Ausstellungen Travemünde und
Schleswig-Holstein Juli 2026

 

Hier finden Sie Ausstellungen im Juli 2026 in Lübeck-Travemünde und Umgebung.

Dauerausstellung
„Vogelleben zwischen Fluss und Meer“

Ausstellung „Vogelleben zwischen Fluss und Meer“ in der Naturwerkstatt Priwall © lpvIm August 2020 wurde in der Naturwerkstatt Priwall die Dauerausstellung „Vogelleben zwischen Fluss und Meer“ eröffnet.

Diese erzählt von der abwechslungsreichen und faszinierenden Natur des Priwalls und der Geschichte, wie diese Halbinsel zu einem ganz besonderen Refugium für selten gewordene und gefährdete Küstenvögel wurde.

Durch verschiedene Ausstellungsobjekte, interaktive Medien und spielerische Stationen lädt sie Jung und Alt ein, die Natur des Priwalls zu entdecken und ihre gefiederten Bewohner näher kennenzulernen. Dabei darf selber ausprobiert und gerätselt werden:
Wo finde ich den besten Brutplatz für einen Kiebitz?
Und wie genau werden Vögel eigentlich gezählt?
Abgerundet wird die Ausstellung durch naturgetreue Dioramen, die die Vögel in ihren natürlichen Lebensräumen zeigen.

Die Naturwerkstatt Priwall ist ein Besucher- und Informationszentrum des Landschaftspflegevereins Dummersdorfer Ufer e. V., gelegen am Rande des Naturschutzgebietes „Südlicher Priwall“. Regelmäßig starten von hier aus naturkundliche Führungen mit botanischem, vogelkundlichem oder naturhistorischem Schwerpunkt.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag: 10:00 – 16:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Naturwerkstatt Priwall, Fliegerweg 5-7, 23570 Travemünde-Priwall
Tel. 04502 9996465
www.naturwerkstatt-priwall.de

www.dummersdorfer-ufer.de

Foto © LPV (Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer)


noch bis 23. August 2026

»Ziemlich privilegiert!
Lübeck und die Reichsfreiheit«

Reichfreiheitsprivileg Lübeck Faksimile 1226 © Olaf MalzahnWas heißt es eigentlich, »ziemlich privilegiert« zu sein?

Früher und heute gab und gibt es Privilegien und Sonderrechte für bestimmte Personen und Gruppen. Aber auch ganze Städte konnten besonders privilegiert werden – so auch Lübeck.

Durch den 1226 ausgestellten Reichsfreiheitsbrief nimmt die Stadt über Jahrhunderte eine gegenüber ihren Nachbarn herausgehobene Stellung ein. Mit ihren zahlreichen Bestimmungen prägt die Urkunde die Hansestadt zum Teil bis heute.

Diesen Aspekten widmet sich die Sonderausstellung des Archivs der Hansestadt Lübeck (AHL) anhand zahlreicher Objekte. Und mit dem Reichsfreiheitsbrief wird das wohl bedeutendste Dokument der Lübecker Geschichte im Original gezeigt.

Öffentliche Kurator:innen-Führungen begleiten die Schau.

Öffnungszeiten:
täglich 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene: 8 €
Ermäßigt: 5 € (Lübecker Stadtführer, Lübeck Card Inhaber:innen, Begleitperson einer schwerbehinderten Person)
Freier Eintritt: Kinder unter 18 Jahren, Auszubildende, Studierende, Inhabende einer Ehrenamtskarte, schwerbehinderte ab 50%
Führungen: im Eintrittspreis enthalten

Ort: Europäisches Hansemuseum, Burgkloster, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
https://hansemuseum.eu

Foto © Olaf Malzahn


noch bis 30. August 2026

„Der Lübecker Divan. Ein Reiseführer für die Seidenstraße“

Kleinplastik des Buddha Amitayus, Ton, vergoldet, Tibet19. Jahrhundert © Sammlung Kulturen der Welt, LübeckDie Lübecker Sammlung Kulturen der Welt nimmt eine der bekanntesten Handels- und
Reiserouten seit der Antike in den Blick: Am 6. März wird die Ausstellung „Der Lübecker Divan. Ein Reiseführer für die Seidenstraße“ im St. Annen-Museum eröffnet.

