Ausstellungen Travemünde und
Schleswig-Holstein März 2026
Seiteninhalte
- Ausstellungen Travemünde und
Schleswig-Holstein März 2026
- Dauerausstellung „Vogelleben zwischen Fluss und Meer“
- Kunst der Generationen – Werke der Familie Lilo Peters in der Trinkkurhalle Timmendorf Strand
- „Zukunft ohne Wachstum? – Wirtschaft zwischen Klimakatastrophe und sozialer Spaltung“
- „Reise in die Urzeit – 540 Millionen Jahre Erdgeschichte mit Fossilien und Geschieben aus Norddeutschland“
- Shilpa Gupta: „we last met in the mirror“
- „Der Nobelpreisträger von nebenan – Grass und Lübeck”
- Kabinett-Ausstellung „(Bilder-)Buchgärten und andere Gartenfreuden. Vom Küchengarten des Sonnenkönigs bis zu den Gärten in Jane Austens Romanen“
- Hermann Reimer – durch Raum und Zeit
- Ausstellung „Lübeck Fake Views“ Plakate von Thomas Schmitt-Schech und Karla Lettermann
- „Der Lübecker Divan. Ein Reiseführer für die Seidenstraße“
- Die „Urzelle“ des Bauhauses – Karl Peter Röhl und sein Freundeskreis
- 8. Sandskulpturen-Ausstellung „Zeitreise – Geschichte, Mythen & Kindheitsträume aus Sand“
- „Bis auf die Knochen“
Hier finden Sie Ausstellungen im März 2026 in Lübeck-Travemünde und Umgebung.
Dauerausstellung
„Vogelleben zwischen Fluss und Meer“
Im August 2020 wurde in der Naturwerkstatt Priwall die Dauerausstellung „Vogelleben zwischen Fluss und Meer“ eröffnet.
Diese erzählt von der abwechslungsreichen und faszinierenden Natur des Priwalls und der Geschichte, wie diese Halbinsel zu einem ganz besonderen Refugium für selten gewordene und gefährdete Küstenvögel wurde.
Durch verschiedene Ausstellungsobjekte, interaktive Medien und spielerische Stationen lädt sie Jung und Alt ein, die Natur des Priwalls zu entdecken und ihre gefiederten Bewohner näher kennenzulernen. Dabei darf selber ausprobiert und gerätselt werden:
Wo finde ich den besten Brutplatz für einen Kiebitz?
Und wie genau werden Vögel eigentlich gezählt?
Abgerundet wird die Ausstellung durch naturgetreue Dioramen, die die Vögel in ihren natürlichen Lebensräumen zeigen.
Die Naturwerkstatt Priwall ist ein Besucher- und Informationszentrum des Landschaftspflegevereins Dummersdorfer Ufer e. V., gelegen am Rande des Naturschutzgebietes „Südlicher Priwall“. Regelmäßig starten von hier aus naturkundliche Führungen mit botanischem, vogelkundlichem oder naturhistorischem Schwerpunkt.
Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag: 10:00 – 16:00 Uhr
Eintritt: frei
Ort: Naturwerkstatt Priwall, Fliegerweg 5-7, 23570 Travemünde-Priwall
Tel. 04502 9996465
www.naturwerkstatt-priwall.de
Foto © LPV (Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer)
noch bis 22. März 2026
Kunst der Generationen –
Werke der Familie Lilo Peters in der Trinkkurhalle Timmendorf Strand
Die Timmendorfer Künstlerin Lilo Peters (1913 – 2001) war Malerin und Bildhauerin. Ihre Werke wurden auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und zeugen bis heute von einem beeindruckend facettenreichen Leben.
Vom 22. November 2025 bis zum 22. März 2026 zeigt die Trinkkurhalle Timmendorf Strand eine außergewöhnliche Ausstellung: Arbeiten von Lilo Peters werden gemeinsam mit Werken ihrer Töchter Uta Peters und Angela Peters, ihrer Enkelin Tatjana Claußen sowie ihrer Urenkel Friedrich Drescher und Alina Schiller präsentiert. Damit einsteht ein faszinierender Einblick in das künstlerische Schaffen über vier Generationen hinweg – eine Begegnung von Tradition, Inspiration und individueller Handschrift.
Die Ausstellung lädt dazu ein, die Entwicklung künstlerischer Ausdrucksformen innerhalb einer Familie zu entdecken und die Vielfalt der Generationen im Dialog zu erleben.
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag geschlossen
Samstag und Sonntag 11:00 – 16:00 Uhr
Eintritt: frei
Ort: Trinkkurhalle, Kurpromenade 3, 23669 Timmendorfer Strand
noch bis 29. März 2026
„Zukunft ohne Wachstum? – Wirtschaft zwischen Klimakatastrophe und sozialer Spaltung“
Neue Sonderausstellung des Industriemuseums Herrenwyk unter dem Titel „Zukunft ohne Wachstum? – Wirtschaft zwischen Klimakatastrophe und sozialer Spaltung“.
