflügel für die Neugestaltung geschlossen wird.

Kuratorenführung mit Susanne Petersen
Freitag, 6. April, 27. April, 18. Mai, 16:00 Uhr
4 € zzgl. Eintritt

Kinderführung
Freitag, 4. Mai, 14:00 Uhr
4 € zzgl. Eintritt

Führung mit Thomas Judisch
Internationaler Museumstag, 13. Mai, 15:00 Uhr
Eintritt frei, Führung 4 €

Künstlergespräch
Pfingstsonntag, 20. Mai, 14:00 Uhr
8 €, ermäßigt 4 €

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 8,- €
ermäßigt 4,- €
mit ostseecard* oder Eintrittskarte Ostholstein-Museum 7,- €
Kinder bis 6 Jahre frei
Kinder und Jugendliche 6 – 18 Jahre 2,- €
Familie (2 Erwachsene und Kinder) 16,- €

Ort: Schloss Eutin, Schlossplatz 5, 23701 Eutin
www.schloss-eutin.de

www.thomasjudisch.com


noch bis 26. Mai 2018

Pop-up
Aufklappbücher in der Eutiner Landesbibliothek

Pop-up – Aufklappbücher © Eutiner LandesbibliothekAb dem 01. Februar 2018 wird in den Flurvitrinen der Eutiner Landesbibliothek eine Ausstellung von Pop-up-Büchern und deren Vorläufern gezeigt.

Von 1672 bis in die heutige Zeit stammen die Exponate, wobei die Bestände der Bibliothek durch Leihgaben aus Privatbesitz ergänzt wurden.

Öffnungszeiten:
Di und Fr 09:30 – 18:00 Uhr
Mi und Sa 09:30 – 13:00 Uhr
Do 09:30 – 19:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Eutiner Landesbibliothek, Schlossplatz 4, 23701 Eutin
www.lb-eutin.de

Flyer » www.lb-eutin.de/fileadmin/eutin/Popup-Flyer_r.pdf «


noch bis 27. Mai 2018

Gute Qualität muss wachsen –
Landleben in Schleswig-Holstein damals und heute

G. Küntzel auf dem Pferd 1950 © privatLandwirtschaft bedeutet noch immer harte Arbeit, manchmal sogar den Kampf um die Existenz.

Das Thema Landwirtschaft beschäftigt den Künstler und Fotografen Rainer Wiedemann seit vielen Jahren: Insbesondere das Sterben der Bauernhöfe ist dem Besitzer eines Resthofs in Kronsforde ein Anliegen. So hat er früh begonnen, den Wandel in der Landwirtschaft in seiner unmittelbaren Umgebung fotografisch zu dokumentieren und in Ausstellungen und Publikationen zu verarbeiten.

In der Wanderausstellung Gute Qualität muss wachsen – Landleben in Schleswig-Holstein damals und heute im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk präsentiert Rainer Wiedemann Tafeln mit Fotografien, darunter historische Aufnahmen und eigene Arbeiten, erläutert durch beigefügte Texte, in Begleittexten in Form von Heften und im einem gleichnamigen Buch. Diese erzählen die persönlichen Lebensgeschichten von 50 Landwirten aus dem Schleswig-Holsteinischen Raum – Ergebnisse einer 6-jährigen Recherchearbeit – und bilden so vielfältig und mit kritischem Blick technische, strukturelle und soziale Veränderungen in der Landwirtschaft ab. Rainer Wiedemann kuratiert diese Wanderausstellung selbst.

Der Kunsterzieher und Künstler Rainer Wiedemann (geb. 1946) – als Maler, Zeichner, Fotograf und Bildhauer tätig – ist in der Lübecker Kunstszene bereits seit den 1970er Jahren aktiv. Seit 1974 ist er Mitglied in der Gemeinschaft Lübecker Künstler e. V., leitete während zwei Amtsperioden die Gemeinschaft als 1. Vorsitzender und engagierte sich bis 2016 über viele Jahre im Arbeitsausschuss. Parallel arbeitete er als Kunsterzieher an Lübecker Gymnasien. „Als Realist beschäftige ich mich inhaltlich mit landwirtschaftlichen, gesellschaftspolitischen und -kritischen Themen“, so Rainer Wiedemann zu seinem Interesse am Wandel in der Landwirtschaft. Seine Arbeiten veröffentlichte er in einer Dokumentation Kronsforde, 1996, und in den Büchern “Das lange Ende von Flender“, 2010, und “Die letzte Klappe“, 2011, die jeweils auch von Ausstellungen begleitet wurden. Beide letztgenannten Bücher beinhalten neben historischen Teilen eine große Anzahl von Interviews mit Politikern, Bürgern, Ingenieuren etc. und einen umfangreichen Bildanteil.

