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Ausstellungen Travemünde und
Schleswig-Holstein Juli 2016

 

noch bis 03. Juli 2016

„Stadt Land Seen“
– Klaus Fußmann in Holstein

Klaus Fußmann - Raps bei Lepahn - Ostholstein-MuseumIn der Zeit vom 13. März bis 3. Juli 2016 zeigt das Ostholstein-Museum rund 65 Landschafts- und Blumenbilder des in Berlin und Gelting lebenden Malers Klaus Fußmann.

Klaus Fußmann gehört zu den bekanntesten Landschaftsmalern unserer Zeit. Seit vielen Jahren kennt er Ostholstein und ist mit der hiesigen Landschaftsmalerei der vergangenen zwei Jahrhunderte vertraut. Doch das nordöstliche Holstein hatte bisher keinen Eingang in sein eigenes künstlerisches Schaffen gefunden.

Mit Blick auf die für das Jahr 2016 in Eutin geplante Landesgartenschau entstand die Idee, hier in der Holsteinischen Schweiz erstmals zu malen und diesen Landstrich künstlerisch zu entdecken. Die Ergebnisse sind nun in dieser Ausstellung zu sehen:
Rund 50 Ölbilder, Aquarelle und Pastelle zeigen, erweitert durch eine Auswahl von Garten- und Blumenbildern des Künstlers, Klaus Fußmanns Blick auf die ostholsteinische Landschaft.

Der Künstler, der seit den siebziger Jahren die Sommermonate im schleswig-holsteinischen Gelting verbringt und von 1974 bis 2005 eine Professur an der Hochschule der Künste in Berlin innehatte, gehört zu den führenden Vertretern der zeitgenössischen deutschen Malerei.

Seine Motive setzt Klaus Fußmann in einer ganz eigenen Bildsprache um. So sind seine Ölbilder beispielsweise durch einen stark pastosen Farbauftrag gekennzeichnet, der seinen Leinwandbildern nicht nur räumliche Tiefe, sondern auch eine besondere Dynamik verleiht, während seine Aquarelle und Pastelle von einer stimmungshaften Flächigkeit geprägt sind.

Klaus Fußmann malte in den vergangenen zwei Jahren direkt vor Ort Schlösser und Herrenhäuser auf dem Lande, Seen, Felder, Knicks und Strandlandschaften der Region. Seine Motive fand er dabei vornehmlich in der Gegend von Plön und Eutin, aquarellierte aber auch in Grömitz, Heiligenhafen, Cismar, Nüchel, Selent und vielen anderen Orten der Region.

Zu diesen rund 50 Landschaftsbildern stellen die Garten- und Blumenbilder von Klaus Fußmann eine reizvolle Ergänzung in der Ausstellung dar. Alle Gartenmotive sind in Schleswig-Holstein entstanden, und auch sie zeigen, wie intensiv der Künstler die Natur erlebt. Sie lenken den Blick des Betrachters vom Großen auf das Kleine und runden das landschaftliche Erleben und die Sicht Klaus Fußmanns auf die Natur eindrucksvoll ab.

Die Werke des Malers werden in der Ausstellung gemeinsam mit Texten zur holsteinischen Landschaft aus vergangener und heutiger Zeit präsentiert. Sie zeigen – gerade auch im Zusammenspiel mit der zeitgenössischen Malerei –, wie sehr sich der Blick auf die Landschaft Ostholsteins und der angrenzenden Umgebung gewandelt hat und wie verschieden diese durch die Jahrzehnte hindurch gesehen wurde.

Begleitend zur Ausstellung erscheint das Buch „Stadt Land Seen“ – Klaus Fußmann in Holstein, Edition Eichthal, Eckernförde (10,00 €).

Öffnungszeiten des Museums:
11. März bis 27. April:
Dienstag bis Freitag: 11:00 – 17:00 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag: 10:00 – 17:30 Uhr

28. April bis 3. Oktober:
Montag bis Donnerstag: 11:00 – 18:00 Uhr
Freitag bis Sonntag/Feiertag: 11:00 – 19:00 Uhr

Eintritt: 8,00 €, ermäßigt 4,00 €

Gegen Vorlage einer Dauerkarte oder eines regulären Erwachsenentickets der Landesgartenschau Eutin gewähren wir vom 11. März bis 3. Oktober 2016 vergünstigten Eintritt ins Museum.
Ein in jenem Zeitraum erworbenes Museumsticket (für Erwachsene) berechtigt gegen Vorlage zum ermäßigten Eintritt in die Landesgartenschau. Besucher erhalten dafür von uns einen Wertbon.

Ort: Ostholstein-Museum, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de


noch bis 15. Juli 2016

Gabriele Kasten und Renate Straatmann

Die Galerie Wilhelminenhaus in Kiel zeigt in ihrer kommenden Ausstellung Werke der norddeutschen Malerinnen Gabriele Kasten und Renate Straatmann.

Gabriele Kasten - AfrikanerDie in Grömitz arbeitende Malerin und studierte Modedesignerin Gabriele Kastenzeigt in ihren beeindruckenden, sehr naturalistisch geformten Landschaften und den stark an Trompe-l’œil orientierten Stillleben im Stile des Quodlibet, die unterschiedlichsten Facetten ihrer Kunst.

Kasten zeigt zudem ausgewählte Werke ihrer Porträtserie „Lebensfurchen“, in denen sie ganz bewusst das Einschreiben unterschiedlicher Lebensumstände in die Gesichter der Porträtierten möglichst realitätsnah darstellt. Jedoch zeigt die Malerin nicht ausschließlich in Öl gefasste Werke, sondern auch Bilder aus ihrem Porträtzyklus „Menschen“, die in einer Mischtechnik aus Öl und Fineliner entstanden sind.

Das Besondere ihrer Malerei sind nicht nur die authentischen, naturalistischen und emotionsgeladenen Darstellungen nördlicher Landschaften, sondern auch der pointierte und sensible Umgang mit der dargestellten Oberfläche, sowie ein sanfter Einsatz der ausgewählten Farben. Dabei ist es sicherlich ihrem Modedesignstudium geschuldet, dass sie einen Faltenwurf malt, der durch seine Genauigkeit besticht.

Renate Straatmann - EggumDie Bad Schwartauer Malerin Renate Straatmann zeigt in ihren Werken hingegen zumeist abstrakte Darstellungen der von ihr wahrgenommenen Natur und Begegnungen. Jedoch wird in jedem ihrer abstrakten Arbeiten die Verbindung zum Realen deutlich. Die Künstlerin zeigt damit eine spannungsreiche Interaktion von dem Gesehenen und tatsächlich Gemalten, von haptisch Erfahrbarem und emotional Berührtem.

Die größtenteils in Mischtechnik gespachtelten und gepinselten Arbeiten verbinden dabei oft architektonisch-technische Details mit einer beeindruckenden, gewaltigen Farbführung.  Die Malerin arbeitet herausstechende Details eines Bildes so in dessen Untergrund ein, dass keines der dargestellten Elemente hervorzustechen vermag.

Straatmanns Werke zeigen damit einen in sich schlüssigen und zu keiner Zeit hierarchischen Bildaufbau, der dem Betrachter erst beim genaueren Hinsehen in seiner ganzen Bandbreite gewahr wird. Besonders die grob gespachtelten Werke der Künstlerin offenbaren bei jedem Hinsehen neue Details, die das Gesamtbild nacheinander komplettieren.

Die Künstlerinnen Gabriele Kasten und Renate Straatmann zeigen in den beiden Etagen des Wilhelminenhauses Kiel, wie gut sich ihre Werke gerade durch deren Gegensätzlichkeit ergänzen.