Die Ausstellung wagt einen Blick in die Zukunft, stellt dabei essenzielle Fragen an die Themen Arbeit, Industrie und Wirtschaft und tritt bewusst in den Dialog mit den Besucher:innen:
Muss Wirtschaft immerzu wachsen?
Wie können und wollen wir in Zeiten des Klimawandels in Zukunft leben?
Kann Wachstum und Wohlstand mit dem Kampf gegen den Klimawandel einhergehen?
Wie könnte eine Wirtschaftstransformation aussehen?
Steht die Wirtschaftspolitik hier vor einem unlösbaren Dilemma?
Im Spannungsfeld von Wirtschaft, Klima und Gesellschaft beschäftigt sich die Sonderausstellung mit ebendiesen und weiteren Fragen, setzt sich im Rahmen eines multiperspektivischen Ansatzes kritisch mit Überlegungen von Politik, Journalismus, Philosophie sowie Ökonomie auseinander und lädt dabei zum Mitdenken und Diskutieren ein.
Dr. Bettina Braunmüller, Museumsdirektorin und Kuratorin der Ausstellung, betont den Stellenwert des Themas im Kontext eines Industriemuseums und die Relevanz des Dialogs für das Themas: „Ich habe keinen missionarischen Gedanken bei der Ausstellung, mir ist es wichtig, dass ein Diskurs geführt wird zwischen Menschen unterschiedlichster Meinungen. Es gibt kein Richtig und kein Falsch und keine einfachen Antworten. Kommen Sie in die Ausstellung, bringen Sie einen Nachbarn, einen Freund oder jemand anderes mit und trauen sie sich zu streiten und zu diskutieren!“
Öffnungszeiten:
freitags 14:00 –17:00 Uhr
samstags und sonntags: 10:00 – 17:00 Uhr
Feiertage:
geschlossen am : 24.12., 25.12, 31.12 und 01.01.
Eintritt:
Erwachsene 4 €
Eintritt: frei (gilt nur für den normalen Museumsbesuch bzw. mit entsprechendem Nachweis) für Kinder, Schülerinnen/Schüler, Studierende, Ehrenamtliche, Schwerbehinderte, Schwerbehinderte mit Ausweis B und deren Begleitpersonen, LübeckCard-Inhaber, Bufdies, Auszubildende, Berufsschülerinnen/Berufsschüler, FSJ-Mitarbeitende
Ort: Industriemuseum Herrenwyk, Kokerstraße 1-3, 23569 Lübeck
https://industriemuseum-herrenwyk.de/
Foto © Industriemuseum Herrenwyk
noch bis 31. März 2026
„Reise in die Urzeit – 540 Millionen Jahre Erdgeschichte mit Fossilien und Geschieben aus Norddeutschland“
Neue Sonderausstellung zeigt faszinierende Fossilien und einen ganz besonderen Erstfund aus Norddeutschland
Die Ausstellung zeigt eine einzigartige Auswahl an Fossilien aus der umfangreichen Geschiebesammlung des verstorbenen Hobbypaläontologen Hans-Jürgen Sterley, der über Jahrzehnte mit Leidenschaft und Fachwissen die Spuren urzeitlichen Lebens in norddeutschen Geschieben erforscht hat.
Ein ganz besonderes Highlight ist der Erstfund des Trilobiten „Hoplolichas sterleyi“, der nach seinem Entdecker benannt ist.
Neben diesem bedeutsamen Exponat werden zahlreiche weitere Fossilien ausgestellt, darunter beeindruckende Trilobiten, Ammoniten, Muscheln und Krebse, die einst die Urmeere bevölkerten und heute Zeugnis einer längst vergangenen Welt sind.
Die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher jeden Alters ein, die Vielfalt und Schönheit fossiler Lebensformen zu entdecken, und ihre ganz eigene Reise in die Urzeit zu unternehmen!
Öffnungszeiten:
Mai – September: täglich 10:00 – 18:00 Uhr
März – April und Oktober: Di – So 11:00 – 17:00 Uhr
November – Februar: Di – So 11:00 – 16:00 Uhr
Eintritt: Kinder 3,- €, Erwachsene 6,- €, Hunde 0 €
Ort: Schleswig-Holsteinisches Eiszeitmuseum, Nienthal 7, 24321 Lütjenburg
www.eiszeitmuseum.de
Foto © Schleswig-Holsteinisches Eiszeitmuseum
noch bis 5. April 2026
Shilpa Gupta:
„we last met in the mirror“
Shilpa Gupta. Preisträgerin des Possehl-Preises für Internationale Kunst.
Shilpa Gupta behandelt in ihrer künstlerischen Arbeit wichtige Fragen unserer heutigen Gesellschaft wie Zugehörigkeit, Sicherheit, Zensur, Religion, Meinungsfreiheit und Menschenrechte.