Im Fokus stehen die Beziehungen zwischen Lübeck und den Ländern Ost- und Zentralasiens bis in die Gegenwart, veranschaulicht durch 96 Exponate aus 18 Ländern, darunter die Zentralasien-Sammlung des ersten Direktors des Lübecker Völkerkundemuseums aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Der Titel der Schau wird dabei ganz wörtlich genommen, da sie auf klassische Museumstexte verzichtet, sondern den Besuchenden die Thematik mittels Infoboxen im Jargon von Reisehandbüchern vermittelt.

Zudem bietet die Sammlung Kulturen der Welt im Herbst auch erstmalig eine begleitete Reise durch Turkmenistan und Usbekistan an.

Die Ausstellung wurde vom Sammlungsdirektor Dr. Lars Frühsorge zusammen mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Olaf Günther kuratiert.

Öffnungszeiten: 
Dienstag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr
Geöffnet: Karfreitag , Ostersonntag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag

Eintritt: Tageskarte – Lübeck Day Pass 12 €
Freier Eintritt für folgende Personen: Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren | Schüler:innen, Student:innen und Auszubildende | FSJler:innen (Freiwilliges Soziales Jahr) | Inhaber:innen der LübeckCard und der Ehrenamtskarte | Schwerbehinderte mit mind. 50 GdB und ihre Begleitperson (B) | Mitglieder folgender Verbände: Verein der Freunde der Museen der Hansestadt Lübeck e.V. | Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. | Deutscher Museumsbund e.V. | ICOM (International Council of Museums)

Ort: St. Annen-Museum, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
https://st-annen-museum.de/

https://skw.die-luebecker-museen.de/

Foto © Sammlung Kulturen der Welt, Lübeck


noch bis 13. September 2026

„Bis auf die Knochen“

Museum für Natur und Umwelt, Lübeck – Ausstellung „Bis auf die Knochen“ © Michael HaydnKnochen faszinieren mit ihren biologischen Funktionen und Leistungen sowie als Material.

Die neue Sonderausstellung „Bis auf die Knochen“ des Lübecker Museums für Natur und Umwelt
lädt dazu ein, Knochen und Skelette aus verschiedenen Perspektiven zu entdecken. Sie gibt Einblicke in Evolution, Anatomie, Physiologie sowie in die Prozesse beim „Versteinern“ von Knochen.

Zu sehen sind über 100 Objekte vom Jura bis in die Gegenwart; das älteste unter ihnen ist etwa 150 Millionen Jahre alt. Es werden Knochen verschiedenster Tierarten gezeigt, vom Hai über ein Krokodil bis hin zum Flusspferd.

Die Exponate stammen größtenteils aus den naturwissenschaftlichen Sammlungen des Hauses, viele Objekte werden zum ersten Mal im Museum präsentiert. Sie kommen aus aller Welt und der Region.

Darüber hinaus gibt es auch ausgewählte Gegenstände aus der Lübecker Sammlung Kulturen der Welt sowie lokale Funde der städtischen Archäologie und Denkmalpflege.

Ein besonderes Highlight ist das Knochenwesen „Leviathan“ der Künstlerin Käthe Wenzel.

Die Ausstellung wurde von der wissenschaftlichen Volontärin Kira Hinrichs zusammen mit der Direktorin des Museums für Natur und Umwelt Dr. Susanne Füting kuratiert.