Öffnungszeiten der Galerie:
Montag – Donnerstag: 09:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 09:00 – 16:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Galerie Wilhelminenhaus, Wilhelminenstraße 43, 24103 Kiel
www.galerie-wilhelminenhaus.de

Gabriele Kasten – www.onlinemalerei.de

Renate Straatmann – www.renate-straatmann.de


noch bis 29. Juli 2016

Bilderausstellung von Malschülern
der Malschule Lilo Müller

Lilo MüllerLilo Müller
1940 in Potsdam geboren, studiert sie in Düsseldorf Design.
Sie ist Schülerin von Otto Piene, deutscher Maler des Lichts und Skyart.
1992 gründet Lilo Müller die Malschule in der Galerie „Keller 12“ in Eutin.

Sie hat seit Jahren mit Erfolg Malbegeisterten den Weg zu eigenständiger Kunst gewiesen.
In Kursen werden die Techniken Acrylmalerei Anfängern wie Fortgeschrittenen nahegebracht.
Die leichte Handhabe der Acrylfarbe und die Verbindung verschiedener Techniken macht nach Auffassung der Malerin eine große Bandbreite von Ausdrucksformen möglich.
Der Malakt wird zu einem lebendigen Prozess. Dabei entsteht eine Malerei, die dynamisch und expressiv Farben, Formen und Materialien zu Kompositionen in sich vereint.

Lilo Müller bietet in ihrem Atelier Samstagskurse von 10.00 – 17.00 Uhr an. Es sind Kurse in denen das Experimentieren groß geschrieben wird.

Die Wochenendkurse am Klingberg Samstag und Sonntag von 09.00 – 17.00 Uhr sind Kurse für das große Format.

In beiden Kursen arbeiten Anfänger und Fortgeschrittene gemeinsam.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass beide Seiten davon profitieren.

Öffnungszeiten: täglich 09:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Asklepios Klinik am Kurpark Bad Schwartau, Am Kurpark 6 – 12, 23611 Bad Schwartau

www.lilo-mueller.de


noch bis 01. August 2016

A. Paul Weber:
Glasgemälde und Glasgemäldeentwürfe

Glasfenster - A. Paul Weber-Museum RatzeburgDas A. Paul Weber-Museum in Ratzeburg zeigt vom 1. März bis zum 1. August eine neue Sonderausstellung mit Glasgemälden und Glasgemäldeentwürfen von A. Paul Weber.

Glasgemälde hatten ihre Blütezeit in der Gotik und im satirisch-kritischen Graphikwerk von A. Paul Weber würden nur Wenige eine solch umfangreiche Beschäftigung mit diesem Thema vermuten.
Tatsächlich hat Weber aber über 130 Entwürfe für Glasgemälde geschaffen, von denen mehr als 30 ausgeführt wurden und mindestens 20 sogar noch in ausgeführter Form erhalten geblieben sind, wie etwa jene aus dem Haus von Emil Stramke, welche die Weber-Gesellschaft vor kurzem für das Museum erwerben konnte.

Weitere Werke entstanden für Apotheken, Bauernhöfe, Gaststuben, Modehäuser und Hotelbars sowie für unterschiedliche private Auftraggeber.

Die motivische Bandbreite ist sehenswert und reicht von satirischen Darstellungen über Motive aus dem ländlichen Leben bis hin zu politischen Inhalten.

Der Hamburger Großkaufmann Alfred Toepfer beschäftigte Weber in den 30er Jahren als künstlerischen Gestalter, u. a. für seine Höfe (Kalkhorst, Siggen, Thansen, Brümmerhof). Auf dem Glasfenster „Deutsche Mutter Grenzen überschauend“ in Kalkhorst (Mecklenburg) sind die deutschen Landschaften von der Küste bis zu den Alpen dargestellt, was auf den politischen Aspekt der „Grenzlandarbeit“ Toepfers hinweist, welche dieser etwa durch die Stiftung von Jugendherbergen in grenznahen Gebieten betrieben hat.

Für den ländlichen Raum entstanden in der zweiten Hälfte der 30er Jahre zahlreiche Glasfensterentwürfe für die Möbeltischlerei Anton Hestermann in Wietzendorf – vielleicht für die Ausstattung eines Saales oder Stube in einer Gaststätte. Wie ein Stempel belegt, lagen sie der Glasmalereiwerkstätte John Nickelsen, Hamburg zur Ausführung vor. Die Arbeit war Weber so wichtig, dass er acht Motive davon 1944 im Deutschen Volkskalender Nordschleswig veröffentlichte.

Wahrscheinlich für das „Haus der Mode“ in Hamburg waren zahlreiche Entwürfe mit einer Art Zyklus „Historie der Mode“ gedacht. Die Herstellung und Verarbeitung von Stoff war auch Thema etlicher anderer Entwürfe. Ob alle für denselben Auftraggeber entstanden, wissen wir nicht.

Für seinen langjährigen Heilpraktiker Emil Stramke schuf Weber 1961 drei satirische Glasgemälde mit Patienten in der „Betreuung“ durch Schulmediziner (die Fenster waren in Stramkes Wohnung in Überlingen eingebaut), sowie ein zweiteiliges mit einem Urinbeschauer und einige dekorative Fenster mit homöopathischen Elementen.

Für Gerhard Willrich hatte Weber schon 1939 die gesamte Ausstattung von dessen Göttinger Löwen-Apotheke entworfen, u. a. die Ladentür: Die auf eine dicke Glasscheibe gemalte mittelalterliche Figur warb für das „Homöopathische Kabinett“, welches das erste seiner Art in Norddeutschland gewesen war (im Weber-Museum zu sehen!), sowie ein sechsteiliges Fenster in Bleiverglasung, zu dem auch die kompletten Entwürfe erhalten geblieben sind.

Für den Ratzeburger Journalisten und Fotografen Hans-Jürgen Wohlfahrt schuf Weber 1974 einen Glasfensterentwurf mit einem fotografierenden Fuchs sowie zwei Entwürfe mit dem Ratzeburger Ausrufer. Einer davon wurde ausgeführt und war früher in Wohlfahrts Wohnhaus in der Seestraße eingebaut.

Weber verstand es, sogar satirische Elemente in das Medium der Glasfenster einzubringen: So trinkt Münchhausen mit einem Admiral auf dem Meeresgrund ein Gläschen Florida-Boy Orange – ein Entwurf in der ungewöhnlichen Form eines großformatigen Ölgemäldes für die Florida-Bar des Hotels Erkenhof in Kiel aus dem Jahr 1960.

Öffnungszeiten:
täglich von 10:00 – 13:00 und 14:00 – 17:00 Uhr
außer montags

Eintritt:
Erwachsene 3,- €
Schüler 1,- €
Familien (2 Erwachsene und Kinder) 6,- €

Hinweis:
Es besteht die Möglichkeit, eine Eintrittskarte für beide Kreismuseen (A. Paul Weber-Museum und Kreismuseum) zu erwerben:
Kombikarte mit Kreismuseum:
Erwachsene 5,- €,
Schüler 1,50 €
Familien (2 Erwachsene und Kinder) 10,- €

Ort: A. Paul Weber-Museum, Domhof 5, 23909 Ratzeburg
www.weber-museum.de


noch bis 21. August 2016

„Monets Gärten.
Zeitgenössische Fotografien von Darren Almond, Elger Esser, Henri Foucault, Bernard Plossu, Stephen Shore“

Logo musée des impressionnismes GivernyAb dem 22. April 2016 präsentiert das Schloss Eutin als diesjährige Sonderausstellung Impressionen mit ungewöhnlichem Blickwinkel auf die Gärten Claude Monets:
Gezeigt werden zeitgenössische Fotografien von fünf internationalen Künstlern, die 2015 im musée des impressionnismes Giverny konzipiert und sehr erfolgreich vorgestellt wurden.