Besonders zentral ist der Themenkomplex der Grenze. Shilpa Gupta beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit seit über zwei Jahrzehnten mit den Auswirkungen von Grenzen und Grenzziehungen durch Staatsapparate auf Gesellschaften, die sich besonders in Grenzgebieten über weit mehr definieren als nationale Zugehörigkeit.
Ihre Arbeiten zeugen von einer tiefen Auseinandersetzung mit den Fragen sozialer, geographischer und psychologischer Grenzziehungen und deren Einfluss auf das öffentliche Leben, die gerade in Zeiten des erstarkenden Rechtsdrucks in Deutschland, Europa und der Welt von besonderer Relevanz sind.
Mit ihrem künstlerischen Werk thematisiert sie die stets wachsende nationale Öffentlichkeit in Indien, die von Geschlechter- und Klassenschranken, religiösen Unterschieden, anhaltender Macht repressiver Staatsapparate sowie trügerischen Vorstellungen von öffentlichem Konsens geprägt sind. Dabei bildet gerade die Sprache und die ihr innewohnende Macht einen Schwerpunkt in ihrem künstlerischen Werk.
Ihr Gesamtoeuvre umfasst unterschiedliche neue Medien, wie Roboterarbeiten, fotografische Lichtbilder, interaktive Soundvideos, motorisierte Mechanismen, gefundene Objekte sowie computergestützte Installationen und öffentliche Performances. Dies macht Shilpa Gupta zu einer der wichtigsten Medienkünstler:innen der Gegenwart, die bis heute mehrere Künstler:innengenerationen beeinflusst.
Das Oeuvre von Shilpa Gupta stellt klare Bezüge zur westlichen Konzeptkunst der ausgehenden 1960er-Jahre her und erweitert diese um eine Perspektive, die sich außerhalb der eurozentristischen Kunstgeschichtsschreibung bewegt. Mit diesem Ansatz liefert sie maßgebliche Impulse für die Entstehung zeitgenössischer Kunst im Sinne einer globalen Kunstgeschichte.
Shilpa Gupta (*1976, Mumbai) lebt und arbeitet in Mumbai. Von 1992 – 1997 studierte sie Bildhauereri an der J. J. School of Fine Arts in Mumbai.
Guptas Arbeiten werden international ausgestellt und waren u. a. in der Tate Modern und der Serpentine Gallery in London, dem Centre Pompidou in Paris, dem Musée d’art contemporain de Lyon, dem Mori Museum in Tokio und dem Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk zu sehen.
Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr
Eintritt: 12 €, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren | Schüler:innen, Student:innen und Auszubildende | FSJler:innen (Freiwilliges Soziales Jahr) | Inhaber:innen der LübeckCard und der Ehrenamtskarte | Schwerbehinderte mit mind. 50 GdB und ihre Begleitperson (B) | Mitglieder folgender Verbände: Verein der Freunde der Museen der Hansestadt Lübeck e.V. | Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. | Deutscher Museumsbund e.V. | ICOM (International Council of Museums)
Ort: Kunsthalle St. Annen, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
https://kunsthalle-st-annen.de/
noch bis 13. April 2026
„Der Nobelpreisträger von nebenan – Grass und Lübeck”
Die Ausstellung „Der Nobelpreisträger von nebenan – Grass und Lübeck” widmet sich den Themen Herkunft, Heimat und Zuhause.
Sie erzählt von Grass’ Lebenswegen, von Aufbrüchen, Fremdheit und Ankommen und ermutigt die Besucher, über ihr eigenes Empfinden nachzudenken: Was macht die Heimat zur Heimat, das Zuhause zum Zuhause?
Für Grass wurde Lübeck zu einer Art Ersatz für sein verlorenes Danzig. Die Hansestadt an der für ihn so wichtigen „baltischen Pfütze“ mit ihren Backsteinfassaden, den Kirchen und verwinkelten Gassen erinnerte ihn stark an das Danzig seiner Kindheit und Jugend. Diese Ähnlichkeiten schufen eine emotionale Bindung, die sich auch in seiner Literatur widerspiegelt.
Im Jahr 1995 verlegte Grass sein Sekretariat von Berlin in die Lübecker Altstadt, in die Glockengießerstraße 21, wo 1999 auch die Pressekonferenz anlässlich der Verkündung des Literaturnobelpreises an Günter Grass stattfand. Bis zu seinem Tod im Jahr 2015 war er hier regelmäßig anzutreffen. Häufig besuchte er seinen Freund Kurt Thater im benachbarten Wein-Castell. Durch seine Volksnähe wurde er als Nachbar wahrgenommen.