2011 begann die Arbeit an einem Buchprojekt, das die Lebensgeschichten von Bauern aus Schleswig-Holstein in Wort und Bild einfangen sollte. Für das Buchprojekt befragte Wiedemann 50 Bauern und in der Landwirtschaft tätige Personen und bebilderte deren Lebensberichte mit Fotografien. Es sind Geschichten von Landwirten aus ganz Schleswig-Holstein, etwa die Hälfte aus der näheren Umgebung von Lübeck. Nach einer 6-jährigen Arbeits- und Recherchephase konnte das Buch „Gute Qualität muss wachsen – Landleben in Schleswig-Holstein damals und heute“ 2017 im Wachholtz-Verlag veröffentlicht werden. Die Vielfalt der Fotos und die kritische Betrachtung des strukturellen und gesellschaftlichen Wandels in der Landwirtschaft führten dazu, dass Rainer Wiedemann zeitgleich eine gleichnamige Ausstellung in seiner Galerie eröffnete, um dem Materialumfang gerecht werden und das Buchprojekt durch eine kritische Betrachtung der landwirtschaftlichen Entwicklungen ergänzen zu können. Die Ausstellung Gute Qualität muss wachsen – Landleben in Schleswig-Holstein damals und heute ist nun als Wanderausstellung im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk zu sehen.

Die Ausstellung thematisiert viele der bekannten Veränderungen in der schleswig-holsteinischen Landwirtschaft wie diverse Strukturwandel, Umwälzungen und technische Erneuerungen und deren oft problematische Folgen. Dabei werfen die Ausstellung und die begleitenden Texte einen Blick zurück: Dieser thematisiert auch die Zeit der Landwirtschaftspolitik in den Kriegsjahren und Nachkriegsjahren inklusive der Situation vieler Flüchtlinge, die in Schleswig-Holstein aufgenommen werden mussten.
Gleichzeitig werden auch aktuelle Themen – die Milchkrise, Massentierhaltung und die Hinwendung zur ökologischen Landwirtschaft – in Bildern und Texten aufgegriffen.

Eine Vielzahl historischer Aufnahmen stammt aus den Alben und Sammelkisten von Landwirten. Alle weiteren Aufnahmen hat Rainer Wiedemann im Laufe der Jahre seit 1976 bis heute selbst angefertigt. „Die Ausstellung ist didaktisch konzipiert: Mit ihrem Bilderreichtum und wissenswerten Texten ist sie auch für Familien mit ihren Kindern, die in der Stadt wohnen, interessant und unterhaltsam“, so Rainer Wiedemann. Das umfangreich bebilderte, gleichnamige Buch „Gute Qualität muss wachsen“ flankiert und ergänzt die Ausstellung. Das Museum der vergessenen Arbeit in Steinhorst stellte Herrn Wiedemann eine Reihe historischer Geräte zur Verfügung, die als Objekte die Bild- und Textdarstellungen an den Wänden der Geschichtswerkstatt – greif- und anfassbar – positiv ergänzen.

Öffnungszeiten:
freitags 14:00 – 17:00 Uhr
samstags und sonntags 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 4,- €, Ermäßigte 2,- €
Kinder und Jugendliche (ab 6 J.) 2,- €
Gruppenführung Erwachsene 25,- € zzgl. Eintritt pro Person

Ort: Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Kokerstraße 1-3, 23569 Lübeck
www.geschichtswerkstatt-herrenwyk.de

www.rainer-wiedemann.de


noch bis 31. Mai 2018

Neustadt und die Bäderbahn

Eröffnung der Bäderbahn am 31. Mai 1928 in Neustadt in Holstein © zeiTTor Die Bäderbahn verbindet Neustadt mit Lübeck seit 1928.