Aufgrund einer persönlichen Vermittlung von Prof. Dr. Hubertus Gaßner, Direktor der Hamburger Kunsthalle, konnte die Ausstellung für eine zweite und letzte Station für das Schloss Eutin gewonnen werden.

Die Fotografien von Darren Almond, Elger Esser, Henri Foucault, Bernard Plossu und Stephen Shore zeigen keine stereotypen Interpretationen der Gärten Monets, sondern eröffnen facettenreiche, zeitgenössische und originäre Sichtweisen auf dieses vermeintlich so bekannte Motiv.
Sie erforschen den Künstlergarten subjektiv, poetisch oder dokumentarisch.

Die Ausstellung wurde organisiert von Jeanne Fouchet-Nahas in Zusammenarbeit mit dem musée des impressionnismes Giverny.

Öffnungszeiten der Ausstellung: 
28. April – 21. August 2016: täglich 10:00 – 18:00 Uhr

Führungen:
bis 21. August 2016
jeden Samstag 14:30, 15:30, 16:30 Uhr
jeden Sonntag 12:30, 13:30, 14:30 Uhr
Dauer: ca. 60 Minuten
Teilnahme: 2,00 zzgl. Eintritt bzw. Eintritt im LGS-Ticket inbegriffen
Keine Voranmeldung notwendig.

Eintritt: 
Erwachsene 8,00 €
Gäste mit LGS-Ticket (Einzel- oder Dauerkarte) frei
Kinder (7 – 12 Jahre) 3,00 €
Kinder bis inkl. 6 Jahre frei
Familienkarte (2 Erwachsene und Kinder) 16,00 €
Ermäßigter Eintritt 5,00 €
(Gäste mit Eintrittskarte Ostholstein-Museum, Schüler ab 13 Jahre, Auszubildende und Studenten bis 28 Jahre, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose)

Ort: Schloß Eutin, Schlossplatz 5, 23701 Eutin
www.schloss-eutin.de

www.facebook.com/SchlossEutin


noch bis 25. August 2016

Edeltraud Wörner – Impressionen

Ans Wasser! © Edeltraut WörnerNur Motive, die sie mit eigenen Augen gesehen hat, kann die Künstlerin Edeltraud Wörner auch mit Farbe auf die Leinwand bzw. aufs Papier bringen.

Gefühle, Empfindungen und Erinnerungen werden mit eingebracht und beeinflussen somit auch die Sichtweise des Betrachters. Wenn sie dies bewirkt, ist sie dankbar und zufrieden.

Zumeist sind es marime Motive, denn ihr ganzes bisheriges Leben hat Edeltraud Wörner an der Küste gelebt, die Farbe „blau“ in allen ihren Nuancen dominiert ihre Bilder.

Die Altenholzer Künstlerin zeigt die Vielfalt ihres künstlerischen Schaffens. Es sind realistische, farbstarke Werke in Acryl, Gouache und Aquarelltechnik zu sehen.

Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag:
08:30 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch und Freitag:
08:30 – 14:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Praxis mkg-Bad Schwartau , Kieferchirurgie, Eutiner Ring 7, 23611 Bad Schwartau

www.edeltraud-woerner.de

Foto © Edeltraut Wörner


noch bis 28. August 2016

Fotografie in Lübeck 1840-1945

Holstenstrasse um 1887 © unbekanntDie Lübecker Museen verfügen über einen umfangreichen und qualitativ hochwertigen Bestand an historischen Fotografien: frühe Daguerreotypien und Salzpapieraufnahmen, Atelier- und Architekturfotografie des 19. Jahrhunderts, Kunstfotografie der 1920er Jahre,
Pressefotografie seit 1900.

Bis August präsentiert das Museum Behnhaus Drägerhaus nun die erste fundierte Ausstellung zur Geschichte der Fotografie in Lübeck.
Zu sehen sind insgesamt 450 Aufnahmen von rund 80 Fotografen und Fotografinnen. Sie zeigen
Typisches und Besonderes aus 100 Jahren Foto- und Stadtgeschichte.

Einer der renommiertesten Fotografen seiner Zeit war Joseph Wilhelm Pero, der sowohl Porträtaufnahmen als auch Architekturansichten aufgenommen hat – eine Kombination, die bei frühen Fotografen selten war. Seine Porträtaufnahme von Adolf und Betty Wehrmann aus dem Jahr 1845 ist eines von zwei Plakatmotiven der Sonderausstellung.

Mit mehreren Werken vertreten sind die Brüder Hermann und Carl Linde. Ihre Porträts und
Architekturaufnahmen werden ergänzt durch Aufnahmen aus dem familiären Umfeld. Ein Highlight der Ausstellung ist ein Foto der vier Söhne des Dr. Max Linde, um 1900 aufgenommen. Es trifft im Museum auf das berühmte Gemälde von Edvard Munch, das im Jahr 1903 entstand und eben diese vier Kinder zeigt.

Als sehr vielseitig galt Julius Appel, der über 50 Jahre als Fotograf in Lübeck tätig war. In der Ausstellung sind seine Aufnahmen besonderer geschichtlicher Ereignisse zu sehen, unter anderem Fotografien vom Beginn des Ersten Weltkriegs und von der brennenden Marienkirche im Jahr 1942.

Von Robert Mohrmann sind Teile seines bemerkenswerten Porträtwerks zu sehen. Die Sammlung der Lübecker Museen enthält 1300 Aufnahmen aus den 1910er bis 1930er Jahren. Eine so umfangreiche Dokumentation einer städtischen Gesellschaft durch einen Fotografen gilt als absolut außergewöhnlich. 30 dieser Bilder werden in der Schau präsentiert.

Insgesamt werden alle wichtigen Fotografieverfahren des 19. Jahrhunderts dokumentiert:
Daguerreotypien (1843 bis ca. 1855), Abzüge auf Salzpapier (um 1855 bis 1860), Abzüge auf Albuminpapier (um 1860 bis 1880), Abzüge auf Kollodiumpapier (um1870 bis 1900), Abzüge auf Silbergelatinepapier ab 1900.

Zu den bemerkenswertesten Ausstellungsstücken gehören bislang nie publizierte Aufnahmen von Restaurierungsarbeiten am Holstentor (1864/65) und am Lübecker Dom (1866).

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebildeter Katalog (Imhof-Verlag), der für 29,95€ im
Museum erhältlich ist.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag 10:00 -17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
7 | 3,50 | 2,50 €

Ort: Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstraße 9-11, 23552 Lübeck
www.museum-behnhaus-draegerhaus.de


noch bis 28. August 2016

Atif Gülücü – „Literarische Blumenwiese“

Atif Gülücü - Literarische Blumenwiese © Bernd Perlbach2016 ist das Jahr der Landesgartenschau in Eutin – ein schöner Anlass für das Ostholstein-Museum, als Kooperationspartner und Institution in direkter Nachbarschaft der Landesgartenschau mit ausgewählten Ausstellungen und Veranstaltungen das botanische Leitthema dieses Jahres kulturell aufzunehmen.

Die große Installation von Atif Gülücü, die erstmals hier im Museum präsentiert wird, stellt dabei eine besondere Form der „Gartenkunst“ dar …

Die Installation selbst besteht lediglich aus Styropor, Papier, Draht und getrockneten, gebrauchten Kaffeefiltern – doch das Ergebnis dieses Zusammenspiels einfachster Elemente ist überraschend und gleichzeitig faszinierend: Denn am Ende ist im gesamten Dachgeschoss auf knapp 150 qm ein „Blumenmeer“ aus rund 1.500 Draht-Filter-Blumen entstanden, das der Betrachter – einem Labyrinth gleich – durchstreifen und erleben kann.