Ein „Wurzelschlaghaus“ in Behlendorf
In Behlendorf, ca. 25 km von Lübeck entfernt und quasi in der „Nachbarschaft“, fand Grass 1986 nach langer Suche, sein „Wurzelschlaghaus“. Behlendorf bot ihm eine Landschaft, die ihn an seine Heimat Kaschubien erinnerte und gab ihm die Ruhe und Inspiration für seine literarische und künstlerische Arbeit. In den 1990er Jahren entstanden hier unter anderem zahlreiche Aquarelle. Diese Werke zeigen seine tiefe Verbindung zur Natur und zur Region, die ihn umgab. Erstmals gezeigt werden Arbeiten des Künstlers Hannes Möller, der Bilder von der Bibliothek von Günter Grass angefertigt hat. Die enge Beziehung von Günter Grass zu Lübeck ist vielschichtig. Grass engagierte sich auch im kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Stadt.
Blick nach außen mit zeitlosen Fragestellungen
Die Ausstellung über den „Nobelpreisträger von nebenan“ vermittelt auf anschauliche und originelle Weise die tiefgreifende Verbindung von Günter Grass zu Lübeck. Zugleich richtet sich der Blick aber auch auf das Publikum selbst. Was macht ein Zuhause aus? Ist es der Geruch der Ostsee, bestimmte Geräuschwelten, ein vertrauter Gegenstand – oder die Menschen, denen man immer wieder begegnet, ohne sie wirklich zu kennen?
Die Ausstellung stellt Fragen, die uns alle betreffen, und regt dazu an, sowohl die eigene Beziehung zu Ort und Zugehörigkeit zu betrachten sowie die individuellen Wahrnehmungen anderer kennenzulernen, etwa von Gruppen der VHS-Kurse „Mama lernt Deutsch“. Highlight ist ein Wortwasserfall in der von Julia Wittmer kuratierten Schau. Die Gestaltung stammt von Matthias Kaminsky und Ben Montaser.
Vernissage am Freitag 5. Dezember 2025 19:00 Uhr:
Vernissage an unterschiedlichen Orten in der Glockengießerstraße
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag in einem besonderen Format statt, nämlich „nebenan“ in der Glockengießerstraße – dem Freibackhaus, Atelier Julender, der Goldschmiede Lachmann, der Goldstube, dem Vorsteherzimmer im Füchtingshof und dem Wein-Castell.
Dort lesen gleichzeitig die Schauspieler:innen Rebecca Indermaur, Susanne Höhne, Andreas Hutzel, Nina-Mercédes Rühl, Henning Sembritzki und Vincenz Türpe ausgewählte Texte von Günter Grass zu den Themen Heimat, Ankommen und Erinnerung. Vor den Lesungen erzählen die jeweiligen Gastgeber:innen etwas über die Geschichte der jeweiligen Orte.
Besuch der Ausstellung im Günter Grass-Haus, Empfang mit Glühwein, Punsch und Musik
Im Anschluss treffen sich alle Gäste gemeinsam im Günter Grass-Haus, um die Ausstellung zu entdecken und den Abend bei Musik, Getränken und Gesprächen ausklingen zu lassen.
Teilnahme an der Vernissage: 8 €, ermäßigt 4 €, Getränke sind im Preis inbegriffen.
Die Plätze an den jeweiligen Veranstaltungsorten sind begrenzt, daher wird eine frühzeitige Buchung unter https://grass-haus.de/ empfohlen.
Öffnungszeiten:
Montag – Sonntag
10:00 – 17:00 Uhr
Feiertage
Geschlossen am: 24.12., 25.12, 31.12 und 01.01.
Geöffnet: Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Tag der Deutschen Einheit, 2. Weihnachtsfeiertag
Eintritt: 8 €
Freier Eintritt für: Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren | Schüler:innen, Student:innen und Auszubildende | FSJler:innen (Freiwilliges Soziales Jahr) | Inhaber:innen der LübeckCard und der Ehrenamtskarte | Schwerbehinderte mit mind. 50 GdB und ihre Begleitperson (B) | Mitglieder folgender Verbände: Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e. V. | Deutscher Museumsbund e. V. | ICOM (International Council of Museums)|Freundeskreis Günter Grass-Haus Lübeck e. V.
Ort: Günter Grass-Haus, Glockengießerstraße 21, 23552 Lübeck
Foto © LÜBECKER MUSEEN/Günter Grass-Haus
noch bis 20. Juni 2026
Kabinett-Ausstellung
„(Bilder-)Buchgärten und andere Gartenfreuden. Vom Küchengarten des Sonnenkönigs bis zu den Gärten in Jane Austens Romanen“
Gartenbücher, Büchergärten und andere Gartenfreuden
Gärten und Bücher sind von jeher die ideale Kombination – beide sind wie nichts anderes dazu geeignet, darin einzutauchen, die Seele baumeln, sich inspirieren zu lassen.
Und das klappt in beide Richtungen: Lesende (und natürlich auch Schreibende) lassen sich von Gärten und Gärtnernde sich von Büchern inspirieren. Die Geschichte der Gartenbücher und Büchergärten erzählt diese Ausstellung anhand von Büchern aus dem Bestand der ELB.
