Ausstellungen Travemünde und
Schleswig-Holstein November 2026

 

Hier finden Sie Ausstellungen im November 2025 in Lübeck-Travemünde und Umgebung.

Dauerausstellung
„Vogelleben zwischen Fluss und Meer“

Ausstellung „Vogelleben zwischen Fluss und Meer“ in der Naturwerkstatt Priwall © lpvIm August 2020 wurde in der Naturwerkstatt Priwall die Dauerausstellung „Vogelleben zwischen Fluss und Meer“ eröffnet.

Diese erzählt von der abwechslungsreichen und faszinierenden Natur des Priwalls und der Geschichte, wie diese Halbinsel zu einem ganz besonderen Refugium für selten gewordene und gefährdete Küstenvögel wurde.

Durch verschiedene Ausstellungsobjekte, interaktive Medien und spielerische Stationen lädt sie Jung und Alt ein, die Natur des Priwalls zu entdecken und ihre gefiederten Bewohner näher kennenzulernen. Dabei darf selber ausprobiert und gerätselt werden:
Wo finde ich den besten Brutplatz für einen Kiebitz?
Und wie genau werden Vögel eigentlich gezählt?
Abgerundet wird die Ausstellung durch naturgetreue Dioramen, die die Vögel in ihren natürlichen Lebensräumen zeigen.

Die Naturwerkstatt Priwall ist ein Besucher- und Informationszentrum des Landschaftspflegevereins Dummersdorfer Ufer e. V., gelegen am Rande des Naturschutzgebietes „Südlicher Priwall“. Regelmäßig starten von hier aus naturkundliche Führungen mit botanischem, vogelkundlichem oder naturhistorischem Schwerpunkt.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag: 10:00 – 16:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Naturwerkstatt Priwall, Fliegerweg 5-7, 23570 Travemünde-Priwall
Tel. 04502 9996465
www.naturwerkstatt-priwall.de

www.dummersdorfer-ufer.de

Foto © LPV (Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer)


noch bis 1. November 2026

8. Sandskulpturen-Ausstellung
„Zeitreise – Geschichte, Mythen & Kindheitsträume aus Sand“

20260411 Sandskulpturen-Ausstellung Travemünde 2026 © TraveMediaZum 8. Mal öffnet die Sandskulpturen Ausstellung am charmanten Travemünder Fischereihafen ihre Tore  auf einer Fläche von 3.500 qm.

Ein internationales Team aus 16 Ländern fertigt die bis zu 7 Meter hohen Meisterwerke aus etwa 10.000 Kubikmetern Spezialsand.

Die Sandskulpturen Ausstellung findet witterungsunabhängig in überdachten Bootshallen statt.

Der Gastronomiebereich und ein Kindersandkasten runden dieses Erlebnis für die ganze Familie ab.

Öffnungszeiten:
täglich 10:00 – 18:00 Uhr, letzter Einlass um 17:30 Uhr

Eintritt (Tageskarte) 2026:
Erwachsene 13,50 €
Kinder (4 – 14 Jahre) 8,50 €
Rentner (65+), Schüler, Studenten, bei einer Schwerbehinderung 12,50 €
Familientickets:
2 Erwachsene und 2 Kinder (zwischen 4 -14 Jahre): 38,00 €
2 Erwachsene und 3 Kinder (zwischen 4 -14 Jahre): 40,50 €
2 Erwachsene und 4 Kinder (zwischen 4 -14 Jahre): 43,00 €
Ab einer Anzahl von 20 Personen, können wir Ihnen sehr gern Varianten mit einem Gruppenrabatt anbieten. Für weitere Informationen schreiben Sie uns bitte eine Email an moin@sandskulpturen-travemuende.de

Begleitheft: 2,00 €

Unsere Ausstellung ist mit dem Rollstuhl befahrbar.
Hunde dürfen an der Leine mit in die Ausstellung.

Ort: Bootshallen am Fischereihafen, Auf dem Baggersand 17/Travemünder Landstraße 306, 23570 Lübeck-Travemünde
Parkplatz „Am Fischereihafen“ ganz in der Nähe!

www.sandskulpturen-travemuende.de

www.facebook.com/sandskulpturentravemuende


noch bis 1. November 2026

ERNST BARLACH – KÄTHE KOLLWITZ: WAS IST DENN VATERLAND?