Öffnungszeiten:
Di – Fr 09:00 – 17:00 Uhr
Sa und So 10:00 – 17:00 Uhr
an Feiertagen 10:00 – 17:00 Uhr
Feiertage:
geöffnet: Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag,

Eintritt:
Erwachsene 6 €
Freier Eintritt für: Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren | Schüler:innen, Student:innen und Auszubildende | FSJler:innen (Freiwilliges Soziales Jahr) | Inhaber:innen der LübeckCard und der Ehrenamtskarte | Schwerbehinderte mit mind. 50 GdB und ihre Begleitperson (B) | Mitglieder folgender Verbände: Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. | Deutscher Museumsbund e.V. | ICOM (International Council of Museums)
Tageskarte – Lübeck Day Pass 12 €

Ort: Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, 23552 Lübeck
https://museum-fuer-natur-und-umwelt.de


noch bis 14. Oktober 2026

 „Gewachsen. Geteilt. Geeint. Grenzgeschichte(n)“

Plakat Ausstellung „Gewachsen. Geteilt. Geeint. Grenzgeschichte(n)“ in Lübeck-Schlutup © Metropolregion HamburgAb dem 16. April 2026 wird in der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup die Ausstellung „Gewachsen. Geteilt. Geeint. Grenzgeschichte(n)“ aus der ehemaligen innerdeutschen Grenzregion“ gezeigt.

Sie führt vor Augen, wie sehr das Gebiet der Metropolregion Hamburg durch die deutsche Teilung beeinflusst und geprägt wurde. Die Eröffnungsveranstaltung am 16. April 2026 um 18:00 Uhr gibt den Auftakt und stellt das Projekt vor.

In der Ausstellung zeigt die Metropolregion Hamburg die Geschichte, Entwicklung und Prägung der Region mit ihrer rund 300 Kilometer langen ehemaligen innerdeutschen Grenze, die die heutigen Bundesländer Schleswig-Holstein, Niedersachsen von Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt trennte.

Sie erzählt von der einstigen wirtschaftlichen Verflechtung der Region und den Auswirkungen der Teilung auf Mensch, Wirtschaft und Natur. Sie zeigt das Zusammenwachsen nach der Wiedervereinigung und wagt einen Blick in die Zukunft.

Es geht um das Leben entlang der zunächst noch durchlässigen Grenze nach dem Zweiten Weltkrieg, die dann weiter zu einer fast unüberwindbaren und tödlichen Grenze zwischen den deutschen Staaten ausgebaut wurde. Was bedeutete es, mit und an der innerdeutschen Grenze zu leben? Wie erlebten Menschen ihre Kindheit und ihr weiteres Leben im Zonenrandgebiet und wie im Sperrgebiet?

Die Ausstellung thematisiert die Freude über die überraschende Grenzöffnung, aber auch die Herausforderungen, die das Zusammenwachsen und die Neuordnung der Region an die Menschen stellte.

Im Rahmen des Leitprojekts „Grenzgeschichte(n)“ wurden an und in Erinnerungsorten in der Metropolregion Hamburg vielfältige Materialien gesichtet und Zeitzeugeninterviews erstellt, die in die Ausstellung eingeflossen sind. Auch der Verein der Grenzdokumentationsstätte Lübeck-Schlutup e. V. stellte Material zur Verfügung und lässt Zeitzeug:innen zu Wort kommen.

Hintergrundinformation:
Im vergangenen Jahr wurden in der GDS umfangreiche Inventarisierungsarbeiten durchgeführt. Insgesamt wurden mit Hilfe einer finanziellen Förderung durch das Land Schleswig-Holstein rund 3.400 Sammlungsobjekte und Exponate dokumentiert, digitalisiert sowie historisch eingeordnet und fachgerecht eingelagert sowie Zeitzeug:innen Interviews geführt. Das Ziel dieser Arbeiten ist es, die Grundlagen für eine Neukonzeption einer zukünftigen Ausstellung zum ehemaligen Grenzgebiet zu schaffen. Der gesamte Transformationsprozess des Erinnerungsortes wird von der Possehl-Stiftung unterstützt. Die Hansestadt Lübeck bringt sich mit Personal und Sachmitteln ein.

Der Lübecker Ortsteil Schlutup war Deutschlands nördlichster Grenzübergang zur DDR und der einzige auf dem Gebiet einer Großstadt. Die Grenze erstreckte sich von der Ostsee bis zum Ratzeburger See und verlief über weite Strecken entlang der beiden Flüsse Trave und Wakenitz.