Bereits 2008 stellte der seit den neunziger Jahren in Preetz lebende türkische Künstler Atif Gülücü eine große Installation unter dem Titel „Geburt der Idee“ im Ostholstein-Museum aus.

Wie so häufig in seinem Werk gehören auch bei der „Literarischen Blumenwiese“ Wort und Bild bzw. Wort und Objekt zusammen: Die Kaffeefilter-Blüten wecken beim Betrachter Assoziationen an das Kaffeetrinken, an ein geselliges Beisammensein, weshalb der Künstler das gesprochene Wort, aber auch die stummen Gedanken in seine Installation eingebunden hat.
Sie liegen als einzelne Worte und Satzfetzen unter den Kaffeefilterblüten – gleichsam als übrig gebliebene Zeugen vergangener Gesprächssituationen.

Der Gedanke, während der in diesem Jahr stattfindenden Landesgartenschau in Eutin nicht nur auf dem dortigen, in direkter Nachbarschaft zum Ostholstein-Museum gelegenen Gelände die Blumen- und Pflanzenwelt in all ihrer Pracht präsentiert zu wissen, sondern mit dieser Ausstellung mittels einer Adaption des Naturraumes das Draußen nach drinnen zu holen, war bei der Konzeption der Ausstellung besonders reizvoll.

Dass sie in diesem Sommer im Ostholstein-Museum in dieser Form und mit einem begleitenden Katalog zur Ausführung kommen konnte, ist nicht nur dem unermüdlichen Engagement des Künstlers zu verdanken, sondern auch vielen Förderern, die das Ausstellungsprojekt finanziell unterstützt haben: Zu nennen sind hier allen voran die Deutsch-Türkische Gesellschaft Kiel & Umgebung e. V., die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein und das Ministerium für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mo – Do 11:00 – 18:00 Uhr
Fr – So, feiertags 11:00 – 19:00 Uhr

Eintritt: 8,00 €, ermäßigt 4,00 €

Gegen Vorlage einer Dauerkarte oder eines regulären Erwachsenentickets der Landesgartenschau Eutin gewähren wir vom 11. März bis 3. Oktober 2016 vergünstigten Eintritt ins Museum.
Ein in jenem Zeitraum erworbenes Museumsticket (für Erwachsene) berechtigt gegen Vorlage zum ermäßigten Eintritt in die Landesgartenschau. Besucher erhalten dafür von uns einen Wertbon.

Ort: Ostholstein-Museum, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

www.gülücü.de

Foto © Bernd Perlbach


noch bis 28. August 2016

Kunst im Dialog

Museum Behnhaus Drägerhaus in LübeckZeitgenössische Kunst trifft auf Werke des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne:
Die neue Sonderausstellung Kunst im Dialog, die ab 10. Juni im Museum Behnhaus Drägerhaus in Lübeck zu sehen ist, zeigt Arbeiten von Mitgliedern der Gemeinschaft Lübecker Künstler, die seit über 70 Jahren Maler, Fotografen, Bildhauer und Objektkünstler vereint.

Präsentiert werden 15 Kunstwerke, die sich auf Exponate des Museums beziehen und neue Perspektiven eröffnen, Kunst wahrzunehmen und in einen Dialog zu kommen.

Die Ausstellung wird Arbeiten folgender Künstler zeigen:
Eva Ammermann, Claudia Bormann, Christian Egelhaaf, Sabine Egelhaaf, Barbara Engel, Janine Gerber, Angela Hartig, Stephan Jäschke, Germa Ohlhaver, Stephan Schlippe, Angela Siegmund, Gesche Stiebeling, Siobhan Tarr, Vivien Thiessen und Matthias Wichert.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di – So 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
7 | 3,50 | 2,50 €

Ort: Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstraße 9-11, 23552 Lübeck
www.museum-behnhaus-draegerhaus.de


noch bis 04. September 2016

Pinocchio und seine Brüder
Ein widerspenstiges Stück Holz wird lebendig.

Pinocchio © Olaf MalzahnDie Ausstellung Pinocchio und seine Brüder setzt mit internationalen Leihgaben die Serie der erfolgreichen Sonderausstellungen am TheaterFigurenMuseum Lübeck fort.

Das widerspenstige Stück Holz wird lebendig – Carlo Collodi gestaltete in seinem Roman „Pinocchio“ den Ursprung des Figurentheaters: die Erschaffung und Verlebendigung der Puppe.

Die Ausstellung zeigt Pinocchio als Romanfigur, als Marionette und Handpuppe sowie als Held von Trickfilmen.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Werk des DDR-Puppenspielers Carl Schröder, der sich intensiv mit Pinocchio auseinandersetzte und auch einen DEFA-Film drehte. Schröders Figuren (aus den Sammlungen Dresden und Bad Kreuznach) sowie Ausschnitte des Films werden zu sehen sein.

Collodis Roman inspirierte den russischen Schriftsteller Alexej Tolstoj zu der Geschichte „Das goldene Schlüsselchen“.  In Russland gibt es deshalb einen „eigenen“ Pinocchio namens Burattino. Die Verfilmung mit Figuren des berühmten sowjetischen Filmregisseurs Alexander Ptuschko wird in der Ausstellung präsentiert. Die einzigen vier noch erhaltenen Figuren des Films kommen aus Moskau (Museum Sergej Obraszow) als Leihgaben nach Lübeck.

Daneben zeigen wir Ausschnitte aus der Pinocchio-Serie der japanischen Studios Nippon Animation von 1976.

Die Figur des Pinocchio leitet sich aus der Tradition der frechen Figuren im Theater her: in Italien ist es Pulcinella, in Frankreich Polichinelle/Guignol, in Deutschland der Kasper, in England Mr. Punch. Diese Vorläufer sind in der Dauerausstellung zu sehen.

Öffnungszeiten:
Montag – Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder
7 | 3,50 | 2,50 €

Ort: TheaterFigurenMuseum Lübeck, Kolk 14, 23552 Lübeck
Tel. 0451-78626, Fax 0451-78436
www.theaterfigurenmuseum.de

www.facebook.com/theaterfigurenmuseum

www.twitter.com/TFM_Luebeck

Flyer TheaterFigurenMuseum (pdf)

Foto © Olaf Malzahn


noch bis 04. September 2016

Aklama – Hilfsgeister der Ewe und Dangme
aus der Studiensammlung Horst Antes

Hilfsgeister Ghana Sammlung Antes © Rémi BazanDer Künstler Horst Antes ist ein leidenschaftlicher Sammler.

Nach der berühmten Katsinam-Sammlung, die im Jahr 2000 in der Völkerkundesammlung in Lübeck gezeigt wurde, ist ab dem 05. Juni unter dem Ausstellungstitel Aklama – Hilfsgeister der Ewe und Dangme seine weltweit umfangreichste Aklama-Sammlung im St. Annen-Museum zu sehen.
Es handelt sich dabei um handgroße, holzgeschnitzte Figuren und Tiere, die den im südöstlichen Ghana lebenden Ethnien Ewe und Dangme als Hilfsgeister dienen.

Öffnungszeiten:
Di – So 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
7 | 3,50 | 2,50 €

Ort: St. Annen-Museum/Museumsquartier, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
www.museumsquartier-st-annen.de


noch bis 11. September 2016

Bernstein
Die Vielfalt eines fossilen Harzes

Plakat Bernstein-Ausstellung im Schleswig-Holsteinisches Eiszeitmuseum in LütjenburgVor rund 45 Mio. Jahren bedeckte vermutlich ein riesiger Wald das Gebiet, in dem sich heute Skandinavien befindet.

Aus diesem sogenannten „Bernsteinwald“ stammen die Bernsteine, die wir heute – mit etwas Glück – an unseren Stränden finden.