Ernst Barlach Museum in RatzeburgWas ist denn Vaterland?
Es ist doch nichts als der Fleck Land, auf dem man geboren ist, wo man aufgewachsen ist zwischen Vater und Mutter, wo man in die Sprache und Landschaft hereingewachsen ist. Des Menschen Vaterland – auch des von Deutschen abstammenden – kann überall in der Welt sein. Der Begriff von Ehre ist da noch gar nicht vorhanden, nur von Heimat. Ein Gefühl von Wärme und Liebe ist um das herum was man Heimat nennt.
Käthe Kollwitz, Tagebuch 1943

Im Dialog der Werke von Barlach und Kollwitz geht es um sehr aktuelle Fragen, die sie sich schon vor mehr als 100 Jahren gestellt haben:
Wie kommen wir zu einer gerechten Gesellschaft?
Wie übernehmen wir Verantwortung füreinander?
Wie schützen wir diese Erde?
Und wie vermeiden wir die Kriege, die immer wieder im Namen von Identität und Besitz geführt werden?

Beide sahen die Aufgabe ihrer Kunst darin, diese Welt aus einem tiefen humanistischen Verständnis heraus verändern zu wollen. Käthe

Kollwitz schuf eine Fülle sozialkritischer Werke. Ihr Augenmerk galt den ärmsten Menschen. Sie zeichnete sehr persönliche und individuelle Porträts. Ungewöhnlich für die damalige Zeit sind darunter viele Darstellungen von Frauen, Müttern und Kindern.

Ernst Barlach hingegen kann als Mystiker der Moderne beschrieben werden. Seine Menschenbilder tragen wenige individuelle Merkmale. Sie verkörpern universelle Zustände des Lebens, suchen den philosophischen Diskurs über die Welt, wie sie war, wie sie ist und wie sie werden kann.

Beiden künstlerischen Positionen ist die Wahrnehmung des Unerträglichen gemeinsam, die Empörung über unsere Handlungen und unsere Lebensweise als Menschen. Ihre Kunstwerke stammen aus jener Zeit, in der die Konzepte für Fortschritt und Wachstum entstanden sind, mit denen wir uns bis heute auseinandersetzen. Für uns hat ihre Kunst eine neue Relevanz: Menschlichkeit, sozialer Zusammenhalt, gerechte Teilhabe und die Regeneration unserer natürlichen Lebensgrundlagen werden definitiv entscheiden. In dieser Ausstellung greifen Vergangenheit und Zukunft ineinander als Erfahrung, die nachwirkt, und als Möglichkeit, die neu gedacht werden kann.

Bedeutet das Wort Vaterland Sicherheit und Zukunft?
Sollten wir nicht beginnen, von Mutterland zu sprechen, einem Ort der Fürsorge, der Verantwortung und der Nachhaltigkeit?

Die Ausstellung ist Teil der Konzeption Museum multimedial.
Sie wird begleitet von zahlreichen interaktiven Angeboten, Kontextfilmen und einer umfangreichen digitalen Timeline, die einladen, politische, kulturelle, werk- und lebensgeschichtliche Ereignisse zu erforschen.

Für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren bieten wir ein digitales Gaming Programm an. Für Schulklassen können Jahrgangs und Fächer spezifische Führungen und Workshops gebucht werden.

Öffnungszeiten:
donnerstags – sonntags und feiertags 11:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: 10 €
ermäßigt für Schüler, Studenten und Gruppen ab 10 Personen 8 €
Angemeldete Schulklassen 3 €
Führungen für Gruppen und Workshops für Schulklassen sind außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Gebühr pro Gruppe 120 € zzgl. zum Eintrittspreis. Telefonische Anmeldung: 04103.918291, E-Mail: kontakt@ernst-barlach.de

Ort: Ernst Barlach Museum, Barlachstraße 3, 23909 Ratzeburg
www.ernst-barlach.de


noch bis 22. November 2026

„Alfred Mahlau. Festzug 1926“

Lübeck „Haupt der Hanse“ – Alfred Mahlau 1926 © Museum Behnhaus DrägerhausAlfred Mahlaus Zeichnungen zum Lübecker Festzug 1926

Im frisch sanierten Lübecker Museum Behnhaus Drägerhaus sind ab dem 6. Juni in der Ausstellung „Alfred Mahlau. Festzug 1926“ die Aquarelle zu sehen, die der Maler und Grafiker Alfred Mahlau für den Festzug zur 700-Jahrfeier der Reichsfreiheit Lübecks im Jahr 1926 geschaffen hat.