Im Mittelpunkt steht das Handbuch des Küchengärtners des Sonnenkönigs – Jean Baptiste de La Quintinie hat zwischen 1678 und 1683 den Potager du Roi anlegen lassen, der über Jahre hinweg den Hof Louis’ XIV mit Obst und Gemüse belieferte. Er hat sein Wissen aufgeschrieben, sein Sohn Michel veröffentlichte es nach seinem Tod – und die Ausgabe von 1692 zeigt die ELB im Vergleich zum modernen Bildband über des Königs Küchengarten.
Ebenso erzählt die Ausstellung von unserem Lokalmatadoren Christian Cay Lorenz Hirschfeld, dem Gartentheoretiker aus Kirchnüchel, der zwar nie einen Garten angelegt, aber dafür die Gemälde Caspar David Friedrichs beeinflusst hat.
Pieter de La Court van der Voort war eigentlich Tuchhändler, hat aber 1737 ein Standardwerk der niederländischen Gartengestaltung geschrieben – und als Erster erfolgreich tropische Früchte in selbst gestalteten Gewächshäusern gezüchtet. Selbstredend hielt auch sein Buch „Les Agréments de la Campagne“ Einzug in der Bibliothek des Herzogs und darf in der Ausstellung nicht fehlen.
Und natürlich finden auch die Gärten von Jane Austen einen Platz – sowohl ihre eigenen in Steventon oder Chawton als auch die von Mansfield Park, Delaford oder Donwell Abbey.
Ein weiterer englischer Garten ist der Chelsea Physics Garden, dessen erster Head Gardener Ende des 17. Jahrhunderts Philip Miller war, der gleichzeitig mit dem „Englischen Gartenbuch“ ein Standardwerk des Gartenbaus verfasste – ebenso wie rund 1600 Jahre zuvor Columella, römischer Schriftsteller um 50 n. Chr., der hier ebenfalls zu Wort kommen darf.
Wer sich also Inspiration für die kommende Gartenzeit holen möchte, ist herzlich willkommen.
Öffnungszeiten:
Montag geschlossen
Dienstag 09:30 – 18:00 Uhr
Mittwoch 09:30 – 13:00 Uhr
Donnerstag 09:30 – 19:00 Uhr
Freitag 09:30 – 18:00 Uhr
Samstag 09:30 – 13:00 Uhr
Eintritt: frei
Ort: Eutiner Landesbibliothek, Schlossplatz 4, 23701 Eutin
www.lb-eutin.de
1. März – 31. Mai 2026
Hermann Reimer
– durch Raum und Zeit
Nach einem abgeschlossenen Physikstudium begann Hermann Reimer (*1959) 1984 seine künstlerische Ausbildung an der Hochschule der Künste Berlin und wurde 1990 Meisterschüler von Prof. Klaus Fußmann, der zu den führenden deutschen Landschaftsmalern zählt.
In seinem Werk widmet sich Hermann Reimer zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedlichen Gattungen: dem Interieur und der Landschaft.
Dabei bestechen die Interieurs durch die detailgenaue Darstellung und das ausgefeilte Spiel mit Ebenen und Perspektiven. Gleichzeitig scheinen die Figuren anhand von Mustern und Ornamentik mit dem sie umgebenden Ort zu verschmelzen, und die üblichen Grenzen von Innen- und Außenraum werden aufgelöst. Auf diese Weise entstehen zeitlose Räume zwischen scheinbar Realem und Surrealem.
Seine nahezu klassisch anmutenden, oft großformatigen Landschaften faszinieren dagegen als Naturräume mit dichtbelaubten Bäumen an Ufern und in Alleen, mit sommerlichen norddeutschen Waldwegen. Mit satten Grüntönen, starken Licht- und Schattenwirkungen sowie Helldunkel-Kontrasten erschafft Hermann Reimer hier Sinnbilder der Ruhe und Kontemplation und bildet atmosphärische Stimmungsmomente eines scheinbar geschlossenen Landschaftsausschnitts ab.
Die hier in der Ausstellung gezeigten Werke präsentieren spannungsreich die beiden Schwerpunkte im Werk des Künstlers und zeigen trotz aller motivischen Gegensätzlichkeit, dass sowohl Raum als auch Zeit die Leitmotive im malerischen Schaffen Hermann Reimers sind.
Ausstellungseröffnung:
Sonntag, den 1. März 2026, um 11:30 Uhr
Nach einer Begrüßung durch Frau Kreispräsidentin Petra Kirner, Kreis Ostholstein, werden Frau Dr. Julia Hümme und Frau Sophie Matuszczak M.A. im Gespräch mit Herrn Hermann Reimer sein künstlerisches Schaffen, das Charakteristische seiner Malerei und die Besonderheiten der Eutiner Ausstellung beleuchten.
Musikalisch wird die Eröffnung durch die Kreismusikschule begleitet.