Entdecken Sie die verschiedenen Farb- und Formvarianten des baltischen Bernsteins, sowie spannende Stücke ausgewählter Fundorte weltweit.

In manchen, besonderen Stücken befinden sich sogar Insekten oder Pflanzenteile, die sich im klebrigen Harz verfangen haben und uns somit einen kleinen Einblick in das Leben von vor vielen Millionen Jahren gewähren.

Neben dem Bernstein in seiner Naturform werden auch besondere Schnitzereien, Schmuck und andere Verarbeitungsmöglichkeiten des Bernsteins ausgestellt, zu denen interessante historische Hintergründe erläutert werden.

Öffnungszeiten:
täglich 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 4 €, Kinder 2 €

Ort: Schleswig-Holsteinisches Eiszeitmuseum, Nienthal 7, 24321 Lütjenburg
www.eiszeitmuseum.de


noch bis 18. September 2016

„Bienen – Bestäuber der Welt“

Biene © TraveMediaBienen leben in komplexen Staatsgebilden, praktizieren eine perfekte Arbeitsteilung und bauen mit geometrischer Präzision kunstvolle Waben. Wir Menschen verdanken ihnen die Blütenpracht des Sommers, sämtliches Obst, allerlei Gemüse, und manche süße Köstlichkeit.

Highlight der Schau sind Fotos der renommierten Tierfotografen Heidi und Hans-Jürgen Koch.
Das Fotografen-Paar gehört international zu den besten Tierfotografen.
Für ihre Aufnahmen haben Heidi und Hans-Jürgen Koch zahlreiche Auszeichnungen erhalten (unter anderem: Art Directors Club Deutschland und Europa, World Press Photo Award, BBC Wildlife Photographer of the Year, Deutscher Preis für Wissenschaftsfotografie).
Ihre Bilder zeichnen sich durch ungewöhnliche Blickwinkel, Witz und Perfektion aus. Bei der gestrigen Ausstellungseröffnung waren die Fotografen anwesend und stellten ihre Arbeiten vor.

Die Fotos der Ausstellung sind in fünf Themen gegliedert: „Die Bestäuber“, „Die Brüter“, „Das Personal“, „Die Architekten“ und „Die Futuristen“.
Makroaufnahmen zeigen Details der Entwicklungsstadien der Bienenlarven, der Puppen und beim Schlupf. Arbeiterinnen, Königin und Drohnen werden aus nächster Nähe vorgestellt. Thematisiert wird auch der Bau der Waben mit ihren charakteristischen sechseckigen Zellen. Für die exakte Geometrie nutzen die Bienen die physikalischen Eigenschaften ihres Baumaterials Wachs.
Zudem werden Bilder aus der modernen Bienen-Forschung zu Verhalten, Physiologie und Genetik gezeigt. Angesprochen wird auch die immense Bedeutung der Bienen für den Erhalt der Biodiversität, also den Erhalt der Fülle an Pflanzen, Tieren und ihrer Lebensräume sowie ihre Bedeutung für die Bestäubung unserer Nutzpflanzen.

Das Museum für Natur und Umwelt hat die Schau darüber hinaus um zahlreiche Objekte bereichert.
Der Gemeinnützige Imkerverein Lübeck von 1884 e.V  präsentiert Spannendes und Wissenswertes rund um Honigbienen und den neuen Trend Stadtimkerei.
Illustrationen der Grafikerin Iris Kinzelbach zeigen das Leben der Honigbienen auf amüsante und ungewohnte Weise und regen zum Schmunzeln an.

Ganz zentral in der Ausstellung ist das lebende Bienenvolk im „Gläsernen Bienenstock“ des Museums. Die Bienen können bei allen Tätigkeiten beobachtet werden. Es gibt Gelegenheit, die Bienensprache zu entschlüsseln und zu verstehen.

Auch der bunte Museums-Bienengarten ist Teil der Ausstellung. Hier gibt es  z.B. ein großes Wildbienenhaus, das heimischen Arten Nistmöglichkeiten bietet.

Die Ausstellung Bienen – Bestäuber der Welt mit dem Bienengarten des Museums ist übrigens Bestandteil von Lübecks Bewerbung zur „Bienenfreundlichsten Kommune“.

Öffnungszeiten:
Di – Fr  09:00 – 17:00 Uhr und  Sa – So 10:00 – 17:00 Uhr
montags geschlossen

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
6 | 3 | 2 €

Ort: Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, 23552 Lübeck
www.museum-fuer-natur-und-umwelt.de

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noch bis 18. September 2016

Sehnsuchtfels Mallorca
Fotografien von Anja Doehring – Texte von Charlotte Kerner

Mallorca © Anja DoehringMallorca: Der Deutschen liebste Insel liegt für Ostsee-Touristen und Daheimgebliebene in diesem Sommer mitten in Lübeck.

Vom 19. Juni bis zum 18. September werden in der Kunsthalle St. Annen im Museumsquartier brillante Mallorca-Aufnahmen der Fotografin Anja Doehring gezeigt.
Die Fotografien – überwiegend Schwarz-Weiß-Bilder – werden begleitet durch einen Text der Autorin Charlotte Kerner.

Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Dialogs zwischen der Fotografin Anja Doehring und der Autorin Charlotte Kerner, die beide seit vielen Jahren die beliebte Ferieninsel bereisen.
Seit 2011 – mit Unterbrechungen – haben die Künstlerinnen an dem gemeinsamen Projekt gearbeitet. Entstanden sind die im Museum ausgestellten faszinierenden Bildaufnahmen und ein gleichnamiges Buch (Buchpräsentation am 5. Juli in der Kunsthalle St. Annen). Eine Textversion des Buches begleitet die Bilder in der Ausstellung.
Für den Betrachter entsteht so ein ungewöhnliches und vielschichtiges, sehr persönliches Porträt der scheinbar allzu bekannten Insel.

Zu entdecken sind neue Blicke auf die Landschaft und die Geschichte der Insel, auf Philosophie und Künste, Klöster und Architektur, auf Heilige wie Ramon Llull und auf lokale Künstler.

„Meine Fotografien sind Porträts: Sie zeigen das Gesicht einer Insel, die mich durch ihre Ausdruckskraft und Lebendigkeit, ihre Schönheit und Falten immer wieder von neuem beeindruckt“, erklärte die Fotografin Anja Doehring.

Ihr Begleitbuch zur Ausstellung versteht Charlotte Kerner als „eine Art Biografie, die die Insel begreiflicher machen soll und dabei nicht das gängige Klischee vom paradiesischen Eiland bedient“.

In Liegestühlen können sich die Besucher in die Bilder und Texte vertiefen und ihre Gedanken schweifen lassen. Außerdem liegt jede Woche neu die „Mallorca Zeitung“ aus.

Die sommerlichen Museumsgärten – Kreuzhof und Puppenhof – laden zudem bei gutem Wetter dazu ein, mitten in der Stadt erholsame Ruhe an verborgenen Orten zu genießen.

„Wir haben es bei dieser Ausstellung mit gewissen Doppelungen zu tun, nämlich der Verbindung von Wort und Bild oder umgekehrt, sowie mit zwei Lübeckerinnen und zwei Künstlerinnen“, bemerkte der Leiter der Kunsthalle St. Annen, Dr. Thorsten Rodiek und fügte hinzu: „Diese Ausstellung gewährt einen vollkommen anderen Blick auf die beliebte Insel. Die vorwiegend schwarz-weißen Aufnahmen ermöglichen ein Entdecken jenseits aller quietschbunten Postkartenklischees.“

Neben den Fotografien von Anja Doehring werden einige Bilder des Berliner Malers Albrecht Demitz präsentiert, der seit vielen Jahren sein Atelier in Pollenca auf Mallorca hat und den größten Teil des Jahres dort verbringt.