In zahlreichen Szenen führte dieser Festzug, der sich vor exakt 100 Jahren durch die übervolle Innenstadt bewegte, Lübecks wechselvolle Vergangenheit vor Augen. Die Aquarelle sind als 16 Meter lange Rolle erhalten, die seit ihrer Schenkung durch den Künstler noch im Jahr der Feier wohl nicht mehr öffentlich präsentiert wurde.

Die Ausstellung „Alfred Mahlau. Festzug 1926“ wurde durch die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck gefördert und vom Team rund um Museumsdirektor Dr. Alexander Bastek gemeinsam mit dem Historiker Dr. Jan Zimmermann kuratiert. Sie wird im Rahmen des diesjährigen Lübecker HanseKulturFestivals eröffnet und ist Teil der Veranstaltungen, die 2026 an die Verleihung der Reichsfreiheit an die Hansestadt Lübeck vor nunmehr 800 Jahren erinnern.

Vom 3. bis zum 6. Juni 1926 feierte Lübeck 700 Jahre Reichsfreiheit. Damit wurde an die Ausstellung und Übergabe des „Reichsfreiheitsbriefs“ im Jahr 1226 durch Kaiser Friedrich II. erinnert. Diese Urkunde gilt als wesentliche Voraussetzung für Lübecks weiteren Aufstieg zum Haupt der Hanse. Im Rahmen dieser Feierlichkeiten fand am Abschlusstag, dem 6. Juni 1926, ein historischer Festzug statt, bei dem anhand von zahlreichen Szenen Lübecks Geschichte eindrücklich ins Leben gerufen und Hoffnung für eine an diese bedeutsame Vergangenheit anknüpfende Zukunft geweckt werden sollte.

Den Auftrag zur Gestaltung des historischen Festzugs erhielt der aufstrebende Grafiker und Künstler Alfred Mahlau (1894 – 1967), der in Lübeck bereits für die Gestaltung des Festplakats zur „Nordischen Woche“ 1921 bekannt war. Schon damals zeichnete sich seine Arbeit durch einfache, stilisierte Darstellungen und Gebäudeformen aus, wie sie von den noch heute genutzten Logos der Firma J.G. Niederegger und der Schwartauer Werke bekannt sind, die er entwarf.

Zudem hatte er sich bereits als Bühnen- und Kostümbildner in Lübeck und Breslau einen Namen gemacht. Sein Ziel war von Anfang an nicht der Anspruch, in dem Festzug eine vermeintliche historische „Echtheit“ zu vermitteln, die ihm unzeitgemäß erschien. Viel wichtiger war ihm die zeitlose, stilisierte und künstlerisch ansprechende Darstellung der Figuren und Architekturen. Darüber hinaus war Mahlau vermutlich auch mit der praktischen Umsetzung des Festumzugs wie der Regie und der Musikauswahl betraut, was jedoch aufgrund fehlender Aufzeichnungen nicht mehr genau nachvollzogen werden kann.

Bei den Zeichnungen Mahlaus zum Festzug handelt es sich um farbige Aquarelle auf 36 Papierbögen. Beginnend mit der Überbringung des Lübecker Reichsfreiheitsbriefes 1226 über Lübecks Vergangenheit als „Haupt der Hanse“, das Zeitalter der Pest, Aufstieg und Fall des Bürgermeisters Wullenwever und die napoleonische Zeit bis hin den ersten Errungenschaften der Industrialisierung wie der Eisenbahn, dem ersten Dampfschiff und der Eröffnung des Elbe-Trave-Kanals stellen sie Lübecks Stadtgeschichte dar.

Die Zeichnungen der Rolle zeigen die Fähigkeit Mahlaus, mit wenigen, schnell gesetzten Strichen und sparsamen Farbtupfern Figuren und Bewegungen ins Bild zu setzen. Notizen und Kommentare auf der Rolle geben Aufschluss über Ergänzungen und Streichungen im fortschreitenden Planungsprozess. So fügte Mahlau beispielsweise erst nachträglich auf ausdrücklichen Wunsch des Festausschusses die für das Lübecker Stadtbild charakteristischen Gebäudesilhouetten wie die des Holstentors, des Rathauses oder des Burgtors ein.