Öffnungszeiten:
Donnerstag 10:00 – 16:00 Uhr
Samstag 14:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: frei
Führungen ab einer Gruppengröße von zehn Personen können hier angemeldet werden: anfragen@grenze-Lübeck.de

Ort: Grenzdokumentationsstätte Lübeck-Schlutup, Mecklenburger Str. 12, 23568 Lübeck
https://www.grenze-luebeck.de/

Alle Informationen: www.metropolregion.hamburg.de/grenzgeschichten/

Foto © Metropolregion Hamburg


noch bis 25. Oktober 2026

„Trave – Taucher – Technik. Ohne Taucher geht es nicht!“

Key Visual Trave-Taucher-Technik © Frank WerthweinMit der Ausstellung „Trave – Taucher – Technik. Ohne Taucher geht es nicht!“ rückt das Industriemuseum Herrenwyk erstmals eine Berufsgruppe ins Zentrum, deren Arbeit für die industrielle Entwicklung der Hansestadt unverzichtbar war, deren Bedeutung jedoch lange kaum wahrgenommen wurde.

Ab dem 18. April 2026 zeigt die von Rainer Wiedemann kuratierte Schau, welchen wesentlichen Beitrag Berufstaucher:innen über mehr als ein Jahrhundert zur Entstehung und Modernisierung der industriellen Infrastruktur entlang der Trave geleistet haben – von den großen Schiffsbauten der Flenderwerft bis zum Hafen vom Hochofenwerk in Herrenwyk.

Dabei gibt sie einen Überblick über die Geschichte des Tauchens von der Antike bis heute und legt einen Schwerpunkt auf die Rolle der Lübecker Firma Dräger, die seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts technische Geräte für das Tauchen entwickelt.

Zu den Highlights der ausgestellten Dräger-Objekte zählen eine historische Dekompressionskammer und frühe Helmtauchanzüge. Darüber hinaus werden zahlreiche Objekte aus Museen oder Tauchervereinen sowie von der Feuerwache Lübeck präsentiert.

Die Trave bildete über Jahrzehnte das Rückgrat der Lübecker Industrialisierung. Unterhalb ihrer Wasseroberfläche vollzog sich ein Großteil jener Arbeiten, die den Ausbau von Werftanlagen, die Reparatur großer Schiffe oder den Betrieb des Hochofenwerks erst möglich machten. Berufstaucher setzten Spundwände, legten Unterwasserleitungen, erkundeten Schäden an Rümpfen und führten Arbeiten aus, die unter schwierigen Bedingungen ein hohes Maß an technischem Können erforderten. Viele Prozesse, die für die industrielle Entwicklung der Stadt entscheidend waren, blieben der Öffentlichkeit verborgen, weil sie vollständig unter Wasser stattfanden.

Die Ausstellung macht diese unsichtbare Welt erstmals umfassend sichtbar und verdeutlicht, dass ohne die Taucher zentrale technische und wirtschaftliche Strukturen der Stadt nicht hätten entstehen können. Dabei geht es nicht ausschließlich um die Vergangenheit. Auch heute ist der Beruf des Tauchers aus zahlreichen Bereichen nicht wegzudenken. Hafen- und Industriebetriebe entlang der Trave benötigen weiterhin regelmäßig Unterwassereinsätze und moderne Forschungseinrichtungen greifen zunehmend auf spezialisierte Tauchteams zurück, um ökologische Veränderungen, Meereserwärmung, Schadstoffablagerungen oder Munitionsaltlasten zu untersuchen.

Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig der Berufsalltag geworden ist: vom technischen Unterhalt großer Anlagen über Rettungseinsätze bis hin zur wissenschaftlichen Datenerhebung in Flüssen und Küstengewässern.