Die Sonderausstellung gibt einen Einblick in die Geschichte der Bäderbahn, aber auch über die Entwicklung des Neustädter Bahnhofes und seiner Lokomotiven und Züge.

Erdacht und umgesetzt wurde die Ausstellung von Hans-Harald Kloth, einem versierten Kenner der Materie, der es versteht, die historischen Zusammenhänge spannend anhand von ausgesuchten Exponaten zu präsentieren.

Die Ausstellung findet vom 25.03. bis 31.05.2018 während der Museumsöffnungszeiten statt.

Öffnungszeiten:
November bis Ostern:
Samstag und Sonntag 14:00 – 16:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Ostern bis Oktober:
Dienstag – Samstag 10:30 – 17:00 Uhr
Sonn- und Feiertage 14:00 – 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Eintritt: frei

Ort: zeiTTor – Museum der Stadt Neustadt in Holstein, Haakengraben (für das Navi: Vor dem Krempertor) 2-6, 23730 Neustadt
www.zeittor-neustadt.de


noch bis 16. September 2018

BodenSchätze – Geschichte(n) aus dem Untergrund

Bodenschätze © VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH – Museum und Park KalkrieseMitmachAustellung für die ganze Familie

Bei der großen Mitmach-Ausstellung BodenSchätze – Geschichten(n) aus dem Untergrund geht es vom 11.3.2018 bis zum 16.09.2018 im Museum für Natur und Umwelt rund um den Boden. Die Schau wurde von „VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH – Museum und Park Kalkriese“ konzipiert und ist ein Vergnügen für die ganze Familie. Sie richtet sich an „Feldforscher“, „Bodenkundler“ und „Schatzsucher“ jeden Alters.

Eigentlich ist der Boden das größte Museum der Welt. Nur leider stellt er seine Schätze nicht aus. Um sie zu finden, muss man die Tricks der Profis kennen – und die lernt man in dieser Ausstellung, die als eine ‚Entdeckungsreise‘ in die Welt der Böden konzipiert ist. „Die Ausstellung bietet viel zur praktischen ‚Spurensuche‘ im Archiv der Vergangenheit. Sie ist Beitrag des Museums für Natur und Umwelt zum Stadtjubiläum ‚Lübeck 875 Jahre‘, denn sie verrät spielerisch, anschaulich und unterhaltsam u. a. die Techniken der Archäologie, die auch in der Erforschung unserer Stadtgeschichte benutzt werden“, so Dr. Susanne Füting.

Viele weitere Facetten des Bodens können an den verschiedenen Stationen der Ausstellung selbstständig erkundet werden. So stellen sich sechs typische Böden Deutschlands selbst vor und erzählen von ihrer Bedeutung und Wichtigkeit: Auf ihnen leben wir und bauen Nahrungs- und Futterpflanzen an. Lebendige Böden filtern das Wasser, speichern Schadstoffe und liefern Rohstoffe. Als Bestandteil der Ökosysteme sind Böden Lebensraum für Tiere und Pflanzen und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Biodiversität und zum Klima.

Darüber hinaus gibt die Schau bspw. auch Einblick in die folgenden Themen:

  • was sich alles im Boden erhält
  • wie man Dinge im Boden aus der Luft erkennt
  • wie man mit dem Metalldetektor sucht
  • wie man Tierknochen unterscheidet
  • wie man mit Bäumen Funde datieren kann
  • warum alte Sachen so tief unten liegen
  • wie man herausfindet, welche Pflanzen hier vor 6.000 Jahren wuchsen
  • was Boden mit Kunst zu tun hat
  • und vieles mehr …

Zentrale Stationen sind die große „BodenZauberMaschine“ und die vier Ausgrabungsstellen. Bei Vorführungen der „BodenZauberMaschine“ kann die Entstehung von Boden nachverfolgt werden. Vier verschiedene Grabungs-Stationen sind Teil des Begleitprogramms und führen nach Einweisung und Anleitung in vier Epochen und zu höchst unterschiedlichen spannenden Entdeckungen.