Einige Motive, die der Künstler skizziert hatte, wurden für die Umsetzung des Festzugs gestrichen, darunter zum Beispiel der Erste Weltkrieg, dessen Darstellung die Feierlichkeiten vermutlich noch zu sehr belastet hätte. Andere Szenen des Festumzugs dagegen finden sich nicht in Mahlaus Zeichnungen, so zum Beispiel das Motiv einer Werft ganz am Ende des Festzugs.

Bis kurz vor der Feier gab es noch Änderungen, weswegen sich nur anhand von Fotos und wenigen Filmaufnahmen die tatsächlich realisierten Auftritte rekonstruieren lassen.

Für das Museum Behnhaus Drägerhaus handelt sich bei der „wiederentdeckten“ Rolle mit den Aquarellen um einen echten Glücksfund. Alfred Mahlau selbst hatte die Rolle 1926 dem Museum geschenkt, doch nach ihrer Inventarisierung durch Museumsdirektor Carl Georg Heise blieb sie unbeachtet und wurde auch in einem vor einigen Jahren erschienenen Werkverzeichnis nicht erwähnt. Dabei fügt sie sich perfekt in die Sammlung des Hauses ein, da das vielfältige Gesamtwerk dieses bedeutenden Künstlers und Grafikers schon seit den 1920er Jahren – dem „Geburtsjahrzehnt“ des Behnhauses als Museum – eine wesentliche Rolle spielt.

Das Museum Behnhaus Drägerhaus verfügt über einen großen Bestand von Mahlaus Werken, der teils durch den Lübecker Museumsdirektor Carl Georg Heise in den 1920er Jahren erworben wurde, teils als Schenkung in die Sammlung gelangte.

In einem mehrjährigen Projekt werden diese Arbeiten, darunter Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Plakate und Fotografien, mit Förderung der Firma J. G. Niederegger und der Schwartauer Werke nun erschlossen und für Forschungsprojekte und Ausstellungen nutzbar gemacht.

Katalog
Zur Ausstellung „Alfred Mahlau. Festzug 1926“ ist ein Begleitheft erschienen, das im Shop des Museums Behnhaus Drägerhaus ab sofort für 14,90 € käuflich zu erwerben ist.

Begleitprogramm
Begleitend zur Ausstellung sind jeden zweiten Donnerstag einstündige „After Work“-Rundgänge jeweils um 16:00 Uhr geplant.

Öffnungszeiten:
dienstags – sonntags 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 7 €
Freier Eintritt für:
Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren | Schüler:innen, Student:innen und Auszubildende | FSJler:innen (Freiwilliges Soziales Jahr) | Inhaber:innen der LübeckCard und der Ehrenamtskarte | Schwerbehinderte mit mind. 50 % GdB und ihre Begleitperson (B) | Mitglieder folgender Verbände: Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e. V. | Deutscher Museumsbund e. V. | ICOM (International Council of Museums)
Tageskarte – Lübeck Day Pass 14 €

Ort: Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstraße 9 – 11, 23552 Lübeck
https://museum-behnhaus-draegerhaus.de

Foto © Museum Behnhaus Drägerhaus


noch bis 8. Dezember 2026

„Munition im Meer – Das explosive Erbe“

Museum für Regionalgeschichte © Gerda PetrichDie letztjährige Sonderausstellung „Munition im Meer – Das explosive Erbe“ im Museum für Regionalgeschichte in Pönitz wurde auf Grund der großen Resonanz und Aktualität ergänzt und aktualisiert und ist nun wieder regelmäßig geöffnet. Alle Objekte und Leihgaben werden weiterhin gezeigt.

Das Regionalmuseum thematisiert mit der Sonderausstellung „Munition im Meer“ die Bergung der Munitionsaltlasten in der Ostsee, dazu gehören die Methoden, mit denen die Munition aufgespürt und kartiert wird, die Bergungskonzepte, die Gefahren, die von den rostenden Waffen für Mensch und Tier ausgehen und die Geschichte der Munitionsverklappungen.

Das ehrenamtlich arbeitende Museumsteam erhielt Informationen zum aktuellen Stand von den Wissenschaftlern und Praktikern, die an der Meeresuntersuchung, der Pilotbergung und an der Erforschung der Gefahren, die von den Altlasten ausgehen, beteiligt sind und hat diese in die Ausstellung eingearbeitet.