Viele Objekte stammen aus nicht öffentlich zugänglichen Sammlungen und wurden großzügig für die Ausstellung bereitgestellt. So entsteht ein eindrucksvoller Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt der Taucher:innen, der sowohl technische Aspekte als auch persönliche Erfahrungen berücksichtigt.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Rolle der Firma Dräger, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts entscheidende Impulse zur technischen Weiterentwicklung des Tauchens gegeben hat. Das Lübecker Traditionsunternehmen begann bereits 1906 mit der Erforschung geeigneter Atem- und Kreislaufgeräte und entwickelte im Laufe des Jahrhunderts zahlreiche international anerkannte Systeme.

Die Ausstellung zeigt diese Fortschritte anhand bedeutender Originale – darunter eine historische Dekompressionskammer von 1967, ein Dräger DM40 Bolzenhelm samt Helmtauchanzug und Zubehör, ein Leichttauchggerät sowie technisch ausgefeilte Kreislaufgeräte, die die berufliche Realität der Taucher:innen plastisch nachvollziehbar machen.

Eine große Zahl historischer Fotografien ergänzt diese technischen Exponate. Viele Aufnahmen wurden bislang nie öffentlich gezeigt und stammen aus den Archiven ehemaliger Taucher:innen, aus Beständen der Feuerwehr oder aus regionalen Museumsbeständen. Sie dokumentieren Arbeitsbedingungen, Gerätschaften und Einsatzsituationen und machen die Herausforderungen sichtbar, denen die Taucher:innen täglich ausgesetzt waren. Zugleich zeigen sie, wie sich technische Standards und körperliche Anforderungen im Laufe der Jahrzehnte verändert haben.

Darüber hinaus ist anhand von Bild- und Texttafeln die lange Geschichte des Tauchens von der Antike bis heute nachzuvollziehen: Das faszinierende Apnoe-Tauchen der Muscheltaucher schon 4.500 v. Chr. in Ostasien oder die Schwammtaucher 2.500 v. Chr. bei den Griechen sind nicht in Vergessenheit geraten. Auch heute tauchen Hobbytaucher:innen und Berufstaucher:innen für die Wissenschaft ohne Hilfsmittel tief in die Gewässer. Die Bundesmarine verpflichtet alle U-Bootfahrer:innen zum Apnoe-Tauchen.

Die Ausstellung wurde finanziell gefördert von der Possehl-Stiftung sowie dem Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e. V., Frau und Kultur Lübeck e. V. und der von Keller-Stiftung.

Katalog:
Zur Ausstellung erscheint ein Begleitkatalog, der die wichtigsten Inhalte zusammenfasst und vertieft. Dieser trägt den Titel der Ausstellung und ist im Museumsshop für 5 € erhältlich.

Begleitprogramm:
Begleitend zur Ausstellung ist ein breit gefächertes Programm geplant. Neben regelmäßigen Führungen finden Fachvorträge, Sonderführungen mit Expert:innen sowie ein Live-Tauchgang in der Trave statt. Den Auftakt macht gleich am Sonntag, 19. April 2026, um 11:00 Uhr eine Führung mit dem Ausstellungskurator Rainer Wiedemann. Gruppen und Schulklassen können das Thema im Rahmen individuell vereinbarter Termine vertiefen.

Öffnungszeiten:
Freitag 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr
An Feiertagen, sofern diese auf einen Freitag, Samstag oder Sonntag fallen, entsprechend der regulären Öffnungszeiten geöffnet.

Eintritt: 7 €
Eintritt frei für: Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren | Schüler:innen, Student:innen und Auszubildende | FSJler:innen (Freiwilliges Soziales Jahr) | Inhaber:innen der LübeckCard und der Ehrenamtskarte | Schwerbehinderte mit mind. 50 GdB und ihre Begleitperson (B) | Mitglieder folgender Verbände: Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e. V. | Deutscher Museumsbund e. V. | ICOM (International Council of Museums)
Tageskarte – Lübeck Day Pass 14 €

Ort: Industriemuseum Herrenwyk, Kokerstraße 1–3, 23569 Lübeck
https://industriemuseum-herrenwyk.de/

Foto © Frank Werthwein


noch bis 1. November 2026

8. Sandskulpturen-Ausstellung
„Zeitreise – Geschichte, Mythen & Kindheitsträume aus Sand“

20260411 Sandskulpturen-Ausstellung Travemünde 2026 © TraveMediaZum 8. Mal öffnet die Sandskulpturen Ausstellung am charmanten Travemünder Fischereihafen ihre Tore  auf einer Fläche von 3.500 qm.