Sonntagsführungen:
Während der Laufzeit der Ausstellung bieten Anja Doehring und / oder Charlotte Kerner immer sonntags von 12 bis 13 Uhr Führungen durch die Sonderausstellung an, am 26. Juni zusätzlich auch um 15 Uhr.
Teilnahme:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
11 | 7,50 | 6,50 €

Eintritt: 
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
12 | 10 | 6 €

Ort: Kunsthalle St. Annen, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck

Foto © Anja Doehring


noch bis 18. September 2016

„Wildnis in Schleswig-Holstein“
Fotoausstellung von Dr. Henning Thiessen

Ausstellung "Wildnis in Schleswig-Holstein"Am Donnerstag 05. Mai 2016 wurde die Ausstellung „Wildnis in Schleswig-Holstein“ im Rahmen des Museumsfestes des Schleswig-Holsteinischen Eiszeitmuseum eröffnet.

Öffnungszeiten des Museums:
Mai – September:
Montag – Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene 4 €, Kinder 2 €

Ort: Schleswig-Holsteinisches Eiszeitmuseum, Nienthal 7, 24321 Lütjenburg
www.eiszeitmuseum.de


noch bis 01. Oktober 2016

Phantastische Gärten

Midworld © Thomas Thiemeyer – www.thiemeyer.deBibliotheken sind „wohlangelegte Gärten, wo uns bei jedem Schritte neu Blumen aufsprießen“ – dies hatte schon vor 250 Jahren der Pädagoge Johann Christoph Stockhausen erkannt.

Dass auch die Eutiner Bibliotheken sich mit Elan am Kulturprogramm der Landesgartenschau beteiligen, sollte daher niemand wundern.

In der Zeit vom 27. April bis zum 1. Okober werden im Seminarraum der Landesbibliothek Bücher, Plakate und Filmausschnitte gezeigt, die die Darstellung von Natur und Gärten in der Science Fiction zum Thema haben.

Es handelt sich um eine Ausstellung der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek Hannover, die dort schon 2013 mit großem Erfolg gezeigt wurde. Konzipiert haben sie die Science Fiction-Experten Georg Ruppelt und Ulrich Blode, die auch für den in der Reihe „Lesesaal“ erschienenen kleinen Ausstellungskatalog verantwortlich zeichnen.

Öffnungszeiten: 

Montag geschlossen
Dienstag 09:30 – 18:00 Uhr
Mittwoch 09:30 – 13:00 Uhr
Donnerstag 09:30 – 19:00 Uhr
Freitag 09:30 – 18:00 Uhr
Samstag 09:30 – 13:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Eutiner Landesbibliothek, Schloßplatz 2 und 4, 23701 Eutin

Veranstalter: Eutiner Landesbibliothek und Freunde der Eutiner Landesbibliothek
www.lb-eutin.de

Foto © Thomas Thiemeyer – www.thiemeyer.de


noch bis 02. Oktober 2016

Jorge Rando – Passion
Neuer Expressionismus aus Spanien

Jorge Rando - Ernst Barlach Museum AusstellungsansichtIm Ernst Barlach Museum Ratzeburg treten 80 zum Teil großformatige Gemälde, Aquarelle und Miniaturen Jorge Randos in Dialog mit den Figuren Ernst Barlachs. Obwohl zwischen den beiden Künstlern mehr als 80 Jahre liegen, sind ihre Werke sich thematisch und in der Intention sehr nahe. Beide kritisieren den Zustand der Welt, das materialistisch und egozentrisch ausgerichtete Denken und Handeln in der modernen Welt, das soziale Gerechtigkeit und Frieden aber auch die natürliche Ressource Erde immer noch, oder vielmehr, immer weiter bedroht.

In der Ausstellung finden sich verschiedene Themengruppen:
Die frühesten Bilder stammen aus der Reihe „Afrika“, die Rando nach mehreren Reisen bereits in den späten 1970er Jahren zu malen begann. Sie sind so aktuell, als hätte er sie gestern gemalt haben können.

Die Korrespondenz mit den Menschenbildern Barlachs, die nach dem 1. Weltkrieg entstanden sind und die Frage nach der Zukunft der Moderne zum ersten Mal in ihrer ganzen Tragik zum Ausdruck brachten, stellt die Frage nach Fortschritt und Fairänderung der Welt heute.
Sind wir wirklich weiter gekommen seitdem?
Was muten wir der Natur, was muten wir unserer Erde zu?
Wie wollen wir die Katastrophe mit dem Klimawandel und seinen Folgen lösen?

Die Erhabenheit der Natur ist ein weiteres Thema in der Malerei Jorge Randos. Seine Landschaften zeigen uns unseren Verlust in Zeit und Raum. In den „Vertikalen Horizonten“ verbindet Rando die Erde mit dem Himmel. Seine Landschaften sind Kathedralen.
Unsere Landschaften sind Flughäfen, Shopping-Malls, Hotellobbys, absurde Horizonte von egomaner Aufgeblasenheit. Randos Landschaften offenbaren seine Leidenschaftlichkeit, mit der er für die Idee der Schöpfung eintritt. Es sind die Farben des Südens, die transparenten Schichtungen und Bündelungen des Lichts und die vielfach sakralen Perspektiven, die den Eindruck erwecken, er wolle den Menschen, der Natur, den Dingen jene Einzigartigkeit zurückgeben, die dem instrumentellen und materialistischen Denken in unserer Zeit schon lange abhanden gekommen ist.

Auch hier treffen sich Jorge Rando und Ernst Barlach. Barlach hat nie Landschaftliches gestaltet, aber seine Menschenbilder bringen eine spirituelle Energie zum Ausdruck, die sie umgibt und die über die sichtbaren Dinge und die Tragik der Realität hinaus Hoffnung und Gestaltungswillen einer besseren Zukunft begründet.
Die Bilder von Jorge Rando und die Skulpturen von Ernst Barlach fordern auf, gestern wie heute, sich verantwortlich zu fühlen für den Mitmenschen und den Zustand der Welt.
Sie sind und bleiben losgelöst von Ort und Zeit, kraftvoll, mahnend, tröstend und unausweichlich.

Die Ausstellung wird realisiert in Kooperation mit dem Museum Jorge Rando in Málaga, Kuratorin: Heike Stockhaus.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 5,00 €, Schüler und Studenten 4,00 €

Ort: Ernst Barlach Museum Ratzeburg, Barlachplatz 3, 23909 Ratzeburg
www.ernst-barlach.de


noch bis 20. Oktober 2016

Don’t fence me in – Frühe Bilder von Günter Grass

Günter Grass 1951 in Italien © Akademie der Künste, Sammlung Maria Rama, BerlinIm Jahr 1948 begann Günter Grass ein Studium der Bildhauerei und Grafik an der Kunstakademie Düsseldorf.

Tiefere Einblicke in diese Lebensphase waren bisher unmöglich, denn die meisten damals von Grass geschaffenen Arbeiten galten als verschollen.

Die neue Sonderausstellung  Don’t fence me in – Frühe Bilder von Günter Grass im Günter Grass-Haus in Lübeck zeigt nun erstmals Werke, die 2013 durch Zufall entdeckt wurden.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mo – So 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
7 | 3,50 | 2,50 €

Ort: Günter Grass-Haus, Glockengießerstraße 21, 23552 Lübeck
www.grass-haus.de

www.facebook.com/grasshaus

Foto © Akademie der Künste, Sammlung Maria Rama, Berlin


noch bis 08. Januar 2017

„Fremde Heimat. Die Manns, das Exil und die deutsche Kultur“

Buddenbrookhaus in LübeckDie Sonderausstellung „Fremde Heimat. Flucht und Exil der Familie Mann“, die ab 12. Juni 2016 im Buddenbrookhaus in Lübeck zu sehen ist, geht der Frage nach, was die Flucht aus Deutschland für die Mitglieder der Familie Mann bedeutete.