Ein buntes Begleitprogramm und verschiedene Veranstaltungen ergänzen die Mitmach-Ausstellung. Sie werden im Internet und in der Tagespresse verbreitet.

Weitere Bodenschätze:
Thematisch ergänzend zur Ausstellung BodenSchätze – Geschichten(n) aus dem Untergrund werden 10 Erdschichtenbilder von Walter Hähnel gezeigt. Im Erdgeschoss des Hauses gibt es paläontologische Funde und Gesteine aus der Erdgeschichte, darunter die hervorragenden Walfossilien aus Pampau mit einem Alter von etwa 11 Millionen Jahren.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag 09:00 – 17:00 Uhr
Samstag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 6 €, Ermäßigte 3 €, Kinder 2 €
Für Mitglieder des Fördervereins vom Museum für Natur und Umwelt ist die Eröffnungsveranstaltung kostenfrei.

Ort: Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, 23552 Lübeck
www.museum-fuer-natur-und-umwelt.de

Foto © VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH – Museum und Park Kalkriese


08. April 2018

Vernissage
Lilo Müller – “SEIN”
Ausstellung 08.04. – 07.07.2018

Plakat Ausstellung "SEIN" - Lilo Müller im Kolosseum LübeckDie Künstlerin Lilo Müller aus Eutin-Sielbeck stellt ihre großformatigen Acrylbilder im Kolosseum Lübeck aus.

Die diplomierte Künstlerin hat schon vielen „Malbegeisterten“ die abstrakte Acrylmalerei mit Begeisterung vermittelt. Aus ihrer Malschule sind schon einige Künstlerinnen hervorgegangen, die inzwischen einen internationalen Ruf erlangt haben, einige von ihren haben eigene Malschulen eröffnet.

Auch heute noch vermittelt sie den Malschülern und Malschülerinnen die interessante Technik der abstrakten Malerei.

Gedanken von Lilo Müller zu ihren Werken:
Durch genaues Hinschauen erschließt sich eine Welt der Bilder, die abstrakt zu sein scheint, doch im Gegenständlichen wurzelt.
Manchmal sind es Spiegelungen in Schaufensterscheiben in denen sich Bildfragmente übereinander schieben.
In der Natur zeigt sich ein besonderer Reiz im Werden und Vergehen.
Es liegt in allen Dingen ein Zauber, eine Schönheit, die man wahrnehmen muss.
Alles verändert sich, um sich dann neu darzustellen.
Auch wir sind in diesen Prozess eingebunden.
Jetzt schließt sich so der Kreis zu meinen Objekten.
Es sind Lebensbücher, eine Metapher für unsere Vergänglichkeit, Bücher, die nicht mehr lesbar sind, wenn der Sand der Zeit über uns hinweg gegangen ist.
Wir hinterlassen Spuren, z B. Erinnerungen aber auch die sind oft nur noch fragmentartig erhalten, – wenn die Zeit wie Rost sie zerstört – die Zeit lässt sich nicht aufhalten, sich nicht zurückdrehen.
Fragen wir uns, wie gehen wir mit unserer Zeit um.
Eine Aufforderung, inne zu halten und zu überdenken, was wir sind und wer wir sind, Demut zu lernen uns selber nicht so wichtig zu nehmen und mit unseren Mitmenschen liebevoll umzugehen.

Lilo Müller
In Potsdam geboren, studiert sie in Düsseldorf Design.
Sie ist Schülerin von Otto Piene, deutscher Maler des Lichts und Skyart.
1992 gründet Lilo Müller die Malschule in der Galerie „Keller 12“ in Eutin.
Sie hat seit Jahren mit Erfolg Malbegeisterten den Weg zu eigenständiger Kunst gewiesen.
In Kursen werden die Techniken der Acrylmalerei Anfängern wie Fortgeschrittenen nahe gebracht.
Die leichte Handhabe der Acrylfarbe und die Verbindung verschiedener Techniken macht nach Auffassung der Malerin eine große Bandbreite von Ausdrucksformen möglich.
Der Malakt wird zu einem lebendigen Prozess. Dabei entsteht eine Malerei, die dynamisch und expressiv Farben, Formen und Materialien zu Kompositionen in sich vereint