Ein internationales Team aus 16 Ländern fertigt die bis zu 7 Meter hohen Meisterwerke aus etwa 10.000 Kubikmetern Spezialsand.

Die Sandskulpturen Ausstellung findet witterungsunabhängig in überdachten Bootshallen statt.

Der Gastronomiebereich und ein Kindersandkasten runden dieses Erlebnis für die ganze Familie ab.

Öffnungszeiten:
täglich 10:00 – 18:00 Uhr, letzter Einlass um 17:30 Uhr

Eintritt (Tageskarte) 2026:
Erwachsene 13,50 €
Kinder (4 – 14 Jahre) 8,50 €
Rentner (65+), Schüler, Studenten, bei einer Schwerbehinderung 12,50 €
Familientickets:
2 Erwachsene und 2 Kinder (zwischen 4 -14 Jahre): 38,00 €
2 Erwachsene und 3 Kinder (zwischen 4 -14 Jahre): 40,50 €
2 Erwachsene und 4 Kinder (zwischen 4 -14 Jahre): 43,00 €
Ab einer Anzahl von 20 Personen, können wir Ihnen sehr gern Varianten mit einem Gruppenrabatt anbieten. Für weitere Informationen schreiben Sie uns bitte eine Email an moin@sandskulpturen-travemuende.de

Begleitheft: 2,00 €

Unsere Ausstellung ist mit dem Rollstuhl befahrbar.
Hunde dürfen an der Leine mit in die Ausstellung.

Ort: Bootshallen am Fischereihafen, Auf dem Baggersand 17/Travemünder Landstraße 306, 23570 Lübeck-Travemünde
Parkplatz „Am Fischereihafen“ ganz in der Nähe!

www.sandskulpturen-travemuende.de

www.facebook.com/sandskulpturentravemuende


noch bis 8. Dezember 2026

„Munition im Meer – Das explosive Erbe“

Museum für Regionalgeschichte © Gerda PetrichDie letztjährige Sonderausstellung „Munition im Meer – Das explosive Erbe“ im Museum für Regionalgeschichte in Pönitz wurde auf Grund der großen Resonanz und Aktualität ergänzt und aktualisiert und ist nun wieder regelmäßig geöffnet. Alle Objekte und Leihgaben werden weiterhin gezeigt.

Das Regionalmuseum thematisiert mit der Sonderausstellung „Munition im Meer“ die Bergung der Munitionsaltlasten in der Ostsee, dazu gehören die Methoden, mit denen die Munition aufgespürt und kartiert wird, die Bergungskonzepte, die Gefahren, die von den rostenden Waffen für Mensch und Tier ausgehen und die Geschichte der Munitionsverklappungen.

Das ehrenamtlich arbeitende Museumsteam erhielt Informationen zum aktuellen Stand von den Wissenschaftlern und Praktikern, die an der Meeresuntersuchung, der Pilotbergung und an der Erforschung der Gefahren, die von den Altlasten ausgehen, beteiligt sind und hat diese in die Ausstellung eingearbeitet.

Die umfangreiche Begleitbroschüre zur Ausstellung, die alle Themen enthält, ist auch weiterhin für 6 € im Museum erhältlich.

Öffnungszeiten:
dienstags 15:00 – 18:00 Uhr
samstags und sonntags 14:00 – 17:00 Uhr
Besuche und Führungen für Gruppen und Schulklassen außerhalb der Öffnungszeiten kann man per E-Mail unter
museum@museum-scharbeutz.de vereinbaren.

Eintritt: frei

Ort: Museum für Regionalgeschichte, Lindenstraße 23, 23684 Scharbeutz/Pönitz
https://museum-scharbeutz.de/

www.facebook.com/MuseumScharbeutz

Foto © Gerda Petrich


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