Die umfangreiche Begleitbroschüre zur Ausstellung, die alle Themen enthält, ist auch weiterhin für 6 € im Museum erhältlich.

Öffnungszeiten:
dienstags 15:00 – 18:00 Uhr
samstags und sonntags 14:00 – 17:00 Uhr
Besuche und Führungen für Gruppen und Schulklassen außerhalb der Öffnungszeiten kann man per E-Mail unter
museum@museum-scharbeutz.de vereinbaren.

Eintritt: frei

Ort: Museum für Regionalgeschichte, Lindenstraße 23, 23684 Scharbeutz/Pönitz
https://museum-scharbeutz.de/

www.facebook.com/MuseumScharbeutz

Foto © Gerda Petrich


noch bis 10. Januar 2027

»Helme Heine – Es war einmal …«

Helme Heine „Der Butt am Haken“ © Helme Heine ArtMit der Ausstellung „Helme Heine: Es war einmal …“ widmet sich das Günter Grass-Haus einem der be deutendsten Bilderbuchkünstler unserer Zeit.

Seine Bücher wurden über 25 Millionen Mal verkauft und in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Seine Figuren – etwa der kleine Drache „Tabaluga“ oder die „Freunde“ Johnny Mauser, Franz von Hahn und der dicke Waldemar – sind weltweit bekannt.

Im vergangenen Jahr verstarb der große Schöpfer kleiner Bildwelten in seinem neuseeländischen Zuhause am Meer. Die Ausstellung ist die erste Retrospektive seit seinem Tod.

Neben Illustrationen aus seinen Klassikern — etwa die „Freunde“ aus Mullewapp oder der kleine grüne Drache Tabaluga – zeigt die Schau vor allem neuere Arbeiten von Helme Heine. Diese illustrieren mit feinem Humor zentrale gesellschaftliche Themen unserer Zeit wie Klimawandel, Migration, Geschlechtergerechtigkeit, Frieden und Demokratie.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Angebote für Kinder. Herzstück ist ein begehbares, aus Holz gefertigtes „Mullewapp“-Dorf, das die einzigartige Phantasiewelt Helme Heines räumlich erfahrbar macht und zum Entdecken, Spielen und Staunen einlädt.

Erstmals wird eine Ausstellung des Museums auf die benachbarte Kinder- und Jugendbibliothek der Stadtbibliothek Lübeck ausgeweitet, um eine möglichst breite Zielgruppe zu erreichen.

Zudem werden Werke präsentiert, die der Künstler eigens für das Günter Grass-Haus geschaffen hat und die auf den Literaturnobelpreisträger und Lübeck Bezug nehmen.

Ergänzt werden diese Arbeiten durch Dokumentationen des letzten, bewegenden Besuchs der Kuratoren beim Künstler im bayerischen Prutting kurz vor seinem Tod. Eine Begegnung, die die Arbeit an der Ausstellung auf besondere Weise prägte und inspirierte.

Zur Ausstellung erscheint ein farbenfroher Katalog mit Texten von Helme Heine und seiner Frau Gisela von Radowitz im Athesia Verlag.

Die Ausstellung wurde am 26. April 2026 um 15:00 Uhr im Beisein des Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein Daniel Günther, Helme Heines Sohn Christoph von Radowitz und der weltberühmten Kinderbuchautorin Cornelia Funke eröffnet.

Öffnungszeiten:
Montag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr
Feiertage:
Geschlossen am : 24.12., 25.12, 31.12 und 01.01.
Geöffnet: Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Tag der Deutschen Einheit, 2. Weihnachtsfeiertag

Eintritt: 9 €
Freier Eintritt für: Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren | Schüler:innen, Student:innen und Auszubildende | FSJler:innen (Freiwilliges Soziales Jahr) | Inhaber:innen der LübeckCard und der Ehrenamtskarte | Schwerbehinderte mit mind. 50 GdB und ihre Begleitperson (B) | Mitglieder folgender Verbände: Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. | Deutscher Museumsbund e.V. | ICOM (International Council of Museums)
Tageskarte – Lübeck Day Pass 18 €

Ort: Günter Grass-Haus, Glockengießerstraße 21, 23552 Lübeck
https://grass-haus.de/


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