Öffnungszeiten:
01.04. – 31.12. | Mo – So | 10:00 -18:00 Uhr
01.01. – 14.02. | Di – So | 11:00 -17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
7 | 3,50 | 2,50 €

Ort: Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, 23552 Lübeck
www.buddenbrookhaus.de


10. Juli 2016

Ausstellungseröffnung
Knopfmacher, Bootsbauer, Schriftsetzer
Werkzeuge alter Berufe
Ausstellung 10.07.2016 – 15.01.2017

Industriemuseum Geschichtswerkstatt HerrenwykMit welchen Werkzeugen arbeitete ein Holzschiffbauer?
Was machte eigentlich ein Schriftsetzer?
Welche Werkzeuge benutzte ein Stellmacher?
Auf diese und weitere Fragen will die neue Sonderausstellung Knopfmacher, Bootsbauer, Schriftsetzer … Werkzeuge alter Berufe im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk Antwort geben.

In der heutigen Wirtschaft wird die Produktion mehr und mehr digitalisiert. Vollkommen neue Berufsbezeichnungen sind in den letzten Jahren entstanden, die diesen Wandel dokumentieren.
Aber wie haben Handwerker und  Kleinproduzenten früher gearbeitet, mit welchen Werkzeugen wurden Produkte hergestellt?

Das Museum besitzt eine große Sammlung historischer Werkzeuge, die in dieser Ausstellung präsentiert werden.

Dazu gibt es ein interessantes Rahmenprogramm.
Bei Aktionstagen können Besucher selbst tätig werden.
Unter dem Obertitel „sägen, hämmern, bohren …“  können sie verschiedene Werkzeuge der Holz- und Metallbearbeitung ausprobieren.
Im Labor können an der Feinwaage Präzisionsgewichtsbestimmungen vorgenommen werden.
An Schmiedetagen präsentieren zwei Hobbyschmiede dieses alte Handwerk in der Museumsschmiede. Wer mag, kann sich selbst am glühenden Eisen versuchen.

Die Ausstellung wird am Sonntag, den 10. Juli um 11:30 Uhr eröffnet.
Es sprechen Helga Martens, Vorsitzende des Vereins für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur und Museumsleiter Dr. Wolfgang Muth.

Sonntag 11:30 Uhr

Öffnungszeiten des Museums:
Freitag 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene | Ermäßigte | Kinder:
3 | 1,50 | 1,50 €

Ort: Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Kokerstraße 1-3, 23569 Lübeck
www.geschichtswerkstatt-herrenwyk.de


17. Juli 2016

Eröffnung
„Gestatten, mein Name ist Geschichte!“
Jörg Immendorff – Grafische Werke
Ausstellung 17.07. – 06.11.2016

Jörg Immendorf in seinem Atelier1997 © Michael DannenmannUnter der programmatischen Überschrift „Gestatten, mein Name ist Geschichte!“ zeigt das Ostholstein-Museum in Eutin vom 17. Juli bis zum 06. November 2016 ausgewählte Grafiken aus dem Œuvre von Jörg Immendorff (1945-2007).
Präsentiert werden Arbeiten aus seinen unterschiedlichen Werkphasen von den 1980er Jahren bis 2007.

Die Grafik hat den Künstler Jörg Immendorff, der als junger Maler schon einmal das Verdikt „Hört auf zu malen!“ auf eines seiner Bilder schrieb, zeit seines Schaffenslebens begleitet. Sie vervollständigte auf eine eigene Art und Weise die großen Serien in der Malerei wie „Café Deutschland“, die ästhetischen Ausflüge als Ausstatter auf der Bühne wie bei „The Rake’s Progress“ oder sein Wirken als Bildhauer wie bei der „Elbquelle“, die heute im sächsischen Riesa steht.

Jörg Immendorff zählte zu den bekanntesten Künstlern Deutschlands.
Frühzeitig malte er – im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern seiner Generation – realistisch.

Immendorffs Bilderwelt ähnelte lange Zeit einer mit Zitaten und Anspielungen auf die Geschichte und die Kunstgeschichte reich ausgestatteten, fast opulenten Bühne.
Die Protagonisten seiner Werke sind Künstlerfreunde, Lehrer, Vorbilder oder Figuren aus anderen Geschichten, zum Beispiel Opern, und immer wieder auch er selbst.

Seit 1998 veränderte sich der Stil des Künstlers stark. Selbst sagte er, er wolle seine Gemälde von dem erzählenden Lametta befreien, um zu einer reineren Malerei zu kommen. Ein Grund für den neuen Stil dürfte u. a. auch die Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) gewesen sein, an der Immendorff seit 1997 litt.

Die Ausstellung in Eutin gibt einen Überblick über das grafische Schaffen des 2007 verstorbenen Künstlers. Sie beschränkt sich bewusst nicht nur auf einzelne Mappenwerke oder Motive, sondern will einen möglichst vielgestaltigen Blick auf die reiche Motivwelt dieses faszinierenden, den Lauf der Weltgeschichte in seinen Bildern vorausahnenden Künstlers bieten. Neben den kleineren Blättern sind es insbesondere seine ungewöhnlich großformatigen Grafiken, die den Betrachter faszinieren.

„Gestatten, mein Name ist Geschichte!“ Jörg Immendorff – Grafische Werke“ ist eine Kooperation des Ostholstein-Museums Eutin mit der Galerie Breckner in Düsseldorf.
Begleitend zur Ausstellung erscheint im Kunstverlag Till Breckner ein Katalog.

Nach der Begrüßung durch Herrn Landrat Reinhard Sager wird Frau Dr. Julia Hümme als Leiterin des Ostholstein-Museums in die Ausstellung einführen.

Musikalisch begleitet wird die Eröffnung von Frau Migena Gjata (Gesang) und Herrn Jonas Olsson (Klavier).

Sonntag 11:30 Uhr

Öffnungszeiten des Museums:
28.4. – 03.10.2016
mo – do 11:00 – 18:00 Uhr,
fr – so und feiertags 11:00 – 19:00 Uhr

4.10. – 31.10.2016
di – fr 11:00 – 17:00 Uhr
sa, so und feiertags 10:00 – 17:30 Uhr

ab 01.11.2016
mi – fr 15:00 – 17:00 Uhr
sa, so und feiertags 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 8,00 €, ermäßigt 4,00 €

Gegen Vorlage einer Dauerkarte oder eines regulären Erwachsenentickets der Landesgartenschau Eutin gewähren wir vom 11. März bis 3. Oktober 2016 vergünstigten Eintritt ins Museum.
Ein in jenem Zeitraum erworbenes Museumsticket (für Erwachsene) berechtigt gegen Vorlage zum ermäßigten Eintritt in die Landesgartenschau. Besucher erhalten dafür von uns einen Wertbon.

Ort: Ostholstein-Museum, Schloßplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © Michael Dannenmann


17. Juli 2016

Ausstellungseröffnung mit Sommerfest
Regionale 3 – News From Nowhere
Ausstellung 17.07. – 14.08.2016

Maxim Brandt - Innere Emigration, 2013, 120 x 145 cm, Öl auf LeinwandStipendiatinnen und Stipendiaten der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein 2014/2015

Begrüßung:
Dieter Witasik, 1. Vorsitzender der Overbeck-Gesellschaft – Kunstverein Lübeck
Dr. Oliver Zybok, Direktor der Overbeck-Gesellschaft – Kunstverein Lübeck

Eröffnungsreden:
Anke Spoorendonk, Ministerin für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein
Sönke Kniphals, Kurator der Ausstellung

Musik:
Valeri Kikta – Sonate für Violine und Harfe
Paulina Pospieszny, Violine
Agata Pospieszny, Harfe

Für Ihr leibliches Wohl sorgen wir mit Wasser, Saft, Bier, Wein, Salaten und Gegrilltem.