Öffnungszeiten:
dienstags – sonntags/feiertags: 11:00 – 17:00 Uhr
Eintritt: 8 €, mit Ostseecard 6 €, Jugendliche (14 – 18 Jahre), Azubis, Studierende und Schwerbehinderte 4 €, Kinder unter 14 Jahre frei
Ort: Ostholstein-Museum Eutin, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de
06. – 15.März 2026
Ausstellung „Lübeck Fake Views“
Plakate von Thomas Schmitt-Schech und Karla Lettermann
Lübeck Fake Views – ein Projekt zum genauen Hinsehen und Mitraten!
Was sind Fake News, was ist seriöse Information?
Alle Welt blickt gebannt auf so genannte Deepfakes, also auf mittels KI erstellte oder veränderte Bilder und Videos. Dabei wird leicht vergessen, dass es zur Manipulation keiner KI bedarf. So hat allein die Perspektive der Fotografin und des Fotografen einen entscheidenden Einfluss auf die Wirkung eines Bildes.
Eine tendenziöse Wortwahl kann die Leser:innen manipulieren und wird besonders in den Sozialen Netzwerken ganz bewusst eingesetzt. Sind Sie dagegen gewappnet?
In ihrer Plakatausstellung „Lübeck Fake Views“ zeigen Thomas Schmitt-Schech und Karla Letterman Beiträge zu Lübecker Themen – doch nicht alles, was behauptet wird, ist wahr!
Finden Sie die Fakes!
Dieses Projekt wird vom Kulturfunken Lübeck gefördert.
Öffnungszeiten:
7. – 11.03.2026: 14:00 – 17:00 Uhr
12. und 13.03.2026: 16:00 – 19:00 Uhr
14. und 15.03.2026: 14:00 – 17:00 Uhr
Eintritt: frei
Ort: Artefactum Kunsttankstelle Lübeck, Wallstraße 3 – 5, 23560 Lübeck
https://defacto-art.org/
7. März – 30. August 2026
„Der Lübecker Divan. Ein Reiseführer für die Seidenstraße“
Die Lübecker Sammlung Kulturen der Welt nimmt eine der bekanntesten Handels- und
Reiserouten seit der Antike in den Blick: Am 6. März wird die Ausstellung „Der Lübecker Divan. Ein Reiseführer für die Seidenstraße“ im St. Annen-Museum eröffnet.
Im Fokus stehen die Beziehungen zwischen Lübeck und den Ländern Ost- und Zentralasiens bis in die Gegenwart, veranschaulicht durch 96 Exponate aus 18 Ländern, darunter die Zentralasien-Sammlung des ersten Direktors des Lübecker Völkerkundemuseums aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Der Titel der Schau wird dabei ganz wörtlich genommen, da sie auf klassische Museumstexte verzichtet, sondern den Besuchenden die Thematik mittels Infoboxen im Jargon von Reisehandbüchern vermittelt.
Die Ausstellung bietet zudem einen interaktiven E-Guide, auf dem die Gäste nicht nur vertiefende Informationen und Podcasts zu jedem Exponat erhalten, sondern auch eigene Ideen posten können. Die Plattform https://divan.community-museum.de wurde unter Zuhilfenahme Künstlicher Intelligenz im Vorfeld der Ausstellung geschaffen, um unter anderem auch Studierenden aus Zentralasien die Möglichkeit zu bieten, sich mit den Lübecker Exponaten und somit mit ihren kulturellen Wurzeln zu beschäftigen.
Zudem bietet die Sammlung Kulturen der Welt im Herbst auch erstmalig eine begleitete Reise durch Turkmenistan und Usbekistan an.
Die Ausstellung wurde vom Sammlungsdirektor Dr. Lars Frühsorge zusammen mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Olaf Günther kuratiert.
Vernissage:
6. März 2026 17:00 – 18:30 Uhr
Nach der Begrüßung durch den Leitenden Direktor der LÜBECKER MUSEEN Dr. Tilmann von Stockhausen und der Direktorin der Kunsthalle St. Annen/kommissarischen Leitung des St. Annen-Museums Noura Dirani, führt Dr. Lars Frühsorge durch die Schau. Musikalisch untermalt wird die Veranstaltung von Khayrullo Dadoboev & RITM-X. Das Percussionprojekt rund um den in Tadschikistan geborenen Khayrullo Dadoboev verbindet Musiker verschiedener Herkunft und Stilrichtungen miteinander.
Für kulinarische Highlights ist ebenfalls gesorgt.
Der Eintritt ist frei. Wir bitten aber um Anmeldung. Sichern Sie sich ein kostenloses Ticket unter
https://skw.die-luebecker-museen.de/der-luebecker-divan-seidenstrasse
Begleitprogramm:
Erstmalig in ihrer Geschichte bietet die Lübecker Sammlung Kulturen der Welt eine Reise zur Ausstellung an. Im September 2026 wird Co-Kurator und Zentralasien-Experte Dr. Olaf Günther interessierte Lübecker:innen auf eine Reise abseits der ausgetretenen touristischen Pfade durch Turkmenistan und Usbekistan begleiten.