Lilo Müller bietet in ihrem Atelier Samstagskurse von 10:00 – 17:00 Uhr an. Es sind Kurse in denen das Experimentieren groß geschrieben wird.
Die Wochenendkurse am Klingberg Samstag und Sonntag von 09:00 – 17:00 Uhr sind Kurse für das große Format.
In beiden Kursen arbeiten Anfänger und Fortgeschrittene  gemeinsam.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass beide Seiten davon profitieren.
Wer an den Malkursen teilnehmen möchte, melde sich bitte an bei:
Lilo Müller, An der Aue 6, 23701 Eutin-Sielbeck, Tel. 04521 5571

Öffnungszeiten:
zu den Veranstaltungen im Kolosseum

Sonntag 11:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Kolosseum, Kronsforder Allee 25, 23560 Lübeck

www.lilo-mueller.de


15. April 2018

Vernissage
IN SZENE GESETZT
George Bernard Shaw und die Fotografie
Ausstellung 16.04. – 09.10.2018

George Bernard Shaw - Lillah McCarthy © National TrustErstmals in Deutschland zeigt das Günter Grass-Haus die Fotografien des Literaturnobelpreisträgers und Oscar-Gewinners George Bernard Shaw.

Ab dem 16. April 2018 präsentiert das Literaturmuseum die neue Sonderausstellung In Szene gesetzt. George Bernard Shaw und die Fotografie.

George Bernard Shaw (1856–1950) ist bekannt für sein dramatisches Werk, das über 50 Theaterstücke umfasst. Darüber hinaus gilt er als eine der meistfotografierten Berühmtheiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Shaw ist jedoch nicht nur ein beliebtes Motiv für Fotografen, er fotografiert auch selbst. 1898, im Alter von 42 Jahren, greift er erstmals zur Kamera: Der Fotoapparat ist fortan sein ständiger Begleiter. Die Ausstellung und der begleitende Katalog präsentieren ausgewählte Bilder aus dem rund 20.000 Aufnahmen umfassenden Nachlass.

George Bernard Shaw (geb. 1856, gest. 1950) hat als Dramatiker, Politiker und Satiriker des 20. Jahrhunderts internationale Berühmtheit erlangt. Der gebürtige Ire erhält 1925 den Nobelpreis für Literatur. 1939 wird ihm der Oscar für das beste Drehbuch für die Verfilmung seiner Komödie ‚Pygmalion‘ verliehen. Das Stück wird später die Grundlage für das Musical und den Film ‚My Fair Lady‘ bilden. Sein Ruf als bärbeißiger Kritiker und Provokateur, gefragter Interviewpartner und Redner, sein markantes Erscheinungsbild ebenso wie sein Talent zur Selbstinszenierung tragen zu seiner Omnipräsenz in den Medien des 20. Jahrhunderts bei. Zeitlebens ist der Atheist, Pazifist und Sozialist ein gefragter Interviewpartner, Redner und Kommentator. Wenn künftige Generationen einst in den Ruinen Londons graben würden, so spottet der mit Shaw befreundete Schriftsteller H. G. Wells, würden sie „Fotografien, mehr Fotografien und noch mehr Fotografien von Shaw” zutage fördern.

1898 wendet sich Shaw der Fotografie zu: Der Fotoapparat ist fortan sein fortwährender Begleiter, eine Art visuelles Notizbuch, mit dem er Menschen und Orte festhält. Als enthusiastischer Amateur experimentiert Shaw – insbesondere im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts – mit Licht und Schatten, Schärfe und Unschärfe, mit Komposition und mit Farbe. Dabei dient ihm die Fotografie auch als Mittel, um seine eigene künstlerische Position zu finden. In zahlreichen Bildern zitiert und kommentiert er literarische, dramatische und bildkünstlerische Ausdrucksformen. In seinen Posen zeigt sich Shaw als Schauspieler und als Regisseur zugleich. Seine Beschäftigung mit der Fotografie ist zugleich aufschlussreich für seine Lebenshaltung: Als ‚Kunst der Zukunft‘ spricht der Sozialist Shaw ihr die Fähigkeit zu, durch die wirklichkeitsgetreue Wiedergabe und Unvoreingenommenheit in der Abbildung als gesellschaftsverändernde Kraft agieren zu können. Zugleich dient die Fotografie Shaw als Medium seiner Selbstinszenierung: „Sie ermöglicht Shaw, in die verschiedenen Rollen zu schlüpfen, denen er als Autor, Journalist oder Redner in der Öffentlichkeit gerecht werden muss. Shaw nutzt die Fotografie, um sich mit dem Kürzel G.B.S. als eine erfolgreiche globale Marke zu etablieren“, so der Kurator der Ausstellung, Philipp Bürger.