Wir freuen uns auf einen sommerlichen Nachmittag und Abend mit Ihnen und Euch!

Ein Duo Violine/Harfe, Neue Musik, Blumenstillleben, Gemälde zwischen Malerei und Digitalität, Erzählungen, Romane, Theaterstücke, Kompostionsprojekte, kinetische Raum- und Klanginstallationen, raumtheoretische Fragestellungen, Comic, eine Ausstellungsreihe, zeitgenössische Keramik, Eisregen, Marianne et Clara Eissler, Wald als verschwindende Landschaft, Stadt aus Rauch, Steuerstrafakte, Hamlet Hardcore, Kassandra, Im Dazwischen, Club der Langeweile: thematisch eröffnen die 2014 und 2015 durch die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein in den Sparten bildende Kunst, Literatur, Musik und Theater vergebenen Reise- und Arbeitsstipendien ein weites Feld.

Topografisch rückt das Förderprogramm allein Schleswig-Holstein in den Fokus aktueller Kunst und Kultur: die sechzehn geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten leben und arbeiten in Kiel, Lübeck, Eckernförde, Bad Segeberg, Elmshorn, Osterrönfeld und Großsolt.

Es sind: Ulla Bay Kronenberger, Ansgar Beste, Maxim Brandt, Helge Brumme, Gerald Eckert, Gregor Hinz, Stephan Jäschke, Lena Kaapke, Stefanie Klick, Izy Kusche, Svealena Kutschke, Maria Malmberg, Paulina und Agata Pospieszny, Detlef Schlagheck und Tobias Sommer.

Die Regionale 3 zeigt die aktuellen Landesstipendiatinnen und -stipendiaten im Rahmen einer Gruppenausstellung und begleitender Veranstaltungen in der Overbeck-Gesellschaft.

Weitere Informationen können unter www.regionale-sh.de eingesehen werden.

Sonntag 17:00 Uhr

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 2 €, ermäßigt 1 €
Mitglieder / Schüler unter 18 J. frei

Ort: Overbeck-Pavillon und Behnhausgarten (Zugang durch die Bürgergärten), Overbeck-Gesellschaft, Königstraße 11, 23552 Lübeck
www.overbeck-gesellschaft.de

Flyer » Regionale 3 Overbeck-Gesellschaft «

Flyer » Regionale 3 Gesamtprogramm «


17. Juli 2016

Friedensreich Hundertwasser
WEGE INS PARADIES
Ausstellung 17.07.2016 – 28. Februar 2017

Friedensreich Hundertwasser-Irinaland over the Balkans-Farbserigraphie 1971-72 © 2016 HAMIDA AG, Glarus, SchweizFriedensreich Hundertwasser (1928-2000) war eine der bedeutendsten und phantasiereichsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.

Unter dem Einfluss von Paul Klee und Gustav Klimt entwickelte der österreichische Maler eine Farbenwelt von labyrinthischen Geheimnissen. Und niemals zuvor ist Farbe mit größerem Glanz kühner und einfühlsamer verwendet worden als in den Bildern Hundertwassers.

Hundertwassers Botschaft eines Lebens in Einklang mit den Gesetzen der Natur und sein Streben nach einer individuellen künstlerischen Gestaltung aller Lebensbereiche bildeten die Kernpunkte seines Schaffens.

Sein Anliegen war es, die Schöpfung der Natur mit der Schöpfung des Menschen wieder zu vereinen und der verborgenen Sehnsucht der Menschen nach Vielfalt und nach Schönheit in Harmonie mit der Natur zu ihrem Recht zu verhelfen.

Seine Kunst richtet sich gegen die, aus seiner Sicht, dem puren Rationalismus unterworfenen und verwalteten Lebenswirklichkeit. Gegen die als „geometrisiert“ gescholtene Welt der geraden Linien und rechten Winkel setzte er natürliche Formen. Dem allgegenwärtigen Grau begegnete er durch kraftvolle und leuchtende Farben bis hin zum glänzenden Gold.

Seine Kunst war dabei nie bloße Galerie- oder Museumskunst. Schon sehr früh forderte er, dass Kunst, wenn sie die Welt verändern will, in den Alltag der Menschen eindringen muss.
Wenn er sich daher später intensiv der „angewandten“ Kunst zuwandte und Alltagsgegenstände wie Bucheinbände, Gläser, Tassen, ja Briefmarken und am Ende gar ganze Häuser entwarf, entsprach dies nicht einer Neuausrichtung seiner Bemühungen, sondern setzte den schon zu Beginn seiner Karriere gewählten Weg lediglich konsequent fort: „Ich will den Menschen Dinge geben, die schön und brauchbar sind, die für sie etwas bedeuten und sie bereichern.“

Hundertwasser begriff seine Kunst schon früh als gesellschaftspolitische Intervention. Vor allem seine Plakate zu politischen, sozialen und ökologischen Fragestellungen aus den 1970er und 1980er Jahren verblüffen durch ihre Aktualität: „Heute , wo unsere Existenzgrundlagen verloren gehen, wo wir die Vegetation so sehr vergewaltigt haben (…), wo wir in die größte Krise kommen, die die Menschheit je gehabt hat, wo wir vorfabrizierte Dinge annehmen, sterile Architektur und giftiges Essen, ohne zu revoltieren, weil Geist und Körper sich scheinbar an diese Gifte gewöhnt haben, ist es von eminenter Bedeutung für uns alle, dass es Menschen gibt, die anders denken und anders handeln und anders leben.“ (Hundertwasser, 1981)

Die Ausstellung Friedensreich Hundertwasser — Wege ins Paradies zeigt mit ca. 150 Werken das Genie dieses Ausnahmekünstlers und die ungeheure Vielfalt seines Schaffens.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 11:00 – 18:00 Uhr
Für angemeldete Gruppen und Schulklassen: 09:00 – 19:00 Uhr

Eintritt: 8,- / ermäßigt 6,- €

Ort: Ernst Barlach Museum Wedel, Mühlenstraße 1, 22880 Wedel
www.ernst-barlach.de

Flyer » Hundertwasser – Wege ins Paradies « (pdf)

Foto © 2016 HAMIDA AG, Glarus, Schweiz


18. Juli 2016

„Impressionen: 65 Jahre Trachtenwoche“
Ausstellung 18.07. – 04.09.2016

Ausstellungsfoto 65 Jahre Trachtenwoche im zeiTTor in Neustadt in Holsteinanlässlich des Europäischen Folklore Festivals 2016

In Zusammenarbeit mit der Facebookgruppe „Du lebst schon lange in Neustadt, wenn …“ und Thomas Schwarz

Die Trachtenwoche bzw. das Europäische Folklore Festival ist ein großer Beitrag für die Völkerverständigung.

Sie findet seit 1951 alle drei Jahre statt.

Während dieses Ereignisses führen Gruppen aus aller Welt Tänze in landestypischer Folklore vor.
Die Sonderausstellung zeigt eine Auswahl an Bildern, Plakaten u. ä. des Festivals in den letzten Jahrzehnten.

Eintritt: 
Erwachsene: 3,50 €
Erwachsene mit Ermäßigung: 2,50 € (z. B. mit der ostseecard*)
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt

Ort: zeiTTor – Museum der Stadt Neustadt in Holstein
Haakengraben 2-6, Navi: Vor dem Kremper Tor, 23730 Neustadt in Holstein, Tel. 04561-619305
www.zeittor-neustadt.de


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