Außerdem sind in dem vielfältigen Begleitprogramm zur Ausstellung auch eine getanzte „Mitmach“-Führung, Workshops zur traditionellen Papierherstellung, japanische Teezeremonien mit Teesorten aus verschiedenen Ländern entlang der Seidenstraße sowie eine Führung von Dr. Lars Frühsorge zum Weltfrauentag unter dem Titel „Mulan, Schahrasad, Heilige Nino: Starke Frauen auf der Seidenstraße“ geplant.
Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr
Geöffnet: Karfreitag , Ostersonntag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag
Eintritt: Tageskarte – Lübeck Day Pass 12 €
Freier Eintritt für folgende Personen: Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren | Schüler:innen, Student:innen und Auszubildende | FSJler:innen (Freiwilliges Soziales Jahr) | Inhaber:innen der LübeckCard und der Ehrenamtskarte | Schwerbehinderte mit mind. 50 GdB und ihre Begleitperson (B) | Mitglieder folgender Verbände: Verein der Freunde der Museen der Hansestadt Lübeck e.V. | Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. | Deutscher Museumsbund e.V. | ICOM (International Council of Museums)
Ort: St. Annen-Museum, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
https://st-annen-museum.de/
https://skw.die-luebecker-museen.de/
Foto © Sammlung Kulturen der Welt, Lübeck
13. März – 14. Juni 2026
Die „Urzelle“ des Bauhauses
– Karl Peter Röhl und sein Freundeskreis
Walter Gropius hatte die Weimarer Kunstschulen 1919 im Sinne der Zusammenführung von Kunst und Handwerk zum heute weltweit berühmten Bauhaus zusammengeschlossen, das vor allem in den Bereichen der Architektur, der Bildenden Kunst und des Designs zukunftsweisend wurde.
An der ehemaligen Hochschule war zu jenem Zeitpunkt bei den Studierenden längst Unmut über veraltete Methoden laut geworden. Avantgardistische Strömungen wie Expressionismus und Futurismus interessierten sie weitaus mehr als Aktzeichnen und Gipsmodelle. Im Januar 1919, noch vor der Bauhaus-Gründung, etablierten Studierende der Weimarer Kunsthochschule bereits eine Freie Vereinigung und formulierten eigene Reformvorstellungen.
Der Freundeskreis des Meisterschülers Karl Peter Röhl (1890 – 1975) bildete ein Zentrum der Bauhaus-Begeisterung. Hier wurden anarchistische Ideen diskutiert und Utopien erbaut, wurde dem Dada gehuldigt, der Kosmos neu gedacht, expressionistisch gemalt und gefeiert.
Karl Peter Röhl, der in Kiel geboren wurde und nach dem Zweiten Weltkrieg dorthin zurückkehrte, erinnerte sich 1952 an die Gründung des Bauhauses mit einem kühnen Satz, in dem er behauptete: „Die Schüler der Hochschule bildeten die Urzelle des späteren Bauhauses.“ Röhl war davon überzeugt, dass die Studierenden der Großherzoglich Sächsischen Hochschule für bildende Kunst das Bauhaus entscheidend vorangebracht hatten.
Aus Anlass des 50. Todestages von Karl Peter Röhl entwickelte die Direktion Museen der Klassik Stiftung Weimar 2025 für das Bauhaus-Museum Weimar eine Ausstellung, die erstmals die Aktivitäten seines Freundeskreises ins Zentrum rückt, nach ihrer Bedeutung bei der Verwirklichung des Bauhaus-Programms fragt und nun in einer zweiten Station im Ostholstein-Museum Eutin in Schleswig-Holstein gezeigt wird.
Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Klassik Stiftung Weimar, Direktion Museen, und der Karl Peter Röhl Stiftung in Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität Weimar.
Eröffnung der Ausstellung:
Donnerstag, 12. März 2026, 18:00 Uhr
Nach einer Begrüßung durch Frau Kreispräsidentin Petra Kirner, Kreis Ostholstein, wird Frau Dr. Ute Ackermann vom Bauhaus-Museum Weimar in die Ausstellung einführen.
Musikalisch wird die Eröffnung durch die Kreismusikschule Ostholstein begleitet.
Öffnungszeiten:
dienstags – sonntags/feiertags: 11:00 – 17:00 Uhr
Eintritt: 8 €, mit Ostseecard 6 €, Jugendliche (14 – 18 Jahre), Azubis, Studierende und Schwerbehinderte 4 €, Kinder unter 14 Jahre frei
Ort: Ostholstein-Museum Eutin, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de
Foto © Karl Peter Röhl Stiftung
14. März – 1. November 2026
8. Sandskulpturen-Ausstellung
„Zeitreise – Geschichte, Mythen & Kindheitsträume aus Sand“
Zum 8. Mal öffnet die Sandskulpturen Ausstellung am charmanten Travemünder Fischereihafen ihre Tore auf einer Fläche von 3.500 qm.
Ein internationales Team aus 16 Ländern fertigt die bis zu 7 Meter hohen Meisterwerke aus etwa 10.000 Kubikmetern Spezialsand.