Die Ausstellung In Szene gesetzt. George Bernard Shaw und die Fotografie zeigt ausgewählte Bilder aus dem über 20.000 Aufnahmen umfassenden Nachlass Shaws. Präsentiert werden seine facettenreichen Selbstdarstellungen, Landschaftsaufnahmen sowie Porträts von politischen Weggefährten, Schauspielern, Künstlern und Autoren. Die Bilder zeigen Shaw als Modell für bildende Künstler wie Auguste Rodin, der eine Büste von ihm schuf, und Shaw kommt als Kunstkritiker zu Wort. Die Fotos bieten Einblicke in sein Privatleben und zeigen die vielen Gesichter der öffentlichen Figur ‚G.B.S.‘, die Shaw als Meister der Selbstinszenierung selbst erschaffen hat. Auch deshalb animiert eine ‚Selfie-Station‘ die Ausstellungsbesucher, Selbstporträts in der berühmten ‚Denker‘-Pose von Rodin zu machen, in der sich Shaw fotografieren ließ. So wie Shaw den „Denker“, können die Besucher Shaw als Meister der Selbstinszenierung nachvollziehen. Das Foto von sich selbst können die Gäste mit nach Hause nehmen.

Der begleitende Katalog zur Ausstellung In Szene gesetzt. George Bernard Shaw und die Fotografie kostet 5,- €.

Vernissage
Die Schauspielerin Barbara Nüsse (Thalia Theater, Hamburg) liest aus dem Werk Shaws.
Im Anschluss an die Lesung erläutert der Kurator Philipp Bürger die Ausstellung.
Im Anschluss gibt es einen Empfang im Museumsgarten mit Musik von DJ David Cochius und Waffeln von der Manufaktur ‚Magic Waffel‘.

Öffnungszeiten:
Montag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Sonntag 16:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: 9,- €, ermäßigt 7,- €
Karten sind im Museumsshop unter Tel. 0451 122 42 30 erhältlich.

Ort: Günter Grass-Haus, Glockengießerstraße 21, 23552 Lübeck
www.grass-haus.de


20.  April 2018

Vernissage
Fotoausstellung “Blickpunkt Ostsee”
Ausstellung 21. – 29.04.2018

Plakat Ausstellung "Blickpunkt Ostsee" in der Kunsttankstelle LübeckWolfgang Blockus und Detlef Radenbach, beide Mitglieder von „Defacto-Art“, haben ein gemeinsames Thema: das Meer.
Die ungewohnte Sicht auf das Wasser und die Küste zeigt die Vielseitigkeit eines manchmal eintönig erscheinenden Motivs.

Mit unterschiedlichen Perspektiven vertreten die Fotografen eigene Positionen:
Während Detlef Radenbach in seinen Bildern, die an der Ostsee und am Mittelmeer entstanden sind, grafisch Wasser und Horizonte mit klaren Linien trennt oder den Wellenschlag in der Bewegung erstarren lässt, ist der Blick von Wolfgang Blockus auf die Küste gerichtet. In Makroaufnahmen zeigt er Strukturen und Farbkompositionen des Brodtener Steilufers und der finnischen Schären.

Öffnungszeiten: 
Donnerstag – Sonntag 14:00 – 19:00 Uhr

Freitag 19:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Kunsttankstelle, Wallstraße 3-5, 23560 Lübeck
www.defacto-art.de


22. April 2018

Ausstellungseröffnung
Klassiker der Fotografie
Editionen der griffelkunst
Ausstellung 22.04. – 26.08.2018

Paul Nougé, Les spectateurs (La naissance de l'Objet), 1929-1930, Edition der griffelkunst, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018In der Zeit vom 22. April bis 26. August 2018 zeigt das Ostholstein-Museum in Eutin unter dem Titel „Klassiker der Fotografie“ rund 90 Exponate aus der Sammlung historischer Foto-Editionen der griffelkunst, die die Besucher in die Zeit der beginnenden Auseinandersetzung  mit der Fotografie als Kunstmedium führen.