Die Sandskulpturen Ausstellung findet witterungsunabhängig in überdachten Bootshallen statt.
Der Gastronomiebereich und ein Kindersandkasten runden dieses Erlebnis für die ganze Familie ab.
Öffnungszeiten:
täglich 10:00 – 18:00 Uhr, letzter Einlass um 17:30 Uhr
Eintritt (Tageskarte) 2026:
Erwachsene 13,50 €
Kinder (4 – 14 Jahre) 8,50 €
Rentner (65+), Schüler, Studenten, bei einer Schwerbehinderung 12,50 €
Familientickets:
2 Erwachsene und 2 Kinder (zwischen 4 -14 Jahre): 38,00 €
2 Erwachsene und 3 Kinder (zwischen 4 -14 Jahre): 40,50 €
2 Erwachsene und 4 Kinder (zwischen 4 -14 Jahre): 43,00 €
Ab einer Anzahl von 20 Personen, können wir Ihnen sehr gern Varianten mit einem Gruppenrabatt anbieten. Für weitere Informationen schreiben Sie uns bitte eine Email an moin@sandskulpturen-travemuende.de
Begleitheft: 2,00 €
Unsere Ausstellung ist mit dem Rollstuhl befahrbar.
Hunde dürfen an der Leine mit in die Ausstellung.
Ort: Bootshallen am Fischereihafen, Auf dem Baggersand 17/Travemünder Landstraße 306, 23570 Lübeck-Travemünde
Parkplatz „Am Fischereihafen“ ganz in der Nähe!
www.sandskulpturen-travemuende.de
www.facebook.com/sandskulpturentravemuende
21. März – 13. September 2026
„Bis auf die Knochen“
Knochen faszinieren mit ihren biologischen Funktionen und Leistungen sowie als Material.
Die neue Sonderausstellung „Bis auf die Knochen“ des Lübecker Museums für Natur und Umwelt
lädt dazu ein, Knochen und Skelette aus verschiedenen Perspektiven zu entdecken. Sie gibt Einblicke in Evolution, Anatomie, Physiologie sowie in die Prozesse beim „Versteinern“ von Knochen.
Zu sehen sind über 100 Objekte vom Jura bis in die Gegenwart; das älteste unter ihnen ist etwa 150 Millionen Jahre alt. Es werden Knochen verschiedenster Tierarten gezeigt, vom Hai über ein Krokodil bis hin zum Flusspferd.
Die Exponate stammen größtenteils aus den naturwissenschaftlichen Sammlungen des Hauses, viele Objekte werden zum ersten Mal im Museum präsentiert. Sie kommen aus aller Welt und der Region.
Darüber hinaus gibt es auch ausgewählte Gegenstände aus der Lübecker Sammlung Kulturen der Welt sowie lokale Funde der städtischen Archäologie und Denkmalpflege.
Ein besonderes Highlight ist das Knochenwesen „Leviathan“ der Künstlerin Käthe Wenzel.
Die Ausstellung wurde von der wissenschaftlichen Volontärin Kira Hinrichs zusammen mit der Direktorin des Museums für Natur und Umwelt Dr. Susanne Füting kuratiert.
Ausstellungseröffnung:
Freitag, 20. März 2026 um 18:00 – 19:30 Uhr
Grußworte:
Monika Frank – Senatorin für Kultur und Bildung
Dr. Tilmann von Stockhausen –Leitender Direktor der Lübecker Museen
Einführung in die Ausstellung:
Dr. Susanne Füting – Direktorin des Museums für Natur und Umwelt
Kira Hinrichs – Wissenschaftliche Volontärin
Musik:
Das Duo FlowMotion (Ulrich Nanz & Tim Maertens) präsentiert:
„Strecke Deine Knochen in den Wind“
Knöcherne Klänge, Trommelschlag und Flötentöne zu Textfragmenten aus dem Lübecker Totentanz über Arthur Rimbaud, Arthur Schopenhauer und Gottfried Benn bis Joseph Beuys, Dylan Thomas, Elfriede Jelinek und Tim Maertens
Eintritt: frei
Öffnungszeiten:
Di – Fr 09:00 – 17:00 Uhr
Sa und So 10:00 – 17:00 Uhr
an Feiertagen 10:00 – 17:00 Uhr
Feiertage:
geöffnet: Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag,
Eintritt:
Erwachsene 6 €
Freier Eintritt für: Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren | Schüler:innen, Student:innen und Auszubildende | FSJler:innen (Freiwilliges Soziales Jahr) | Inhaber:innen der LübeckCard und der Ehrenamtskarte | Schwerbehinderte mit mind. 50 GdB und ihre Begleitperson (B) | Mitglieder folgender Verbände: Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. | Deutscher Museumsbund e.V. | ICOM (International Council of Museums)
Tageskarte – Lübeck Day Pass 12 €
Ort: Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, 23552 Lübeck
https://museum-fuer-natur-und-umwelt.de
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