Mit drei „Rayographien“ von Man Ray aus den Jahren 1921/23 legte die griffelkunst 1978 den Grundstein für diesen neuen Editionsschwerpunkt, der mittlerweile mehr als 300 Fotografien umfasst. Die Auswahl der edierten Arbeiten stellt in besonderer Weise Pioniere der Fotografie-Geschichte vor und entfaltet damit ein vielschichtiges Bild der experimentellen, künstlerischen Fotografie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die Ausstellung „Klassiker der Fotografie“ zeigt eine umfangreiche Auswahl dieser edierten Fotografien, in denen die Sammlungsschwerpunkte Neues Sehen, Neue Sachlichkeit, Surrealismus und russischer Konstruktivismus sowie sozialdokumentarische Fotografie präsentiert werden.

Beginnend mit den „Künstler-Fotografen“, also jenen Autoren wie Man Ray und László Moholy-Nagy, die neben den traditionellen Gattungen zunehmend auch die Fotografie zu ihrem Medium erklärten, schließen sich stilbildende Künstler wie René Magritte, Alexander Rodtschenko, Germaine Krull, August Sander, WOLS oder Heinrich Zille an. Deren Arbeiten beleuchten in den Genres Akt und Porträt, Stillleben und Stadtansichten, Journalismus und frühe angewandte Fotografie alle wichtigen Tendenzen der Fotografie des 20. Jahrhunderts.

Die griffelkunst mit Sitz in Hamburg ist ein gemeinnützig arbeitender Kunstverein, der seinen heute ca. 4.400 Mitgliedern seit 1925 zeitgenössische Druckgrafik zum Selbstkostenpreis anbietet mit dem Ziel, relevante künstlerische Positionen und die unmittelbare Auseinandersetzung mit Originalwerken zu fördern. Die Griffelkunst-Vereinigung versteht sich dabei als Multiplikator wichtiger zeitgenössischer Positionen und als eine Art „Sammlerschule“; in der Vergangenheit wurde sie immer wieder auch von etlichen etablierten Künstlern wie z. B. Gerhard Richter, Sigmar Polke, Joseph Beuys, Dieter Roth, Peter Doig, Matt Mullican, Jenny Holzer oder David Tremlett unterstützt.

Nach der Begrüßung durch den Kreispräsidenten, Herrn Ulrich Rüder, vom Kreis Ostholstein wird Herr Dr. Dirk Dobke, Geschäftsführer der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e. V., in die Ausstellung einführen.

Die Ausstellung wird musikalisch begleitet von Kerstin Krieger (Piano) und Mathis Samson (Trompete) von der Kreismusikschule Ostholstein.

Öffnungzeiten:
Dienstag – Sonntag/Feiertag 11:00 – 17:00 Uhr

Sonntag 11:30 Uhr

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 2,50 €

Ort: Ostholstein-Museum, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © VG Bild-Kunst, Bonn 2018


26. April – 14. Juni 2018

Ausstellung – Malerei
Barbara Pröttel

Ausstellung Malerei Barbara PröttelDie Bad Schwartauerin Barbara Pröttel stellt ihre meist großformatigen Bilder bei BoConcept Lübeck aus.

Die überwiegend figürlich gestalteten Bilder geben neben der Farbigkeit und dem Spiel mit Licht und Schatten eine besondere Stimmung. Eine stille Sehnsucht, Gedanken, Ahnungen von Fragilität, Mystik bis androgyn spiegeln sich in Einklang und Harmonie mit sich selbst wider. Die Inhalte vermitteln sich subtil, doch klar.

Dies erreicht sie durch einen vielschichtigen Mal- und Entwicklungsprozess in überwiegend Ölmischtechnik.

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 10:00 – 18:30 Uhr
Samstag 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: BoConcept Lübeck, Dr.-Julius-Leber-Str. 3-7 23552 Lübeck

www.barbara-proettel.de


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